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Fraunhofer Venture

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Fraunhofer Venture ist eine zentrale Abteilung der Fraunhofer-Gesellschaft.

Sie unterstützt Personen, die mit einer innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelten Technologie ein eigenes Unternehmen (Spin-off) aufbauen wollen und ist Partner von Gründern, Start-ups, Fraunhofer-Instituten, Industrie und Kapitalgebern. Sie bietet jungen Unternehmen durch den Zugang zu Fraunhofer-Technologien, -Infrastruktur und Know-how mit über 5.200 Patentfamilien die Möglichkeit, sich mit ihren Produkten auf dem Markt schneller und besser zu etablieren. Das Leistungsspektrum von Fraunhofer Venture umfasst die komplette Betreuung und Beratung von der Idee bis zur Unternehmensgründung, der Unterstützung bei der Finanzierungssuche bis hin zu einem etwaigen Verkauf der Gesellschaft und wird durch verschiedene Förderprogramme und weitere Angebote flankiert.[1][2]

Zu den Hauptaufgaben gehört die Evaluierung des Geschäftsmodells sowie die Suche nach Finanz-, Kooperations- und Industriepartnern. Besonders bei der Suche nach geeigneten Finanzierungspartnern kann das Team mit Hilfe des eigenen Netzwerks hervorragende Unterstützung bieten. Neben der Unterstützung von Wissenschaftlern aus dem Umfeld der Fraunhofer-Gesellschaft bietet Fraunhofer Venture auch externen Start-ups sowie KMU den Zugang zu interessanten Fraunhofer-Technologien.[3]

Sie wurde 1999 als Pilot gestartet und im Jahr 2001 als Abteilung innerhalb der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft in München etabliert. Seit der Gründung der Fraunhofer Venture wurden mit Stand 2017 rund 500 Ausgründungsprojekte bearbeitet, woraus rund 350 Unternehmen entstanden sind. An etwa der Hälfte der Unternehmen ist die Fraunhofer-Gesellschaft gesellschaftsrechtlich beteiligt.[4]

Kritik[Bearbeiten]

Die Venture-Aktivitäten der Fraunhofer-Gesellschaft sind Ende 2020 durch in diversen Printmedien von Thomas Stölzel (* 1977), Redakteur der Wirtschaftswoche, veröffentlichte Beiträgen in die Kritik geraten.[5][6][7] Dabei wird insbesondere die mangelnde Unterstützung der Gründer aus dem Fraunhofer-Umfeld kritisiert. Kern der Vorwürfe ist, vielen Fraunhofer-Ausgründungen werde der Start erschwert, „weil die Gesellschaft in den ersten Jahren fixe Lizenzgebühren in teilweise sechsstelliger Höhe verlange und darüber hinaus variable Lizenzgebühren auf den Umsatz sowie Beteiligungen von bis zu 25 Prozent. Dies schrecke Wagniskapitalgeber ab, so die Wirtschaftswoche, weil die Gründer geringe Anteile an ihren Unternehmen halten“.[8].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fraunhofer Venture. Abgerufen am 14. August 2018.
  2. Bauer, Julia; Keckl, Matthias; Lambertus, Thorsten; & Schmalfuß, Björn: Intrapreneurship at the Fraunhofer-Gesellschaft: how to stimulate greater entrepreneurship among researchers. In: Sven H. De Cleyn, Gunter Festel (Hrsg.): Academic Spin-Offs and Technology Transfer in Europe: Best Practices and Breakthrough Models. Edward Elgar Publishing, 2016, ISBN 978-1-78471-738-4.
  3. Fraunhofer Venture. Abgerufen am 14. August 2018.
  4. Unsere Mission: Technologietransfer über Ausgründungen, abgerufen am 1. Oktober 2018.
  5. Thomas Stölzel: Fraunhofer first, Entrepreneure last: Die Fassade des makellosen Rufs beginnt zu bröckeln. Abgerufen am 6. November 2020.
  6. Thomas Stölzel: Die Kritik an der Fraunhofer-Gesellschaft wird noch lauter. Abgerufen am 18. November 2020.
  7. Thomas Stölzel: Existenzangst, Gebrüll, Enttäuschung: Die Leiden der Fraunhofer-Start-ups. Abgerufen am 18. November 2020.
  8. zitiert aus Erschwerte StartUp-Gründungen? Scharfe Kritik an Fraunhofer-Gesellschaft, online-news, 11. November 2020, abgerufen am 25. Juli 2021


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