Andreas Weiland (Dichter)

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Andreas Weiland

Andreas Weiland (* 14. Oktober 1944[1] in Herford[2]) ist ein deutscher Dichter, Literaturübersetzer, Kunst-, Film-[3] und Theaterkritiker. Er schrieb auch unter den Pseudonymen André Jadis, Wei oder Wei Lan-de.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Weiland wurde laut Pavel Branko in Herford in eine sozialistisch geprägte Familie hineingeboren.[2] Er studierte Anglistik, Philosophie und Soziologie und arbeitete – nach mehrjährigenTätigkeiten als Dozent für moderne deutsche Literatur an der Tamkang-Universität in Tamsui, Republik China (Taiwan) - mit Unterbrechungen seit den 1980er-Jahren an der RWTH Aachen und FH Aachen.[4]

Weiland gab ab 1967 zusammen mit Steven R. Diamant die mehrsprachige Literatur- und Filmzeitschrift touch heraus.[5] 1968 hatte er seine erste öffentliche Dichterlesung zusammen mit Michael Horowitz in Bochum.[6] 1977 startete Weiland die chinesisch-englische Kulturzeitschrift 街頭 / Street mit einer englischen Übersetzung einiger Gedichte von Pai Ch'iu 白萩, auch Bai Qiu transkribiert, einer Kurzgeschichte von Yang Kui 楊逵 und einem Interview mit dem experimentellen Bildhauer Chiu Huan-tang. Die Zeitschrift wurde nach Erscheinen der ersten Nummer, die als Band 1 einer Buchreihe getarnt war, weil eine Lizenz für eine Zeitschrift nicht vergeben wurde von Offizieren der Kuomintang-Armee verboten.[7]

Weiland stand der Kunstszene nahe; 1989 erschien sein Gedicht „Im Treibhaus. Für Beuys“ in einem Katalog des Museums Bochum.[8] Weiland widmete seinen Gedichtband Midwestern Vistas dem emigrierten deutschen Philosophen Herbert Marcuse.[9]

Zu den Filmschaffenden, mit denen er vermutlich Kontakt hatte, gehören Jean-Marie Straub und Danièle Huillet,[10] Dore O. und Werner Nekes[11] sowie vermutlich italienische Filmemacher, über die er schrieb (so z. B. Pia Epremian, Alfredo Leonardi, Guido Lombardi und Tonino deBernardi, die zum Teil mit Texten in einer Nummer von Touch präsent sind und über deren Filme er zum Teil auch Texte verfasste). Dem Filmemacher Piero Heliczer widmete er ein Gedicht in einem seiner Gedichtbände.

Weiland pflegte Kontakte mit verschiedenen Theaterschaffenden und auch mit Dichtern wie unter anderem Michael Horovitz[12] und Jürgen Theobaldy.[13] Er arbeitete immer wieder mit Künstlern zusammen wie unter anderem Doris Schoettler-Boll,[14] Huang Yu-shan,[15] Li Portenlänger,[16] Marion Lea Jamieson,[17] Urs Jaeggi,[18] Robert Filliou, Luc Coeckelberghs[19], Luc Piron,[20][21] und Angelo Evelyn.[22]

Weilands Gedichte wurden in Jürgen Theobaldys Zeitschrift Benzin veröffentlicht. Theobaldy übergab zumindest Teile der Korrespondenz mit Weiland dem Schweizerischen Literaturarchiv.[23] Desweiteren übersetzte Weiland knapp ein Dutzend von Theobaldys Gedichten für die Zeitschrift Streetvoice (fr: Voix dans les rues, dt: Straßenstimme).[24]

Gedichte von Weiland wurden in mehrere Sprachen übersetzt, so ins Slowakische, ins Französische (von Jean-Marie Straub in der Filmzeitschrift Cahiers du Cinéma), ins Spanische (erschienen in E-lumiere), ins Italienische, und ins Chinesische. Die 1996 in Peking erschienene Anthologie 爱情的故事Aiqing de gushi: 300 deutsche Liebesgedichte enthält Gedichte von Weiland.[25] Weilands Gedichte erschienen auch in chinesischer Sprache in einer in Shanghai erscheinenden Zeitschrift.

Rezeption[Bearbeiten]

Der Filmemacher, Filmkritiker und Ezra-Pound-Experte Massimo Bacigalupo erwähnte Weiland bereits 1969 in der Zeitschrift Filmcritica als „einen jungen deutschen Dichter“ und zitierte Zeilen aus Weilands Rezension des Films „Es – pi‘ azione“ von Adamo Vergine in dieser Zeitschrift.[26]

Später wurde Weiland in Italien dahingehend rezipiert, als er neben Hans Raimund der einzige deutschsprachige Dichter war, der in der Nr. 11 der Quaderni del Dipartimento di LLSM (dell'Università di Genova) publiziert wurde.

Nicolas Born nannte nach der Lektüre von Gedichten Weilands den Dichter – laut Mitteilung Jürgen Theobaldys – einen „geborenen Lyriker“.[27] Auch Erich Fried fand 1981 Gedichte Weilands bemerkenswert, die später in dem Buch Gedichte aus einem dunklen Land erschienen.[28]

Herbert Marcuses Sohn, der emeritierte Urbanist Peter Marcuse (Columbia University in New York) teilte Weiland nach der Lektüre von dessen frühen Gedichten aus der Zeit vor 1981 in einem Brief mit, Weiland schreibe in der Art Brechts: klar, scharf, didaktisch, ohne Überflüssiges[29]

Der Literaturübersetzer, Sprachkritiker und Filmkritiker Pavel Branko schrieb im Jahr 2008 eine Einführung zu den Gedichten Weilands als Vorspann zu zehn Gedichten Weilands, die die Zeitschrift Romboid': literaturá, teória, kritika; literárnokritický mesacnik [literary monthly] präsentierte.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Gedichtbände[Bearbeiten]

  • Gedichte aus einem dunklen Land. Symposium Verlag; Rotterdam 1998
  • Die Tage, das Zeitalter. Rotterdam [etc.] (Jietou Press) 1999 [14], 2. Auflage 2001 [15]
  • At Mad Mick's Place, Rotterdam (Symposium Press) 2000 [16]
  • Das verwandte Land. Symposium Press, Rotterdam/Aachen 2000
  • Midwestern vistas & other poems. Symposium Press, Rotterdam/Aachen 2001
  • The Kranenburg Poems. Symposium Press, Rotterdam/Aachen 2003, ISBN 3-937035-08-7, 2. Auflage 2004
  • Strange meeting you / Seltsame Begegnung. Symposium Press, Rotterdam 2003; vorhanden in der KB denHaag [17]
  • Die Rosenberg-Barradini-Torres-Gedichte. Jietau, Paris 2005
  • Andreas Weiland: Die Chonnam-Lieder. (Auszug), In: Orientierungen, Zeitschrift zur Kultur Asiens, 2/2013, Hrsg.: Berthold Damhäuser, Wolfgang Kubin, S. 115–126.

Übersetzungen[Bearbeiten]

  • Bai Juyi (Po Chü-yi) Den Kranich fragen. 155 Gedichte . Aus dem Chinesischen übersetzt von Weigui Fang und Andreas Weiland. Hrsg. von Weigui Fang. Cuivillier, Göttingen 1999
  • Hadaa Sendoo, Wenn ich sterbe, werde ich träumen = Bi burhan bolž bajhdaa bi zuudėlž bajh bolno ... / Gedichte von Hadaa Sendoo ; ins Deutsche übertragen und mit einem Vorwort von Andreas Weiland, Ostasien Verlag, Gossenberg 2017
  • Hadaa Sendoo, Sich zuhause fühlen. ins Deutsche übertragen von Astrid Nischkauer und Andreas Weiland. Hrsg.: Traian Pop. Pop Verlag, Ludwigsburg 2018

Literatur[Bearbeiten]

  • Massimo Bacigalupo, Anna Lucia Giavotto (Hrsg.), Critica del Novecento / Criticizing the Twentieth Century,Tilgher, Genua 2001 (In der British Library, der UB Leipzig und in italienischen Bibliotheken vorhanden. Keine ISBN-Nummer)
  • Pavel Branko, „Búrlivák s dôchodkom 559 eur“ (biographische Einführung als Vorspann zu zehn Gedichten Weilands), in: Romboid': literaturá, teória, kritika; literárnokritický mesacnik [literary monthly], Bratislava: Slovenský spisovatel̕, Bd. XLIII, Nr. 8, 2008, S. 67 ff. ISSN 0231-6714. (Mit zehn von Dr. Katarína Motyková ins slowakische übersetzten Gedichten Weilands), ISSN 0231-6714
  • Chen Yingxi, Li Yingqiang, Wang Youhui, Ànyè zhōng de zhǎngdēng zhě: Yáoyīwěi xiānshēng de rénshēng yǔ xìjù (暗夜中的掌燈者: 姚一葦先生的人生與戲劇 ; engl. Titel: The Lamp Bearer in the Dark Night: The Life and Drama of Mr. Yao Yiwei). Taibei Shi : Shu lin, 1998, ISBN 9789575867829
  • Malte Hagener und Michael Töteberg, Film – An International Bibliography. Metzler, Stuttgart/Weimar 2002, ISBN 978-3-476-01523-5
  • Wolfgang Jacobsen et al. (hrsg.), Geschichte des deutschen Films, hrsg. von Wolfgang Jacobsen et al. in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Berlin – Deutsche Kinemathek, 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2004, ISBN 978-3-476-01952-3
  • Weigui Fang: Nachwort in: Den Kranich fragen. 155 Gedichte von Bai Juyi. Cuivillier Verlag, Göttingen 1999, ISBN 3-89712-732-6.
  • Weigui Fang, Tensions in World Literature. Palgrave Macmillan, London 2018. ISBN 978-981-13-0634-1
  • Piero Spila (Hrsg.): Il cinema di Jean-Marie Straub e Danièle Huillet: quando il verde della terra di nuovo brillerà. Bulzoni, Rom 2001. ISBN 8883195981
  • Jean-Marie Straub, Danièle Huillet: Schriften. Hrsg.: Tobias Hering, Volko Kamensky, Markus Nechleba, Antonia Weiße. Vorwerk 8, Berlin 2020. ISBN 978-3-947238-19-4

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. siehe LCCN
  2. 2,0 2,1 Pavel Branko, „Búrlivák s dôchodkom 559 eur“ (biographische Einführung als Vorspann zu zehn Gedichten Weilands). In: Romboid': literaturá, teória, kritika; literárnokritický mesacnik [literary monthly], Bratislava: Slovenský spisovatel̕, Bd. XLIII, Nr. 8, 2008, S. 67 ff. ISSN 0231-6714.
  3. Pop Verlag Ludwigsburg: Andreas Weiland. Abgerufen am 22. Februar 2022 (deutsch).
  4. Jürgen Theobaldy (Hrsg.): Und ich bewege mich doch. Gedichte vor und nach 1968. München: Beck, 1977. 2. Auflage 1978 S. 230; Massimo Bacigalupo, Anna Lucia Giavotto (Hrsg.): Critica del Novecento, Criticizing the Twentieth Century. Genova: Tilgher, 2001. S. 429
  5. Massimo Bacigalupo, Anna Lucia Giavotto (Hrsg.): Critica del Novecento, Criticizing the Twentieth Century. Tilgher, Genua 2001. S. 429.
  6. Andreas Weiland: The Kranenburg Poems. Rotterdam 2003, S. 83.
  7. Andreas Weiland, poet, occasional film critic and art critic, born 1944, Webseite Andreas Weiland
  8. Art in Society: Andreas Weiland, Im Treibhaus. Abgerufen am 22. Februar 2022.
  9. „Herbert Marcuse als CIA-Agent“. In: taz (Berlin), 8. Februar 2011 https://taz.de/Kritische-Theorie--USA/!5127126/ – Der taz-Artikel enthält den Satz: „Seine Tätigkeit in amerikanischen Institutionen hat Marcuse keineswegs verherrlicht, sondern sie fand unter der Maxime statt, „to play the rules of the game, while still maintaining our intellectual integrity“.“ Der Artikel in der taz bezieht sich auf Tim B. Müllers Buch Krieger und Gelehrte. Herbert Marcuse und die Denksysteme im Kalten Krieg. Hamburg: Hamburger Edition, 2010.
  10. In dem in Art in Society No. 16 erschienenen, „Vom Schreiben über "Straub-Film(e)"! Ein Interview“ betitelten Interview Lisa Lombardis mit Andreas Weiland ist eine Postkarte von Jean-Marie Straub reproduziert, in der dieser dem Dichter für die wohl gerade erhaltenen guten Gedichte – gut ist unterstrichen – dankt [1].
  11. Der Artikel über Weiland in der englischen Wikipedia sagt, Weiland habe, nachdem er 1982 von Nekes eingeladen wurde, seinen neuen Film «Ulisisses» zu sehen, ein langes poème en prosa (fast 50 gedruckte Seiten), geschrieben, das den Film widerspiegelte. Der Text erschien als "Uliisses. Protokoll eines Sehens", in: Walter Schobert (hrsg.), Uliisses: ein Film von Werner Nekes. Mit Textbeiträgen von Bazon Brock, Frieda Grafe, Werner Nekes, Eva M. J. Schmid, Walter Schobert, Andreas Weiland und einem Gespräch zwischen Werner Nekes, Peter Kremski und Detlef Wulke. Köln (Verlag der Buchhandlung Walther König) n. d. (1987), S. 152–198. – Herausgeber des Buches war damals der Direktor des Deutschen Filmmuseums.
  12. Weigui Fang schreibt im „Nachwort“ zu dem Band Den Kranich fragen auf S. 346: „Schon in den 60er Jahren kam Mike Horovitz zu einer gemeinsamen Lesung [...] nach Bochum.“ Die Zeitschrift mananaun: zeitschrift für die künste / neue musik – lyrik – pop – etc (Ottersberg), undatiert (es heißt nur: „Dieses Heft entstand im Sommer, Herbst, Winter 1972/1973“; das Erscheinungsdatum war also wohl Anfang 1973) enthält u. a. Weilands Übersetzungen von Gedichten des Amerikaners Robert Creeleys und des in Deutschland geborenen britischen Dichters Michael Horovitz.
  13. Siehe die Korrespondenz im Schweizerischen Literaturarchiv [2]; dort heißt es zu Weiland, der Korrepondenz-Zeitraum sei: 1974.01.20–2016.12.01 (ca.) --- 14 Br. hs., 10 Br. masch., z. T. m. Beil., 5 Kt. hs. --- Beil.: v. Andreas Weiland ins Engl. übersetzte Gedichte, Ts. Street Voice. z. T. ursprünglich in A-5-a-1 (Benzin): 1 Br. masch. (1974-01-20) s. a. A-5-a-3-11.
  14. Siehe, soweit noch online abrufbar, die auch gedruckt vorliegenden Programme der von Doris Schöttler-Boll lancierten Veranstaltungsreihe „Personen Projekte Perspektiven“ im Atelierhaus Essen-Steele [3] und die an Doris Schöttler-Boll erinnernden Beiträge in Art in Society No. 15, Winter 2014/Frühjahr & Sommer 2015 [4];
  15. Siehe die Huang Yu-shan und Werner Nekes gewidmete Film-Nummer von Art in Society: Art in Society, No.12, Herbst 2011 ISSN 1618-2154. [5]; Huang Yu-shan ist 1977 mit einem Beitrag in Weilands Zeitschrift 街頭 / Street präsent.
  16. Die Künstlerin schuf ein lithographisches Kunstwerk für den kleinen, von Siegfried Höllrigl gedruckten Weilandschen Gedichtband Höhle, Haus, Pfad, Himmel, Berg, Fluß, Wald: 7 Gedichte. Meran: Offizin S. / Eichstätt: Lithographie-Werkstatt, 2010 [6]. Siehe dazu auch den Artikel im Donaukurier vom 29. Juni 2010 zu einer Lesung von Gedichten aus diesem Band [7] durch den aus Norddeutschland angereisten Dichter. Die Künstlerin war zusammen mit Angelo Evelyn, Luc Piron, und Weiland auch beteiligt an einer Künstlermappe mit Kunstwerken der genannten Künstler und Gedichten Weilands, betitelt Figurenfeld : erfahren, erinnern. Eichstätt: Lithographie-Werkstatt, 2005 [8]. Eine verkleinerte Schwarz-Weiß-Kopie dieser Künstlermappe ist ebenfalls in einer Bibliothek vorhanden [9].
  17. Siehe Jamiesons Text und Abbildungen ihrer Werke in Marion Lea Jamieson, „On Art & Anarchy“, in: Art in Society No. 16, 2015/2016. ISSN 1618-2154 [10].
  18. Siehe z. B. A.W[eiland], „Skulpturen, Objekte, Installationen“ von Urs Jaeggi [11]
  19. Weilands Essay “Luc Coeckelberghs: A Belgian Artist Exploring Space and Its Interaction with Color / His recent paintings that add canvas upon canvas or ‘hover’ above the wall, are never ‘clean,’ ‘cold’ and ‘pure’”, in: Art in Society, No.11 [12] wurde abgedruckt in der Monographie Luc Coeckelberghs, AB-I, Antwerpen: MER/Paper Kunsthalle, 2016. ISBN 9789491775611; Preis: 88,- EUR.
  20. HNB1. Abgerufen am 22. Februar 2022.
  21. Nieuwsblad: Ode aan de Demer in 200 foto's. Abgerufen am 22. Februar 2022 (nl-BE).
  22. Ruediger Klein: Dichtung, die dem Maler auf die Spur kommt. In: Donaukurier. Abgerufen am 22. Februar 2022.
  23. Theobaldy, Jürgen: Archiv Jürgen Theobald, auf ead.nb.admin.ch
  24. S T R E E T V O I C E # 1, auf street-voice.de
  25. auf S. 38, 125, 135, 02, etc., ISBN 7-5063-1041-4;
  26. Massimo Bacigalupo in Filmcritica: mensile di studi cinematografici Jg. 20, No. 194, 1969, S. 13–18, hier: S. 14.
  27. Weigui Fang, „Nachwort“, in: W. Fang (hrsg.), "Den Kranich fragen. 155 Gedichte von Bai Juyi". Göttingen: Cuivillier Verlag, 1999. S. 346. ISBN 3-89712-732-6.
  28. Siehe zu Frieds positiver Kritik der Gedichte Weilands aus den Jahren vor 1981 Weigui Fang, „Nachwort“, in: W. Fang (hrsg.), "Den Kranich fragen. 155 Gedichte von Bai Juyi". Göttingen: Cuivillier Verlag, 1999. S. 346. ISBN 3-89712-732-6. – Fang schreibt in seinem Nachwort zu diesem Buch, indem er indirekt aus einem Brief Erich Frieds an Weiland zitiert: „Erich Fried zählte seine [Weilands] Gedichte zu den wichtigsten [...] Arbeiten der letzten Jahre in deutscher Sprache [...]“. Siehe Weigui FANG, „Nachwort“, in: Derselbe (Hrsg.), Den Kranich fragen. 155 Gedichte von Bai Juyi. Göttingen: Cuivillier Verlag, 1999, hier: S. 341–356, hier: S. 346.
  29. Dieses Zitat – „clear, sharp, didactic“, das sich auch findet auf der Webseite des Dichters: [13] findet, brachte Weiland einmal auf einer Dichterlesung recht beiläufig ins Spiel. Es wäre zu wünschen, dass Weiland die Briefe, aus denen zitiert wird, im Interesse der Literaturgeschichtsschreibung auf seiner Webseite als Scans zugänglich macht.


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