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Bernd Gaiser

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Bernd, Jörg und Conchita
Bernd Gaiser (r) gemeinsam mit conchita (m) u. Jörg Litwinschuh (l)

Bernd Gaiser (* 19. Januar 1945 in Nußloch) – auch Bernhard Josef, genannt Bernd – ist ein deutscher Autor und Aktivist der Lesben- und Schwulenbewegung.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernd Gaiser wuchs mit drei Geschwistern in kleinbäuerlichen Verhältnissen auf und absolvierte ab 1951 in seinem Geburtsort eine Grundschulausbildung. Seinen Realschulabschluss legte er zehn Jahre später, 1961, in Leimen bei Heidelberg ab. Dem folgte bis 1964 eine Ausbildung zum Verlagskaufmann in Mannheim. In dieser Zeit begegnete er der späteren Theaterkritikerin und Publizistin Renate Klett [1][2], mit der ihn seitdem eine lebenslange Freundschaft verbindet.

Im Rahmen seines Grundwehrdiensts bei der Marine im Alter von zwanzig Jahren (1965/66) machte er die ihn prägende Erfahrung des Selbstmords eines Kameraden, wegen der ihm drohenden Anklage wegen Verstoßes gegen den § 175. Als Kurzschlusshandlung und Ergebnis der ihn erwartenden Scham und Schande. Weshalb Gaiser sich nach seinem 1967 vollzogenen Wechsel nach West-Berlin der Außerparlamentairschen Opposition APO anschloss. Um neben einer Buchhandelsausbildung aktiv am politischen Leben der Stadt teilzunehmen. Und sich nach der Aufführung von Rosa von Praunheims Film Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt – ab Herbst 1971 an der Gründung der HAW (Homosexuelle Aktion Westberlin) zu beteiligen. Mit dem Höhepunktr der aktiven Teilnahme an der zu Pfingsten 1973 veranstalteten ersten Demonstration von Lesben und Schwulen auf dem Kudamm. Mit ca. 800 Teilnehmer_Innen. Und am anschließendenTuntenstreit in der HAW. Mit dem Ziel der Einführung des Rosa Winkel schwuler KZ-Häftlinge, als gemeinsamem Erkennungszeichen. Um damit zur Sichtbarmachung der eigenen schwulen Identität beizutragen. Als der Grundlage zum gleichzeitig vollzogenen Outing Gaisers im Freundeskreis, am Arbeitsplatz und in der Familie.

Gefolgt von der Ablösung der HAW ab Mitte der 1970er Jahre durch die AHA (Allgemeine Homosexuelle Arbeitsgemeinschaft)[3], als der künftigen Heimat derjenigen, die davon überzeugt waren, es in der Unterdrückung der Homosexualtitä mit einem Nebenwiderspruch im Klassenkampf zu tun zu haben. Während Gaiser im Herbst 1977 stattdessen an der Gründung des ersten SchwuZ (SchwulenZentrum) in der Schöneberger Kulmerstraße 20a beteiligt war. Ab 1977 teilte er mit Egmont Fassbinder (Verlag Rosa Winkel) und Wolfgang Theis (Mitbegründer des Schwulen Museums Berlin 1985) eine Wohngemeinschaft in der Friedenauer Moselstraße. Gleichzeitig arbeitete er als Buchhändler und freier Mitarbeiter des Homo-Magazins Him/Applaus und dessen Herausgeber Hans Eppendorfer. Seine Beiträge aus der schwulen Lebenswirklichkeit sind seit 2017 in dem Sammelband Orte schwuler Selbstverwirklichung und Konfusion oder Schwule erfinden das Glück nachzulesen.

In der Zeit seiner Mitarbeit in der Redaktion der Berliner Schwulenzeitung BSZ zwischen 1977 und 1982 veröffentlichte er u. a. ein Interview mit dem späteren fotografischen Chronisten der queeren Community Berlins, Jürgen Baldiga (Ich bin mein eigener Gott). Außerdem war er 1978 an der Organisation eines bundesweiten Treffens schwuler Autoren im Berliner SchwuZ beteiligt. Und veröffentlichte im folgenden Jahr 1979 eine im Verlag Rosa Winkel erschienene Anthologie Milchsilber. Wörter und Bilder von Schwulen. Einige von ihm publizierten jungen schwulen Autoren sind dem HI-Virus zum Opfer gefallen. Unter ihnen der junge Autor Eberhard Bechtle, mit dem Gaiser eine enge Freundschaft verband. Und Manfred Semmelbauer (Mitherausgeber der BSZ, Klappentexte im Verlag rosa Winkel und von Barry Graves' Hauptstadtmagazin.

1982 war das Todesjahr des Freundes und Mitbegründers des ersten Berliner CSD, Andreas Pareik, als Opfer eines tödlichen Autounfalls. Mit ihm war Gaiser an der Organisation des ersten Berliner CSD am 30, Juni 1979 beteiligt.[4] Mit damals 500 Teilnehmern. Anlass war der 10. Jahrestag des Aufstands im Stonewall Inn 1969 in der New Yorker Christopher Street in Greenwich Village. Dem Auftakt zur weltweiten Lesben- und Schwulenbewegung. Mit 1979 500 Teilnehmern in Berlin, für die damals nicht absehbar war, damit eine Tradition zu begründen, die 2018 im 40. CSD gipfelte, mit mehr als 500 000 Beteiligten.

Auf dem Höhepunkt der Aids-Krise der 1980er Jahre bestand die Notwendigkeit zum Verzicht auf ungeschützte homosexuelle Kontakte und zum Safer Sex. Mit Rosa von Praunheim an der Spitze dieser Bewegung. Dank Aufrufs im Magazin Spiegel.[5] Um sich damit nicht nur Freunde zu machen. Weil viele Schwule damals entschlossen waren, sich ihre sexuellen Bedürfnisse nicht vom HI-Virus diktieren zu lassen. Diese Zeit war für Gaiser mit dem Verlust zahlreicher Freunde und Weggefährten verbunden, die alle inzwischen im Alten St. Matthäus Kirchhof in Schöneberg über einen Ort der Erinnerung verfügen. Was auch als Zeit des zunehmenden politischen Bewusstseins von Schwulen nachvollziehbar war. Als Gegengewicht zur von der bayerischen CSU propagierten Forderung nach Internierung Aids-Kranker in für sie zu errichtenden Quarantänelagern. Dem Schwule mit der von der damaligen Gesundheitsministerin Rita Süßmuth (CDU) unterstützten Gründung bundesweiter Aids-Hilfen begegneten, um diesem Spuk ein Ende zu machen.[6] Was auch für Bernd Gaiser eine Gelegenheit war, an seiner sozialen Empathie anzuknüpfen und sich neu zu erfinden.

Viele die Gaiser seitdem vermisst, sind ihm unvergesslich. Unter ihnen auch Jürgen Baldiga, dessen dem Fotografen Helmuth Röttgen zu verdankendes Foto, ebenso wie Baldigas Grabmal auf dem Alten St. Mattäus Kirchhof, Bernd Gaiser als Stütze der Erinnerung an ihn dient. Sein Todestag am 4. Dezember 1993 jährt sich 2018 zum 25. Mal. Vor dem Hintergrund der inzwischen gewachsenen schwulen Friedhofskultur, als Ergebnis der veränderten Einstellung Schwuler sich selbst und dem Tod gegenüber.[7]

Die Jahre ab 2003 waren für Bernd Gaiser mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes verbunden. Nach 35 Jahren ununterbrochener buchhändlerischer Tätigkeit. Als Ergebnis der Insolvenz seines Arbeitsgebers, Kiepert am Knie. Der damals größten Buchhandlung Berlins.[1] Woraufhin er im Alter von 58 Jahren nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar war. Als der Voraussetzung zum sozialen Engagement im Netzwerk Anders Altern der Schwulenberatung Berlin und im Mobilen Salon. Dem Besucherdienst für ältere schwule Menschen, die nicht mehr mobil sind.[8] Sowie bei BALSAM, dem Berliner Arbeitskreis für lesbische und schwule alte Menschen.[9] Ab diesem Zeitpunkt war Homosexualität im Alter sein Lebensthema. Zur Förderung des Generationendialogs und zum Abbau von Vorurteilen zwischen Alt und Jung in der queeren Community Berlins. Beispielsweise im Rahmen seiner Mitarbeit im Forum des 30. Berliner CSD 2008. In diesem Zusammenhang war Gaiser auch an der Organisation einer Fotoauststellung über den 1. Berliner CSD 1979 beteiligt. Gemeinsam mit den Fotograf_Innen Rolf Fischer und Vedant Anke-Rixa Hansen. .

Zwischen 2006 bis zum 2012 vollzogenen Einzug in das Mehrgenerationenprojekt Lebensort Vielfalt.[10][11][12] , war Gaiser aktiv an dessen Verwirklichung beteilgit. Und seit 2014 ist er gemeinsam mit Freunden von Mann-O-Meter und Vorspiel-Sportverein-für-Schwule-und-Lesben Berlin auf dem Berliner CSD unterwegs. Zur Organisation der Teilnahme älterer Schwuler an ihm, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Und zwar als Rikschagruppe – unterm Motto Mit 50+ ist noch lange nicht Schluss. Mit ihnrn verbindett ihn auch die Initiative zu einer gemeinsamen Grabpatenschaft. Mit dem Ziel der Restaurierung eines Grabdenkmals auf dem Alten St. Matthäus Kirchhof und ihrer späteren Urnenbestattung.[13][14]

Anlässlich des 39. CSD 2017 durfte Bernd Gaiser für seine Verdienste um die queere Community Berlins den ihm vom CSD verliehenen Soul of Stonewall Award entgegennehmen. Mit Jörg Litwinschuh (Geschäftsführer der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld) als Laudator an seiner Seite.[15]

2018 war dagegen das Jahr der Teilnahme am Filmprojekt Loud Pride – Quiet Riot?, einem filmischen Dokument der gewachsenen Vielfalt der Queeren Community Berlins in den vergangenen 40 Jahren. Sowie am Theaterprojekt AUFBEGEHREN. Gemeinsam mit lesbischen und bisexuellen Frauen und schwulen Männern aus dem Ost- und Westteil Berlins. Zum Austausch sie unterscheidender, aber nicht trennender, sondern verbindender Erfahrungen. Zusammen mit Peter Rausch, (Mitbegründer der HIB, Homosexuelle Interessengemeinschaft Berlin im Ostteil der Stadt ab 1973).[16] Gipfelnd in der Frage Warum sind lesbische Frauen weniger sichtbar, als schwule Männer?[17]

Mit der aktiven Teilnahme am 40. CSD 2018 ergab sich die Gelegenheit zur Übernahme der Patenschaft www.csd-berlin.de/forderungen-2018/ für das von Queer Nations [18] geplante Projekt E2H, Elberskirchen-Hirschfeld-Haus [19], das bis 2022 als queeres Kulturzentrum verwirklicht werden soll. Um sich u. a. mit der von einer amerikanischen Studie aufgeworfenen Frage zu befassen, warum queere Menschen statistisch über eine zwölf Jahre geringere Lebenserwartung verfügen? Und warum Trans*Menschen bis 2022 auf die von der WHO verkündete Streichung von Transgender aus der Liste der Krankheiten warten sollen.[20][21]

Unterm Dach des Lebensort Vielfalt ist Gaiser nicht nur als Mietersprecher und Leiter der Queeren Bibliothek Andersrum im Einsatz, sondern unmittelbar daran beteiligt, das Projekt für queere Menschen jeden Alters, zum Modellprojekt nicht nur für die queere Community zu machen. Vor dem Hintergrund unserer älter werdenden Gesellschaft. Wovon nicht nur Lesben und Schwule betroffen sind, sondern alle. Außerdem ist er mit der Abfassung seiner Lebenserinnerungen beschäftigt, als Trilogie des Verlangens, einem weiteren Lebensthema von ihm.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Gaiser (Hrsg.): Workshop Schreibende Schwule. 18. - 21. Nov. 1978. Selbstverlag. Berlin 1978.
  • Bernd Gaiser u. a. (Hrsg.): Milchsilber. Wörter und Bilder von Schwulen. Verlag rosa Winkel, Berlin 1979, ISBN 3-921495-27-X.
  • Bernd Gaiser: Die Farben der Haut. Orte schwuler Selbstverwirklichung und Konfusion. Edition Maldoror Flugschriften, Berlin 2016, ISBN 978-3-7418-4014-2.
  • Bernd Gaiser: Im Schatten des Rosa Winkel oder Schwule erfinden das Glück. Edition Maldoror Flugschriften, Berlin 2016, ISBN 978-3-7418-3733-3.
  • Bernd Gaiser: Orte schwuler Selbstverwirklichung und Konfusion oder Schwule erfinden das Glück. Edition Maldoror Flugschriften, Berlin 2017, ISBN 978-3-7418-7376-8.

Veröffentlichichungen in Zeitschriften und Anthologien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim S. Hohmann: Mein Lesebuch. Foerster Verlag, Frankfurt/M. 1979, ISBN 3-922257-01-1.
  • Bernd Gaiser: Jürgen Baldiga. Ich bin mein eigener Gott. Berliner Schwulen Zeitung Nr. 24 Okt./Nov. 1980.
  • Gerd Wolter (Hrsg.): Mann oh Mann. Männer-Reader. Edition Tréves, Trier 1980, ISBN 3-88081-089-3.
  • Egmont Fassbinder (Hrsg.): Klappentexte Nr. 1, Verlag rosa Winkel, Berlin 1980, ISSN 0720-6712.
  • Rüdiger Berg/Jürgen Klaubert: Wo Dornenlippen dich küssen. Ein Lesebuch. Verlag Pustblume, Bielefeld, o. J., ISBN 3-922896-06-5.
  • Bruno Gmünder (Hrsg.): Berlin von hinten. Gmünder Verlag, Berlin 1983, ISBN 3-9800578-5-2.
  • Egmont Fassbinder (Hrsg.): Klappentexte Nr. 5. Verlag rosa Winkel, Berlin 1984, ISBN 3-921495-68-7.
  • Rinaldo Hopf/Axel Schock (Hrsg.): Mein schwules Auge 10. Konkursbuch Verlag, Tübingen 2013, ISBN 978-3-88769-910-9.
  • Bernd Gaiser: Vom ersten CSD bis heute. Siegessäule. Queer Berlin. Heft Juni 2014, Special Media Verlag Berlin.
  • Klaus Dieter Spangenberg: Die schöne Helena. Fritz, ein schwules Soldatenschicksal. Vorwort. Selbstverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-00-045899-6.
  • Udo Hardenberg (Hrsg.): Acht Männer und ein Grab. Eine Geschichte auf Leben und Tod. Selbstverlag. Berlin 2018, ISBN 978-3-7467-5334-8.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Renate Klett. In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 12. Oktober 2018]).
  2. Magazin. Abgerufen am 12. Oktober 2018.
  3. AHA-Berlin e.V. - Plattform für queere Subkultur. Abgerufen am 12. Oktober 2018.
  4. Spezial: Homosexualität In: bpb.de, abgerufen am 25. Oktober 2018.
  5. Rosa v Praunheim: Bumsen unterm Safer-Sex-Plakat. In: Der Spiegel. Band 20, 14. Mai 1990 (spiegel.de [abgerufen am 11. Oktober 2018]).
  6. BAYERN: Entartung ausdünnen. In: Der Spiegel. Band 12, 16. März 1987 (spiegel.de [abgerufen am 11. Oktober 2018]).
  7. Ken B: finovo. Abgerufen am 11. Oktober 2018.
  8. Schwulenberatung Berlin. Abgerufen am 12. Oktober 2018.
  9. Bernd Kraft: Index. Abgerufen am 11. Oktober 2018.
  10. Schwulenberatung Berlin. Abgerufen am 12. Oktober 2018.
  11. Frankfurter Rundschau: : Erstes Mehrgenerationenhaus für Schwule. In: Frankfurter Rundschau. (fr.de [abgerufen am 11. Oktober 2018]).
  12. Leben in Vielfalt – magazin.hiv. In: magazin.hiv. 8. Juni 2012 (magazin.hiv [abgerufen am 11. Oktober 2018]).
  13. Crispin Beirau: Alter St.-Matthäus-Kirchhof » Marcuse, Joseph Richard. Abgerufen am 11. Oktober 2018.
  14. Crispin Beirau: Alter St.-Matthäus-Kirchhof » 2008. Abgerufen am 11. Oktober 2018.
  15. Die Preisträger der „Soul of Stonewall Awards 2017“ - blu hinnerk GAB rik Leo In: blu.fm, abgerufen am 25. Oktober 2018.
  16. Sonntags Club e. V. Abgerufen am 18. Oktober 2018.
  17. Pressemitteilung Theater (AUF)BEGEHREN – NOLLENDORFKIEZ | … wir sind Kiez In: nollendorfkiez.de, abgerufen am 25. Oktober 2018.
  18. Überblick zum Initiative Queer Nations e.V. Abgerufen am 12. Oktober 2018.
  19. E2H | E2H – das Queere Kulturhaus für Berlin. Abgerufen am 12. Oktober 2018 (deutsch).
  20. Christian Knuth: CSD Berlin: Elf Forderungen. In: blu hinnerk GAB rik Leo. 28. Mai 2018 (blu.fm [abgerufen am 11. Oktober 2018]).
  21. 11 Forderungen zum 40. CSD Berlin 2018 | CSD Berlin | Pride Berlin. Abgerufen am 11. Oktober 2018 (deutsch).

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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