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Ben Haviour

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Ben Haviour (geboren 1989) ist ein deutscher Komponist, Musikproduzent und Sound-Designer, der zur Zeit in Weimar lebt. Er war einer der Mitbegründer des Labels Big Bricks Music (2015-2018), auf dem er seine eigene Musik und die seiner engsten Freunde veröffentlichte. Seit 2017 veröffentlicht er Musik auf Traum Schallplatten. Seine Musikproduktionen erhielten die Aufmerksamkeit von einigen Blogs und Communities wie zum Beispiel Echoes & Dust und MOBI Kollektiv. Bevor er mit der Produktion von elektronischer Musik begann, war er Mitglied in mehreren Bands aus verschiedensten Genres von Punk bis Metal-Core zu Blues und Jazzrock.

Leben und Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ben Haviour wuchs in einer Kleinstadt in Sachsen auf, wo er im Alter von 10 Jahren klassischen Unterricht in Klavier und Schlagzeug bekam. Mit 15 Jahren tauschte er die Tasten für Saiten ein und begann Gitarre und Bass zu spielen. 2010 zog er nach Weimar, um Medienkunst an der Bauhaus Universität zu studieren. Dabei lag sein Fokus auf Sound Design und Elektroakustischer Komposition. Von 2016 bis 2017 war er Praktikant in den Greenhouse Studios in Reykjavík, wo er Valgeir Sigurðsson, Ben Frost und Paul Evans bei Produktionen, Aufnahmen und Mischungen assistierte.

Während seiner Studienzeit in Weimar produzierte er Hörspiele und Radiofeatures und erhielt unter anderem Unterricht von Martin Becker. Seine Masterarbeit "If You See Them, Shoot Them", die eine Geschichte über Rentier Jäger im Isländischen Hochland erzählt, wird am 30. Dezember 2018 im SWR2 ausgestrahlt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von 16 Jahren nahm Ben Demos auf, um sie seinen Bandkollegen vorzuspielen. Während er sich weiter mit dem Prozess des Aufnehmens beschäftigte und mit eigene Komposition-Methoden entwickelte. Hielten immer mehr Instrumente den Einzug in den Prozess. Nach einigen Jahren des Experimentierens mit Aufnahmen von Akustischen Instrumenten begann er ausschließlich Elektronische Musik zu produzieren.

2015 gründete er zusammen mit Freunden das Musiklabel Big Bricks Music, gefolgt von einer 4-wöchigen Deutschlandtour. Die Kernidee des Labels war es ehemalige Bandkollegen wieder in einem engen Kreis wieder zu vereinen um selbst-produzierte Musik zu veröffentlichen. Die Konzerte auf der Tour glichen einem 12-stündigem Mini-Festival gefüllt mit vielen Genres. Angefangen mit Singer-Songwritern und endend mit Techno DJ-Sets.

Ben Haviour veröffentlichte seine ersten drei EP's auf Big Bricks Music. Seine erste EP "In The Moment" verfolgte einen eher experimentellen Ansatz der Elektronischen Musik mit starkem Einfluss der Akusmatischen Musik, wobei hauptsächlich mit Sample Material gearbeitet wurde. Die zweite EP "Over The Edge" orientiert sich mehr am Elektro und ist eine Sammlung von diversen Produktionen mit Gitarren, Synthesizern und Drum Maschinen. Seine letzte EP auf Big Bricks Music "Versatile" bedient ein breites Spektrum der Elektronischen Musik von Elektro-Funk bis Deep House, über Ambient und Melodic Techno.

Im März 2017, nach einer 6-monatigen Unterhaltung über Musik und Sound mit Riley Reinhold, begann er Musik auf Traum zu veröffentlichen.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ben Haviour vereint einzigartige Soundscapes und Samples mit tiefen Synthesizer-Sounds und Polyrhythmischer Drum- und Percussion-Programmierung. Echoes & Dust über "Versatile":

"Versatile is a digestible collection of electronic tracks with a diverse range of influence from across the board of the broad and multi-faceted genre. It features elements of ambience, house, trance and drum and bass and keeps it fairly light and accessible for the duration. [...] Reminiscent of light-hearted video game soundtracks and rich in its multiplicity, it’s a mild-mannered yet intriguing listen."[1]

In einem Interview mit MOBI spricht Ben Haviour über seine Produktionsmethoden auf seiner zweiten EP "Over The Edge":

“’Over The Edge’ is rather a collection of tracks than the result of a consecutive process. I was trying out new techniques early last year and ended up with a variety of genres. I kind of see the tracks a foresight of which roads I may take in the future. Back then I was producing frantically, but also quickly; learning in the process. Now I am more relaxed, especially with designing sound. Most times I know exactly what I want to go for and how to get there.”[2]

Discographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles und EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Title Label Year
In The Moment EP (2014)[3] Big Bricks Music 2014
Over The Edge EP (2015)[4] Big Bricks Music 2015
Versatile EP (2016)[5] Big Bricks Music 2016
Drowned In You[6] Traum Schallplatten 2017
Live Wire[7] Traum Schallplatten 2017

Remixes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Title Label Year
Driven By Machines - Bonfire - Ben Haviour Remix[8] Driven By Machines 2016
Klinke auf Cinch - Mini - Ben Haviour Remix[9] Analogsoul 2016
Driven By Machines - Low and High - Ben Haviour Remix Driven By Machines 2017
Vigil Coma - Flow of Matter - Ben Haviour Remix[10] Miracle Music 2018
Driven By Machines - Ashes Of A Home - Ben Haviour Remix Driven By Machines 2018

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ben Haviour - Versatile. In: Echoes And Dust. 20. Oktober 2016 (echoesanddust.com [abgerufen am 4. Oktober 2018]).
  2. Over The Edge with Ben Haviour | MOBI Kollektiv. In: MOBI Kollektiv. 15. Februar 2016 (mobikollektiv.com [abgerufen am 4. Oktober 2018]).
  3. In The Moment, by BenHaviour. Abgerufen am 4. Oktober 2018.
  4. Over The Edge, by Ben Haviour. Abgerufen am 4. Oktober 2018.
  5. Versatile, by BenHaviour. Abgerufen am 4. Oktober 2018.
  6. Drowned In You (Original Mix) von Ben Haviour auf Beatport. Abgerufen am 4. Oktober 2018.
  7. Live Wire (Original Mix) von Ben Haviour auf Beatport. Abgerufen am 4. Oktober 2018.
  8. Bonfire Night (Ben Haviour Remix). Abgerufen am 4. Oktober 2018.
  9. Mini Ben Haviour Remix. Abgerufen am 4. Oktober 2018.
  10. Flow of Matter (Ben Haviour Remix) von Vigil Coma auf Beatport. Abgerufen am 4. Oktober 2018.

External Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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