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Barettmacher

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Barettmacher stellten flache Mützen mit runden oder viereckigen Deckeln sowie geraden oder aufgeschlagenen Krempen her. Seit Anfang des 16. Jh. waren diese oft reich verzierten Mützen, die in diversen Variationen von Form und Größe vorkamen, die gewöhnliche Kopfbedeckung für Männer und Frauen. Häufig wurde unter dem Barett eine enganliegende Haube (Kalotte) getragen.

In einigen Städten wie bspw. in Wien regelten Kleiderordnungen das Tragen dieser Kopfbedeckung. So war es dort Bauern auf dem Land untersagt, ein Barett zu tragen während es selbst nichtadeligen Gelehrten, Advokaten, Doktoren und Beamten erlaubt war, ein solches aus Samt aufzusetzen. Die „Toque“ kam gegen Mitte des 16. Jh. in Mode, ein steifes, gefaltetes, kleines Barett mit schmaler Krempe, aus Seide oder Samt, welches von Vornehmen beider Geschlechter getragen wurde. Sie war meist mit einer goldenen Hutschnur und einem kleinen Federbusch geschmückt.

Im Mittelalter waren Barettmacher in Deutschland in eigenen Innungen mit eigenen Standesregeln organisiert.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudi Palla: Das Lexikon der untergegangenen Berufe. Eichborn, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-8289-4152-4
  • Rudi Palla: Verschwundene Arbeit. Das Buch der untergegangenen Berufe. Brandstätter, 2014, S. 23. ISBN 3-8503-3648-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gesellenordnung der Barettmacher und Strumpfmacher - Deutsche Digitale Bibliothek. In: deutsche-digitale-bibliothek.de. 25. September 2016, abgerufen am 23. Juli 2018.


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