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Aumund Fördertechnik

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AUMUND Fördertechnik GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1922
Sitz Rheinberg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Franz-Walter Aumund, Andreas Klottka, Robert Gruss
Mitarbeiter 508[1]
Umsatz 207,2 Mio. Euro[1]
Branche Fördertechnik
Website www.aumund.com
Stand: 31. Dezember 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

Die Aumund Fördertechnik GmbH ist ein deutscher Fördertechnikhersteller mit Sitz in Rheinberg, Ortsteil Millingen. Das Unternehmen wurde 1922 von Heinrich Aumund gegründet und wird heute von seinem Enkel Franz-Walter Aumund geleitet. Aumund hat heute weltweit 10 Standorte und ein großes Netz lokaler Vertretungen.[2][3]

Das Unternehmen ist in der Aumund Holding B.V. mit Sitz in Venlo konsolidiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Aumund gründete am 3. August 1922 in Berlin die Aumund Fördertechnik GmbH. Durch zahlreiche Patente im Bereich der Förder- und Transporttechnik, die Heinrich Aumund im Laufe seiner Forschungs- und Ingenieurtätigkeit an der TH Danzig sowie TH Berlin angemeldet hatte, konnte sich das Unternehmen schnell entwickeln. Ab 1951 übernahm sein Sohn Günter-Claus Aumund die Leitung des Unternehmens. 1957 wurde die Produktion nach Rheinberg-Millingen verlagert. Nach dem Tod von Günter-Claus Aumund im Jahre 1984 übernahm die dritte Generation in Person von Franz-Walter Aumund.[4]

Das Unternehmen wurde weltweit ausgebaut. Schon 1975 wurde in Brasilien die Tochtergesellschaft „Aumund do Brasil“ in Rio de Janeiro und „Aumund International“ in Toronto gegründet. Bis 1977 siedelte Aumund insgesamt 14 Niederlassungen und Hauptvertretungen in der ganzen Welt an. Darunter waren Niederlassungen in Australien, Finnland, Griechenland und Südafrika.

2001 wurde die Gustav Schade Maschinenfabrik von der Aumund-Gruppe übernommen, wodurch Aumund seine Produktpalette mit Produkten aus dem Bereich der Schüttgut- und Lagertechnik erweiterte. Ein Jahr später wurde das britische Unternehmen B&W übernommen. B&W ist auf mobile Be- und Entlademaschinen für Schüttgüter spezialisiert. Von der Krantechnik, einst eine Kernkompetenz, hat sich Aumund 1995 verabschiedet.

2006 wurde die Franz-W. Aumund-Stiftung gegründet, die Heinrich-Aumund-Stipendien an Studierende mit ausgezeichneten Studienleistungen und Bezug zur Konstruktions- und Fördertechnik an der TU Berlin sowie an der Fachhochschule Koblenz vergibt.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Palette der angebotenen Fördertechnik:

  • Senkrechtkettenbecherwerke zur Förderung schwieriger und heißer Materialien
  • Senkrechtgurtbecherwerke zur Förderung feiner Materialien
  • Plattenförderer und komplette Zementklinkertransportsysteme
  • Schwerlastplattenförderer für den Rohmaterialumschlag
  • Dosierplattenbändern für die geregelte Mühlenbeschickung
  • Siloaustragssysteme
  • Spezialsiloräumsysteme für Zementklinker

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Coopmann: Aumund - Drei Generationen, drei Akzente. Rheinberg 2004.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Bundesanzeiger: Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014
  2. AUMUND Über uns
  3. AUMUND weltweit
  4. AUMUND Chronik

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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