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Affektiver Filter

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Als affektiver Filter kann in der Lernpsychologie eine Emotion bezeichnet werden, die einen Lernprozess beeinflusst. [1]

Bei Lernenden sind affektive Filter unterschiedlich durchlässig, was mit zur Erklärung unterschiedlicher Lernfortschritte beiträgt. Geringe Motivation und niedriges Selbstvertrauen werden als starke Filter betrachtet.[2] Ein weiteres Beispiel für einen affektiven Filter ist Langeweile: Löst der zu lernende Stoff beim Lernenden starke Langeweile aus, so vermindert dieses Gefühl der Abneigung seine Aufnahmefähigkeit.

Experimente haben gezeigt, dass Kinder besser in der Lage sind, Hemmungen durch affektive Filter zu überwinden als Erwachsene.

Der Terminus ist eng verknüpft mit der Arbeit von Stephen Krashen (* 1941).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Theo Harden: Angewandte Linguistik und Fremdsprachendidaktik. Narr Studienbücher, 2006, S. 188
  2. Gerhard Helbig: Deutsch als Fremdsprache. de Gruyter, 2001, S. 718


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