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Arbeitgeberweihnacht

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Arbeitgeberweihnacht ist eine von Büromitarbeitern gebrauchte ironische Bezeichnung für diejenigen Jahresenden, deren Weihnachts- und Neujahrsfeiertage auf Wochenenden[1] fallen, sodass mehr gearbeitet werden muss. Der Samstag wird dabei nicht als Werktag angesehen. Der Begriff hat sich mittlerweile eingebürgert.[2]

Da die Anzahl der Tage im Jahr nicht durch 7 teilbar ist und zudem veränderlich (365 beziehungsweise 366), fallen die festen Feiertage auf immer andere Wochentage. 2005 war beispielsweise eine solche Arbeitgeberweihnacht, denn der 25. Dezember fiel auf einen Sonntag, der 26. Dezember auf einen Montag, der 1. Januar 2006 wieder auf einen Sonntag. 2006 gab es keine Arbeitgeberweihnacht, denn alle drei Feiertage fielen auf Werktage. Im Durchschnitt fallen 0,86 der drei Feiertage pro Jahr auf Samstag oder Sonntag.

In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ist das Arbeitsvolumen von der Zahl der Feier- und Urlaubstage abhängig. Um langfristige Vergleiche anstellen zu können, werden schwankende kalenderbedingte Einflüsse wie die „Arbeitgeberweihnacht“ üblicherweise aus der Statistik eliminiert. Interessanter sind die langfristigen Trends. Von Seiten der Arbeitgeberverbände werden immer wieder Forderungen gestellt, einzelne Feiertage dauerhaft abzuschaffen (vgl. Buß- und Bettag, Pfingstmontag). Es ist jedoch umstritten, ob die reduzierte Anzahl an arbeitsfreien Tagen tatsächlich messbare wirtschaftliche Auswirkungen hat.

Statistische Häufigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb der gregorianischen Periode von 400 Jahren fallen die drei genannten Feiertage auf folgenden Wochentagen:

Feiertag \ Häufigkeit 58 57 57 58 56 58 56
1.Weihnachtstag
und Neujahr
Di Mi Do Fr Sa So Mo
2.Weihnachtstag Mi Do Fr Sa So Mo Di
verlorene Feiertage 0 0 0 1 3 2 0

Innerhalb von vierhundert Jahren fallen insgesamt 342 der 1200 Feiertage auf ein Wochenende. In sieben solcher Perioden fallen daher genau 2394 von insgesamt 8400 Feiertagen auf ein Wochenende - Es sind genau sechs weniger als das arithmetische Mittel von 2400 Tagen. Die gregorianische Kalenderreform reduziert die Häufigkeit von Arbeitgeberweihnachten sehr geringfügig und beschert den Arbeitnehmern in 2800 Jahren sechs zusätzliche freie Tage. Aus gleichem Grund fällt auch der 13. eines Monats häufiger auf einen Freitag als auf einen anderen Wochentag.

Andere Feiertage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle auf dem Kalenderdatum beweglichen Feiertage sind im Bezug auf dem Wochentag feststehend. Sie fallen in jedem Jahr auf denselben Wochentag; deswegen sind sie in der folgenden Tabelle nicht aufgeführt.

Mit Ausnahme von Allerheiligen fallen alle Feiertage unterdurchschnittlich auf Wochenenden. In sieben gregorianischen Perioden (2800 Jahre) fällt Allerheiligen 805 mal auf ein Wochenende, allen anderen aufgeführten Feiertage nur 798 mal.

Häufigkeit 58 57 57 58 56 58 56
Datum Sonntagsbuchstabe G F E D C B A
1. Mai Maifeiertag Di Mi Do Fr Sa So Mo
15. August * Mariä Himmelfahrt Mi Do Fr Sa So Mo Di
3. Oktober Tag der Deutschen Einheit Mi Do Fr Sa So Mo Di
31. Oktober * Reformationstag Mi Do Fr Sa So Mo Di
1. November * Allerheiligen Do Fr Sa So Mo Di Mi
25. Dezember 1.Weihnachtstag Di Mi Do Fr Sa So Mo
26. Dezember 2.Weihnachtstag Mi Do Fr Sa So Mo Di
1. Januar (folgendes Kalenderjahr) Neujahr Di Mi Do Fr Sa So Mo
6. Januar (folgendes Kalenderjahr) * Dreikönigstag So Mo Di Mi Do Fr Sa
verlorene Feiertage 0−1  0  0−1 2−4† 5−6†  3  0−1

* Nicht bundesweite Feiertage (gelb unterlegt)

† Mariä Himmelfahrt und Allerheiligen sind in keinem Bundesland gemeinsam mit dem Reformationstag gesetzliche Feiertage. Daher maximal 4 statt 5 bzw. 6 statt 7 verlorene Feiertage.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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