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Feldbahn Iwanytschi

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Feldbahn Iwanytschi
Personenwagen auf der Feldbahn Iwanytschi–Ratschyn, 1916[1]
Personenwagen auf der Feldbahn Iwanytschi–Ratschyn, 1916[1]
Personenwagen auf der Feldbahn Iwanytschi–Ratschyn, 1916[1]
Streckenlänge:ca 95 km
Spurweite:600 mm (Schmalspur)
   
Iwanytschi (Iwaniczy, Іваничі)
   
Pawliwka (Poryck, Павлівка)
   
Ratschyn (Raczyn, Рачин)
   
Mlyniwka
   
Horochiw (Горохів)
   
Stojaniw (Stojanów, Стоянів)
   
Tartakiw (Тартаків)
   
Sokal (Сокаль)

Die Feldbahn Iwanytschi (historischer Name: Feldbahn Iwaniczy–Raczyn) war eine etwa 95 km lange Feldbahn mit einer Spurweite von 600 mm von Iwanytschi nach Sokal in Wolhynien (heute Oblast Wolyn und Oblast Lwiw in der Ukraine), die abschnittsweise mindestens von 1915 bis 1928 betrieben wurde.[2][3][4]

Lage[Bearbeiten]

Die Feldbahn führte vom Bahnhof Iwanytschi an der Bahnstrecke Jarosław–Kowel über Pawliwka, Ratschyn, Horochiw, Stojaniw und Tartakiw nach Sokal.[3]

Betrieb[Bearbeiten]

Die während des Ersten Weltkriegs an der Ostfront militärisch genutzte Feldbahn wurde zum Transport von Waffen, Munition, Baumaterial und Nachschub sowie zum Truppen- und Verwundetentransport mit von Lokomotiven oder Pferden gezogenen Wagen aus Stahl oder Holz auf der nahezu ebenen Strecke genutzt.

Die Feldbahn wurde während des Krieges von Soldaten der Landstreitkräfte Österreich-Ungarns und des Deutschen Heeres betrieben. Im Dezember 1916 bildeten die österreichisch-ungarischen Korps im Rahmen der Neugliederung der Heeresgruppen durch Alexander von Linsingen mit dem Abschnitt Raczyn (deutsche 108. Infanterie-Division, 224. Infanterie-Division, 2. Garde-Kavallerie-Brigade) den Abschnitt Luga unter General der Kavallerie Georg von der Marwitz.[5]

Schienenfahrzeuge[Bearbeiten]

Infektionswagen, 1916[6]
Krankenwagen, 1916[7]
Rungenwagen Nr. 11072, 1916[8]


Auf der Feldbahn wurden folgende Lokomotiven eingesetzt:

Vier Fotos des auf Deutsch beschrifteten Wagenparks sind heute noch in der ETH-Bibliothek der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich erhalten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Personenwagen. ETH-Bibliothek der ETH Zürich, Ans_05358-068-AL.
  2. 2,0 2,1 Josef Pospichal: K. u. k. Heeres-Rollbahn-Lokomotiven, Reihen II x.
  3. 3,0 3,1 Dmitry Zinoviev: Narrow Gauge Railways of Ukraine and Moldova. 2017, ISBN 978-0-359-66429-0, S. 141.
  4. Narrow Parovoz: Иваничи - Павловка (Порыцк) - Горохов - Стоянов - Тартаков - Сокаль.
  5. Edmund Glaise-Horstenau: Das Kriegsjahr 1916 – Zweiter Teil – Die Ereignisse von August bis zur Jahreswende. Verlag der militärwissenschaftlichen Mitteilungen, Wien, 1934, S. 593: „in der 4. Armee bildeten die beiden öst.-ung. Korps mit dem Abschnitt Raczyn (deutsche 108., 224. ID., 2. GKBrig.) den Abschnitt Luga unter GdK. v. der Marwitz.“
  6. Infektionswagen. ETH-Bibliothek der ETH Zürich, Ans_05358-070-AL.
  7. Krankenwagen. ETH-Bibliothek der ETH Zürich, Ans_05358-069-AL.
  8. Rungenwagen Nr. 11072. ETH-Bibliothek der ETH Zürich, Ans_05358-071-AL.

Koordinaten: 50° 37′ 40,4″ N, 24° 27′ 51,1″ O


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