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Badewanneneffekt (Hydrologie)

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Der Badewanneneffekt (synonym auch Schwappeffekt[1]) bezeichnet in der Hydrologie und in der Meteorologie[1] das stärkere Ansteigen des Meeresspiegels im Küstenbereich[2]. Der Begriff entstand in Anlehnung an das in einer Badewanne hin- und herschwappende Wasser.

Der Effekt kann mehrere Gründe haben.

Eine Ursache sit ein schneller Wechsel der Windrichtung. Heribei tritt der Badewannenffekt in größeren Gewässern wie der Ostsee oder dem Bodensee auf[3].

Ein über der Ostsee längere Zeit aus Westen wehender Wind, drückt Wasser in Richtung Finnland und Baltikum. Im westlichen Teil der Ostsee führt das zu einem Niedrigwasser. Gleichzeitig strömt am Kattegatt zusätzliches Wasser aus der Nordsee. Wenn der Wind dann schnell nachlässt, oder sogar nach Westen dreht, kehrt das Wasser aus dem östlichen Teil der Ostsee zurück. Dadurch kommt es an den westlichen Küsten der Ostsee zu einem Hochwasser. Unter ungünstigen Umständen kann das Hochwasser mehrere Meter über den normalen Pegel erreichen. Das Ostseesturmhochwasser von 1872 war das schwerste Ereignis dieser Art, zu dem es historische Aufzeichnungen gibt. Bei diesem Ereignis stieg das Wasser um <math>3{,}3 \;\text{m}</math> an.

Eine weitere Ursache ist die Erwärunng der Meere. Hierbei dehnt sich das Wasser aus. Die in der Folge entstehenden Wellen wandern zu den Küsten und erhöhen dort den Meeresstand.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 G. Rosenhagen: Extreme Sturmfluten an den deutschen Küsten. Klimastatusbericht 2007 in Deutscher Wetterdienst (DWD.de), abgerufen am 18. November 2018
  2. 2,0 2,1 wissenschaft.de – Der Ozean ist auch nur eine große Badewanne (Memento des Originals vom 19. Februar 2005 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wissenschaft.de
  3. HYDROLOGIE: Der Badewannen-Effekt wetterzentrale.de


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