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Günther-Prien-Schule (Litzmannstadt)

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Günther-Prien-Schule
Schulform Gymnasium
Gründung 1941
Schließung 1945
Ort Łódź
Staat Polen
Koordinaten 51° 45′ 42″ N, 19° 29′ 24″ OKoordinaten: 51° 45′ 42″ N, 19° 29′ 24″ O
In der Mitte das Gebäude der Grundschule Nr. 4 von Lodz (2016), das von 1941 bis 1944 der Prienschule diente und sich auf einem schmalen länglichen Grundstück senkrecht zur Straße erstreckt

Die Günther-Prien-Schule war eine von 1941 bis 1945 bestehende staatliche Oberschule für Jungen während der Zeit des Nationalsozialismus in der polnischen Stadt Łódź, die 1939 dem Deutschen Reich eingegliedert und 1940 in Litzmannstadt umbenannt wurde. Als Abspaltung von dem überfüllten Lodzer Deutschen Gymnasium (LDG) wurde die Prienschule ungefähr im Januar 1941 für Schüler deutscher Abstammung gegründet. Im Sommer 1941 wurde sie nach dem U-Boot-Kommandanten Günther Prien benannt, und die Schulleitung ging von Oberstudiendirektor Georg Rommel auf Ernst Wechselberg über.

Abgangszeugnis der Günther-Prien-Schule Litzmannstadt für einen Schüler (Name geändert)

Im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges wurden immer mehr Schüler bereits vor dem Abitur zur Wehrmacht eingezogen. Durch den Einmarsch der Roten Armee Mitte Januar 1945 brach der Lehrbetrieb zusammen.

Ausgangslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schild zur Umbenennung von Lodz (1940) auf dem damals Deutschlandplatz genannten heutigen Plac Wolności (= Freiheitsplatz), rechts die ev. Trinitatiskirche

Wenige Tage nach Beginn des Polenfeldzuges wurde am 9. September 1939 die Stadt Lodz an die deutsche Besatzungsmacht übergeben. In Polen lebten zu diesem Zeitpunkt mehrere Hunderttausend Menschen deutscher Herkunft; besonders hoch war deren Anteil in Lodz, was mit der speziellen Geschichte dieser Stadt zusammenhängt. Für die Lodzer Familien, die ihre Kinder zu einer deutschen Schule schicken wollten, bestanden schon seit Jahrzehnten unter anderem mehrere deutsche Volksschulen, die allerdings während der Zwischenkriegszeit zunehmend auf den Gebrauch der polnischen Sprache umgestellt wurden, so dass zuletzt nur noch die Fächer Deutsch und Religion auf Deutsch unterrichtet wurden. Außerdem gab es seit 1906 das Lodzer Deutsche Gymnasium (LDG), welches 1939 einschließlich seiner integrierten Volksschulklassen etwa 700 Schüler hatte.

Nachdem im November 1939 endgültig entschieden wurde, Lodz nicht dem Generalgouvernement (Rest-Polen), sondern dem neu gegründeten Reichsgau Wartheland einzugliedern, fanden auch die reichsweiten Bestimmungen zur Ausgestaltung des deutschen Schulwesens auf Lodz Anwendung. Familien, die deutscher Abstammung waren und deren Kinder bislang auf polnische Schulen gingen, wurden aufgefordert, ihre Kinder fortan auf deutsche Schulen zu schicken. Hierzu verwies man einerseits auf die weiterhin bestehenden deutschen Volksschulen,[1] andererseits auf die deutschen Gymnasien. Ebenso wurden Familien deutscher Abstammung aufgefordert, sich ihrer Pflicht gemäß in die Deutsche Volksliste eintragen zu lassen.[2] Diese Eintragung bedeutete de facto eine Einbürgerung als deutscher Staatsbürger, während die polnische Bevölkerung unter der deutschen Herrschaft erheblichen Benachteiligungen, Diskriminierungen und Drangsalierungen ausgesetzt war und die jüdische völlig ausgegrenzt und im April 1940 zur Ausbeutung bzw. Vernichtung ins Ghetto eingesperrt wurde. Auch das LDG wurde verstaatlicht, gleichgeschaltet, mit neuer Leitung versehen und Ende 1939 in Staatliche Oberschule für Jungen in Lodsch umbenannt. Lodz selbst wurde am 11. April 1940 nach General Litzmann benannt, der 1914 nahe Lodz den Vormarsch der russischen Streitkräfte in Richtung Berlin gestoppt hatte.

Da nun innerhalb weniger Monate sehr viele Lodzer Familien bekundeten, deutschstämmig zu sein und dies entsprechend nachweisen konnten, setzte auch auf das LDG ein Strom von Schülern ein, den diese Schule weder räumlich noch personell bewältigen konnte. Hinzu kamen Familien aus dem „Altreich“, die aus beruflichen Gründen nach Lodz zogen, insbesondere Beamte, die dorthin versetzt wurden und traditionell bei ihren Kindern Wert auf höhere Schulbildung legten. Die Klassen der Oberschule I (LDG) waren in kurzer Zeit überfüllt, und die Zustände verlangten nach der Einrichtung weiterer Oberschulen. Es bestand jedoch eine erhebliche Raumnot, da zahlreiche Organisationen des NS-Staates erheblichen Bedarf an Schulungsräumen hatten und diesen offenbar gegenüber den allgemeinbildenden Schulen besser durchsetzen konnten.

Von der Idee zur Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebäude des ehemaligen Lodzer Deutschen Gymnasiums (2015)

Pläne zur Teilung des LDG bzw. der Gründung einer zweiten Oberschule gab es schon sehr früh. Am 29. März 1940 schrieb der Ende 1939 zum LDG-Leiter berufene Herr Petran an Herrn Bahr von der Reichsstatthalterei Posen: „Gestern habe ich mich beim Herrn Regierungspräsidenten gemeldet. (…) Sehr gern hörte er, daß noch eine Oberschule errichtet werden müßte, da er den Leiter zur Hand habe. Sein Wunsch ist es, daß wir ähnlich den NPEA s die Jungen hart erziehen. Nun, das werde ich schon tun. Zum Schluß gab er mir den Auftrag, für die 2. Oberschule ein geeignetes Gebäude zu suchen. Ich werde ihm die Schule am Helenenhof vorschlagen, da sie den Sportplatz sehr nahe hat. Die Gestapo sitzt drin. Aber vielleicht gelingt es dem Regierungspräsidenten [ca. 5-10 Buchstaben abgerissen] bekommen. Da bis zum 4.4. die zweite Oberschule noch nicht [ca. 5-10 Buchstaben abgerissen] wird, muß ich erst mal alle 19 Klassen bei mir aufnehmen, [ca. 5-10 Buchstaben abgerissen] muß 3 Klassenräume im 3. Stock von der Volksschule beschl[ca. 5-10 Buchstaben abgerissen] vielleicht im Halbtagswechsel.“[3]

Anfang Oktober 1940 besuchten Vertreter des Berliner Bildungsministeriums das LDG. Der Ministerialrat Fleischmann berichtete darüber u. a.: „Die Oberschule für Jungen ist in dem geräumigen Gebäude des Deutschen Schulvereins untergebracht. Für die große Zahl von Schülern (am 1.9. etwa 830) reicht es allerdings nicht mehr aus. Die meisten Klassen sind überfüllt. In den beiden ersten Klassen sitzen je 60 Schüler. Die Teilung der Schule und Überweisung einer größeren Anzahl von Lehrkräften ist unbedingt notwendig, wenn ein halbwegs gedeihlicher Unterricht erteilt werden soll.“[4] Am 26. Oktober 1940 erschien im Ostdeutschen Beobachter ein Artikel mit Aussagen von Gauamtsleiter Regierungspräsident Jäger zur Bedeutung der Schulen; darin heißt es: „Die Errichtung weiterer Oberschulen für die Großstädte Posen und Litzmannstadt ist geplant.“[5]

Am 19. November 1940 existierte noch keine neue Schule, jedoch bereits eine Personalplanung für diese. Oberstudienrat Dr. Wendt, seit 1. Mai 1940 Mitarbeiter beim Regierungspräsidenten von Litzmannstadt, schrieb an den Reichsstatthalter des Warthegaus in Posen: „Die Oberschulen meines Dienstbereichs haben bei der augenblicklichen Besetzung folgende Fehlstellen aufzuweisen. a) Oberschule für Jungen in Litzmannstadt (…) Bei dieser Aufstellung ist der Bedarf für die baldigst abzuspaltende 2. Oberschule für Jungen miteingerechnet. Die Neugründung ist bis jetzt wegen Lehrermangels noch nicht durchgeführt.“[6]

Im November 1940 schlug der Leiter der Oberschule für Jungen I vor, das vormalige LDG nach General von Briesen zu benennen; von Briesen hatte sich im September 1939 nahe Lodz große Verdienste im Polenfeldzug erworben. Ein im Dezember 1940 zu diesem Vorschlag abgefasstes Schreiben des Regierungspräsidenten Litzmannstadt an den Reichsstatthalter in Posen zur Umbenennung des LDG lässt den Gründungstag der Prienschule näher datieren: „Da nach den Weihnachtsferien die zweite Oberschule für Jungen in Litzmannstadt eröffnet werden soll, ist die Benennung der ersten dringend, um dauernden Verwechslungen vorzubeugen.“[7]

Provisorien der Anfangszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage des ersten Standorts (links unten) am Sienkiewicz-Park

Offenbar wurde die neue Schule formal kurz nach dem Jahreswechsel 1940/41 eingerichtet (gemäß Quellenlage in jedem Fall vor dem 28. Februar), allerdings zunächst in äußerst bescheidenem Rahmen: Anfangs war die neue Oberschule II mit gestaffeltem Vor- und Nachmittagsunterricht in einigen wenigen Räumen eines prachtvollen Schulgebäudes in der König-Heinrich-Str. 46 (zuvor und heute Sienkiewicza 46) untergebracht; dieses Gebäude liegt unmittelbar neben dem Park Sienkiewicza (Henryk Sienkiewicz-Park, damals Heinrichbusch), war 1891 unter der Herrschaft des Zaren als russisches Jungengymnasium erbaut worden und trug von 1921 bis 1939 den Namen Piłsudski-Gymnasium.[8] Da die Sowjetunion Piłsudski als Symbolfigur der polnischen Freiheit und des Polnisch-Sowjetischen Krieges (1919–1921) nicht sehr schätzte, ist dieses Gymnasium seit 1946 nach Tadeusz Kościuszko benannt und nicht zu verwechseln mit dem heutigen Piłsudski-Gymnasium von Lodz, das diesen Namen erst seit 2002 führt.[9]

Zu den räumlichen Schwierigkeiten der ersten Monate berichtete am 28. Februar 1941 Oberstudienrat Dr. Wendt, Mitarbeiter beim Regierungspräsidenten von Litzmannstadt, an den Reichsstatthalter des Warthegaus in Posen:

„b) General von Briesen-Schule in Litzmannstadt. Die von dieser Anstalt eingereichten Übersichten bedürfen insofern eines besonderen Studiums, da sich die volle Teilung zwischen der Briesen-Schule und der Staatlichen Oberschule für Jungen II aus den sattsam bekannten Raumnöten immer noch nicht hat durchführen lassen. So wie es der Staatlichen Oberschule für Jungen II möglich sein sollte, das große Gebäude der jetzigen SS-Unterführerschule in der Königsbacherstr. 41 beziehen zu können, gibt die Briesen-Schule einen jetzt aus den Klassen 3c, 4c, 5c, 6c bestehenden 3. Zug geschlossen ab. Da daneben eine Anzahl Klassen der Briesen-Schule überfüllt ist, wird für diese und die Staatliche Oberschule für Jungen II wohl eine weitere Klassenteilung unvermeidbar sein. Der dadurch entstehende Mehrbedarf lässt sich noch nicht ganz übersehen. Die 8 m ist aufgehoben, der Religions-Unterricht in den Klassen 1 – 4 eingestellt, die Leibeserziehung auf 2 – 3 Wochenstunden verkürzt. Die Doppelbeschäftigung einiger Lehrkräfte an den beiden Oberschulen für Jungen (Schwarz, Bielig, Dr. Bachmann, Launert, Arndt) ist ausserordentlich störend. Durch Heranziehung von Lehrkräften aus dem Altreich bin ich bemüht, diesen Zustand möglichst abzukürzen. (…)

c) Staatliche Oberschule für Jungen II in Litzmannstadt. Die Schule kann sich aus Raumnöten nicht entfalten (vergl. das bei b Gesagte). Es fehlen ihr 1 Kunsterzieher, 1 Leibeserzieher (…). Mit dem Beziehen des neuen Schulgebäudes und der dadurch ermöglichten Klassenteilung wäre noch nötig 1 Anglist, 1 Erdkundler (…)

d) Staatliche Oberschule für Mädchen in Litzmannstadt. Klassenteilungen sind in der Unterstufe nötig, können aber erst durchgeführt werden, wenn die 2. Oberschule für Mädchen eröffnet werden kann. Dies hängt am Umzug der 2. Staatlichen Oberschule für Jungen, die jetzt mit Vor- und Nachmittagsunterricht völlig unzureichend im halben Erdgeschoss des ehemaligen Pilsudski-Gymnasiums in der König Heinrichstr. 46 untergebracht worden ist. Für den Fall der Neugründung einer 2. Oberschule für Mädchen werden benötigt: (…) 1 Lehrkraft mit Mathematik, Physik (evtl. der als Leiter vorgesehene Studienrat Wechselberg aus Seesen, dessen Uk-Stellung mir von der Luftwaffe in Aussicht gestellt worden ist).“

[10]

Namensgebung und Umzug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Günther Prien an Bord eines Kriegsschiffs (1940)

Am 30. Mai 1941 beantragte der Schulleiter Rommel beim Reichsstatthalter in Posen für seine Oberschule für Jungen II den Namen Günther-Prien-Schule. Zur Begründung führte er aus: „Günther Prien war der volkstümlichste Seeheld dieses Krieges. Seine Gestalt ist jedem deutschen Jungen gegenwärtig. Für die Jungen dieser Schule, die fast alle Rückwanderer sind, ist es besonders wichtig, sie mit dem Erleben dieser ersten Zeit, die sie im Großdeutschen Reich verbringen, besonders fest zu verknüpfen. Dazu wird dieser Name in hervorragendem Maße geeignet sein.“[11]

Haupteingang der Schule am neuen Standort in der Ostlandstraße 191 (2016)

Ab dem Schuljahr 1941/42 sollte das LDG vierzügig, die Prienschule wegen Raummangels zunächst nur einzügig geführt werden. Herr Wendt schrieb hierzu am 14. Juni 1941 an Posen: „Gemäß (…) berichte ich, daß (…) folgende Lehrkräfte mit Beginn des neuen Schuljahres noch angefordert werden müssen: 1.) General von Briesen-Schule Litzmannstadt: (6 Lehrkräfte) Hierbei ist der Unterrichtsbedarf der Anstalt für vier Züge berechnet, da die Oberschule für Jungen II vorläufig aus Raummangel nur einzügig gehalten werden kann. 2.) Oberschule für Jungen II Litzmannstadt: (2 Lehrkräfte) Diese Oberschule setzt im neuen Schuljahr die 8. Klasse auf und führt demnach einen durchgängigen Zug. Ist der Umzug der Anstalt in das Gebäude Königsbacherstr. 41 während der Sommerferien möglich, wird automatisch ein voller Zug von der Briesen-Schule an diese Anstalt überführt.“[12]

Kurz darauf erfolgte zum 1. Juli 1941 der Umzug der jungen Schule vom Pilsudski-Gymnasiums-Erdgeschoss an den nunmehr Ostlandstraße 191 genannten neuen Sitz, was allerdings bei der Adressierung von Post aus Posen während der folgenden zwei Jahre oft übersehen wurde.[13] Daraus folgt, dass das LDG fortan zunächst nur dreizügig, die Prienschule hingegen zweizügig geführt worden sein müsste.

In der Nähe der Schule, etwa 300 Meter östlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite, lag ein Sportplatz, was offenbar gerade unter der NS-Herrschaft ein wichtiges Kriterium für einen Schulstandort bildete. Dieser Sportplatz ist auf einem Luftbild von 1942[14] zu erkennen, auf dem polnischen Stadtplan 1939 schemenhaft eingezeichnet und auf dem von 1948 sehr deutlich.[15]

Dass der Umzug im Sommer 1941 erfolgte, bestätigt das Schreiben des Wendt vom 9. Juli 1941 an Oberstudiendirektor Bahr in der Reichsstatthalterei in Posen. Ob dort wirklich direkt zwei Züge eingerichtet wurden, lässt es jedoch offen: „Mit Wirkung vom 1.7.41 ab habe ich nach neunmonatelangen Kämpfen das ehemalige Pilsudski-Gymnasium in der König-Heinrich-Str. 46 freibekommen. Damit könnte die Abspaltung der Klassen 1 – 5 der neuen Oberschule für Mädchen II verfügt werden (…). Mit dem 1.8.41 werden in der bisherigen SS-Unterführerschule 8 Räume frei, so dass die einzügige Oberschule für Jungen II in Früh- und Nachmittagsunterricht unter ihrem neuen Chef Wechselberg dort hinziehen kann. Rommel hat die Oberschule für Mädchen I (Sprachliche Form) erhalten.“[16]

Auch ein Reisebericht des Sachbearbeiters Ministerialrat Fleischmann über seine Dienstreisen im Regierungsbezirk Litzmannstadt vom 6. bis 10. Oktober 1941 spricht weiterhin von Raumnot und macht darüber hinaus nähere Angaben zur Person des neuen Leiters Wechselberg: „Am Donnerstag, den 9. Oktober, wurden die Günther-Prien-Schule, Oberschule für Jungen, und die beiden Oberschulen für Mädchen in Litzmannstadt besucht. Die Günther-Prien-Schule befindet sich im 3. Stock der SS-Unterführerschule, Ostlandstr. 191, ziemlich an der südöstlichen Peripherie der Stadt. Sie ist augenblicklich räumlich noch sehr beengt, da sich der Umzug des SS-Abschnitts und der SS-Unterführerschule der baulichen Schwierigkeiten wegen immer wieder verzögerte, doch soll der 2. Stock Anfang Dezember frei werden, sodaß dann einige naturwissenschaftliche Räume eingerichtet werden könnten. Der Leiter der Schule ist der aus Braunschweig stammende Studienrat Wechselberg, der leider durch eine im Frankreichfeldzug sich zugezogene Ruhr gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe ist. Trotzdem er gerade in diesen Tagen wieder stark damit zu tun hatte, machte er sowohl im Unterricht wie besonders bei den Unterrichtsbesprechungen der gemeinsam gehörten Stunden in jeder Beziehung einen sehr guten Eindruck. Man hat bei ihm das bestimmte Gefühl, daß hier die Schule einen Leiter bekommt, der geeignet ist, seine Gefolgschaft wirklich zu führen und sie einheitlich auszurichten.“[17]

Höhepunkt der Entwicklung in der Ostlandstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht von Süden mit der Turnhalle (2016)

In der Lokalpresse wurde die Prienschule Anfang 1942 noch als „neu“ bezeichnet. In einem Artikel über eine Gedenkfeier vom 16. Januar 1942 zum Geburtstag des Kriegshelden mit Studienassessor Heinitz heißt es: „Die neue Litzmannstädter Oberschule in der Ostlandstraße darf den Namen Günther Priens tragen. Wie stolz die Jungen auf diese Auszeichnung sind, das spürt man erst so recht, wenn sie sich an den Gedenktagen, sei es am Tage von Scapa Flow oder zum Geburtstag Günther Priens, im Festsaal zu einer Feierstunde versammeln.“[18]

Der Zustrom deutscher Jungen auf die beiden Oberschulen hielt jedoch weiterhin an. Ein Schreiben aus dem ersten Halbjahr 1942 führt dazu aus: „Die zunehmende Schülerzahl der General von Briesen-Schule in Litzmannstadt macht die möglichst baldige Errichtung einer 3. Oberschule für Jungen in Litzmannstadt zur unumgänglichen Notwendigkeit. Die 2. Oberschule für Jungen, die Günther Prien-Schule, liegt verhältnismäßig ungünstig an der östlichen Peripherie der Stadt in fast völlig polnischer Umgebung und kann vorläufig über den einen vorhandenen Zug nicht weiter ausgedenht werden, da die übrigen Räume von der SS-Unterführerschule, der anfangs das gesamte Gebäude gehörte, belegt sind. Die General von Briesen-Schule hat selber bereits 24 Klassen und ist nicht mehr in der Lage, eine weitere Klasse bei sich aufzunehmen (…)“[19]

Mit Schreiben vom 11. Juli 1942 teilte das Bildungsministerium mit, dass es „mit der Errichtung einer dritten Oberschule für Jungen in Litzmannstadt“ einverstanden sei und hierzu 80.000 Reichsmark zur Verfügung stelle.[20] Die dritte Oberschule ging offenbar wirklich in Betrieb. Im Standardwerk zu den Lodzer deutschen Gymnasien heißt es: „Im August 1942 wurde in Heinzelhof Julianow die neue Litzmannstädter Oberschule III. eröffnet. Leider brachte sie der Briesenschule nicht die ersehnte und oft zugesagte Entlastung, da sie nur für Umsiedler bestimmt war“[21] also für Kinder deutscher bzw. deutschstämmiger Eltern, die aus dem Baltikum oder anderen Gebieten Osteuropas unter der Losung „Heim ins Reich“ in den neuen Warthegau umgesiedelt wurden. Auch die Lokalpresse belegt ihre Existenz, so enthalten die „Amtlichen Bekanntmachungen“ der Litzmannstädter Zeitung vom 27. Juni 1944 die Ankündigung: „Aufnahmeprüfungen für die Oberschulen. 1. Die drei Oberschulen für Jungen (General-von-Briesen-Schule, Günther-Prien-Schule, Oberschule III) prüfen am Donnerstag, dem 29.6., um 8 Uhr, jede in ihrem Schulgebäude, und zwar für die ersten und für alle höheren Klassen (entgegen den früheren anderslautenden Benachrichtigungen).“[22]

Niedergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupteingang mit Blick auf den Innenhof (2016)

Je schwieriger die militärische Lage für Deutschland wurde, desto größer wurden die Eingriffe in den Schulbetrieb. Spätestens vom Sommer 1943 an, also ein halbes Jahr nach der vernichtenden Niederlage von Stalingrad und kurz nach der Landung der Amerikaner und Briten in Sizilien am 10. Juli 1943, wurden zahlreiche Schüler höherer Klassen auch von der Prienschule zum Dienst bei der Wehrmacht einberufen.

Im Sommer 1943 musste das LDG einen gesamten Zug (all seine c-Klassen) an die Prienschule abgeben, was seitens des LDG auf wenig Gegenliebe stieß.[21]

Vom Sommer 1943 an gab es nur noch vier Schüler in der obersten (achten) Klasse. Über deren Abitur berichtete die Lokalpresse am 27. Februar 1944: „Der überwiegende Teil der Schüler der achten Klassen der Litzmannstädter Oberschulen steht wie ihre Kameraden im übrigen Großdeutschen Reich bereits seit längerer Zeit unter den Waffen. Mit dem vorläufigen Reifezeugnis haben diese Schüler seinerzeit ihren Ehrendienst am deutschen Volk angetreten. Die zurückgebliebenen Abiturienten der General-von-Briesen-Schule, der Günther-Prien-Schule und der Dietrich-Eckart-Schule in Pabianitz wurden zu Beginn des Schuljahres 1943/44 an der Günter-Prien-Schule zu einer achten Klasse vereinigt. Unter dem Vorsitz von Oberschulrat Dr. Petran aus Posen fand die Reifeprüfung für diesen kleinen Rest statt. Folgende Schüler bestanden die Prüfung: (…) [4 Namen mit jeweiligen Fächern]. Der Anstaltsleiter, Oberstudiendirektor Wechselberg, verabschiedete die Abiturienten in einer besonderen Feier aufs herzlichste. In Anwesenheit der Eltern, der Lehrer- und Schülerschaft stellte er ihnen für ihre Aufgaben im Wehrdienst und Beruf mahnende und verpflichtende Vorbilder aus der Geschichte und der Gegenwart vor Augen.“[23]

Spätestens Anfang 1944[24] wurden auch Schüler der mittleren Klassen herangezogen, um als sogenannte Luftwaffenhelfer (Flakhelfer) mit Flugabwehrkanonen etwaige Fliegerangriffe auf Lodz abzuwehren. Für sie wurden spezielle Luftwaffenhelfer-Klassen eingerichtet, an denen sie neben ihren militärischen Pflichten teilnehmen konnten. Ihre Einsatzorte waren die vier Flakbatterien, die als „Verteidigungslinie“ bezeichnet wurden und die einzige militärische Befestigung der Stadt bildeten, da mit einem Bodenkampf offenbar nicht gerechnet oder ein solcher nicht als aussichtsreich erachtet wurde. Diese Batterien lagen jeweils maximal 10 km vom Stadtzentrum entfernt in Marianów (im Nordwesten), Moskule (im Nordosten), Mileszki (im Osten) und Wiskitno (im Südosten). Jede Batterie war mit 100 Luftwaffenhelfern und 40 Wehrmachts-Stammsoldaten besetzt.[25]

Am 4. Oktober 1944 musste der stellvertretende Schulleiter Karl von Zeddelmann dem Reichsstatthalter in Posen mitteilen: „Das Gebäude der Günther-Prien-Schule ist von einem Militärlazarett besetzt worden. Ab 3.10.44 befindet sich die Schule in der König-Heinrichstr. 46, Fernruf 139-59. Da der Schule nur die notwendigsten Räume zum Abstellen des Schulinventars verblieben sind, hat die Geschäftsführung der Schule auch in die König-Heinrichstr. übergeführt werden müssen. Auch die Klassen der General v. Briesen-Schule, die bisher im Gebäude der Günther-Prien-Schule unterrichtet wurden, haben ihren Unterricht nunmehr in der König-Heinrichstrasse.“[26]

Die Rote Armee stand seit August 1944 vor Warschau und unternahm Mitte Oktober 1944 in Ostpreußen erstmals Vorstöße auf deutsches Staatsgebiet, drang dort jedoch für den Rest des Jahres nicht weiter vor. Noch Anfang Januar 1945 herrschte offenbar weitgehend geregelter Schulbetrieb, so sind beispielsweise Abmeldebescheinigungen zweier Schüler der 4a erhalten geblieben, welche von Zeddelmann dem Oberbürgermeister mit Datum vom 6. Januar 1945 ausstellte.

Ende und Nachlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links die Ostseite des Schulgebäude; Blick durch die Einfahrt in Richtung Norden auf die Hauptstraße (2016)

Nachdem am 12. Januar 1945 die sowjetische Großoffensive (Weichsel-Oder-Operation) begann und am 19. Januar Lodz erreichte und die Stadt innerhalb kürzester Zeit überrollte, wurden Teile der deutsche Bevölkerung viel zu spät und mit völlig unzureichender Vorbereitung aus Lodz evakuiert; insgesamt herrschten für einige wenige Tage auf deutscher Seite heilloses Chaos und Panik, so dass die Gedanken nur noch der Flucht galten (die jedoch oftmals in die Arme der Roten Armee führte und damit in vielen Fällen in den sofortigen oder baldigen Tod) und große Teile der Schul-Unterlagen in Lodz verblieben.

Aussagen, ob wie hoch der Anteil der überlebenden Schüler bei den drei Alternativen Flucht, Front-Wehrdienst oder Luftwaffenhelfer-Einsatz war, sind sehr schwierig zu treffen. Am geringsten scheinen die Überlebenschancen jedoch unter den Luftwaffenhelfern gewesen zu sein, da die vier Batterien lediglich zur Fliegerabwehr konzipiert waren, der überwältigenden Übermacht sowjetischer Bodentruppen hingegen keine hierfür geeigneten Kampfmittel entgegenzusetzen hatten und aus militärisch äußerst fragwürdigen Erwägungen heraus quasi geopfert wurden, um die Sowjets für kurze Zeit glauben zu lassen, Lodz sei eine befestigte Stadt.[27]

Während der anfängliche Direktor Rommel „1945 in Prag von den Tschechen erschlagen“[28] wurde, überlebten Direktor Wechselberg[29] und Stellvertreter von Zeddelmann (1888–1961)[30] den Krieg um viele Jahre. Das Gebäude der Prienschule wurde nach Ende der deutschen Besatzung wieder als polnische Schule genutzt und beherbergt bis heute die Szkoła Podstawowa Nr. 4.

Zu den in Lodz zurückgebliebenen Unterlagen zählen diverse Aufzeichnungen, Mitteilungen, Listen sowie auch einige Klassenbücher und die Personalbögen fast aller einzelnen Schüler. Ein Personalbogen enthält Angaben zum Schüler (Geburtsdatum, Eltern, Adresse u.ä.) sowie für sämtliche Halbjahre die Zeugnisnoten aller Fächer nebst kurzer textlicher Charakter-Beurteilungen im Telegrammstil. Alle Unterlagen können heute im staatlichen Archiv von Lodz (Archiwum Państwowe w Łodzi) in der Zweigstelle Kościuszki 121 unter der Bestandsnummer 269/5 eingesehen werden – lediglich die Personalbögen (im Archiv bezeichnet als Akta postępów uczniów, also „Akten über die Fortschritte der Schüler“) für die mit O bis S beginnenden Nachnamen fehlen.

Pädagogisches Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht von Westen: rechts die Turnhalle, hinter der einstöckigen Holzhäusern-Reihe erstreckt sich der Schulhof (2016)

Zeitzeugen beschreiben die Atmosphäre der Schule als modern, insbesondere im Vergleich zum LDG, das sich anscheinend auch während des Krieges Reste des Charakters eines humanistischen Traditionsgymnasiums bewahren konnte. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Gründung der Prienschule mit dazu dienen sollte, die „Germanisierung“ des neuen Warthegaus voranzutreiben. Der Leiter der Schule, Ernst Wechselberg, soll der jüngste Schulleiter im gesamten Reich gewesen und zum Unterricht des öfteren in SS-Uniform erschienen sein.

„Dann kam Dr. Karl von Zeddelmann, stellvertretender Direktor und Deutsch- und Geschichtslehrer in den oberen Klassen, dessen Stunden witzig und abwechslungsreich waren. Im Geschichtsunterricht merkte man an seinem manchmal sarkastischen Unterton, dass er nicht unbedingt NS-Parteigänger war. Aber er gab sich keine Blöße, besonders nicht, wenn Hannes im Unterricht war, obgleich ich vermute, dass Hannes seinen feingeistigen Sarkasmus sowieso nicht verstanden hätte.“

Ernst Weiss: Die Kinder von L., S. 31[31]

„Anfang 1941 zogen wir um in ein größeres Gebäude an der Glównastraße (Oststraße) und wurden Schüler einer neuen Schule – der Staatlichen Oberschule für Jungen/II. Den genauen Ort des Hauses kenne ich nicht mehr; daher schließe ich mich der Beschreibung an, die ich im Rahmen eines diesbezüglichen Telefongesprächs erhielt: ‚Genau weiß ich es nicht, aber es war weit draußen.‘ Ich wurde Straßenbahn-Schüler. (…) Als Schüler der 7. Klasse blieben wir weiterhin die ‚Senioren‘ der Schule. Diese Unterprima-Zeit dauerte sehr lang: von Ostern 1940 bis Frühsommer 1941. Schulleiter war jetzt Ernst Wechselberg, Physiker und Mathematiker seines Zeichens. (…) Respektiert haben wir ihn; wegen seiner beiden schwierigen Fächer auch etwas gefürchtet. Aus dem Baltikum, aus Dorpat, kam Herr von Zeddelmann. Seine Geschichtsstunden waren literarische Leckerbissen. Selbst bei uns unterprimanerischen Lausbuben hätte die berühmte Stecknadel beim Zu-Boden-fallen den Ruf nach Ruhe ausgelöst. So gebannt hörten wir zu. Er schien uns wie ein väterlicher Freund, was bekanntlich in der vorletzten Klasse nicht zur üblichen Schülereinstellung gehört. Als stellvertretender Direktor wirkte er sicher ausgleichend im Kollegium und trug damit zur guten Atmosphäre in unserer Schule bei. Der Krieg unterbrach seine Pensionszeit. (…) Nun waren wir sogar Oberprimaner, Angehörige der achten Klasse der ‚Günther-Prien-Schule‘, wie die Staatliche Oberschule für Jungen II vom Schuljahr 1941/42 an hieß.“

Georg Martz: Die „Günther-Prien-Schule“ in „Litzmannstadt“ (Jahrbuch Weichsel-Warthe 1989, S. 99–104)[32]

(Anmerkung: Mit Oststraße ist offensichtlich die Ostlandstraße gemeint; im Innenstadtbereich hieß sie bis 1939 in der Tat Główna, vom Wodny Rynek (Wasserring) und der Kreuzung mit der Targowa an nach Osten hin jedoch Rokicińska.[33])

„Schüler, die im nordöstlichen Teil der Stadt wohnten, mussten [vom LDG 1943 wechseln] in die neu gegründete Prienschule. Das betraf auch mich. Die Schule war moderner, und auch der Lehrkörper wurde durch kriegsverwundete Lehrer verjüngt. Leiter der Prienschule war Studiendirektor Wechselberg. Hier wurde jetzt auch ein Russischkurs angeboten, an dem ich auf Anraten meines Vaters teilnahm. Mein Vater war der Ansicht, dass Russisch nach Beendigung des Kriegs wichtiger werden könnte als Französisch, da die wirtschaftlichen Entwicklungen sich ostwärts ausweiten würden.“

Ernst Weiss: Die Kinder von L., S. 33[34]

„Die Prienschule war eine moderne Schule mit jugendlichem Geist. (…) Es war ein langgestreckter, wenn ich mich recht erinnere, dreistöckiger hellbrauner Bau.“

Ernst Weiss: Persönliche Mitteilung[35]

Andere Namen der Ostlandstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule von Norden gesehen (2016)

Die Günther-Prien-Oberschule war die meiste Zeit ihres kurzen Bestehens in der Ostlandstraße 191 angesiedelt. Diese Adresse wurde jedoch mehrmals umbenannt und umgenummert. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 schließlich bekam die Straße den Namen Aleja Józefa Piłsudskiego (Piłsudski-Allee) und erneut einen anderen Startpunkt, so dass die Hausnummer seitdem 101 lautet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Martz: Die „Günther-Prien-Schule“ in „Litzmannstadt“, in: Jahrbuch Weichsel-Warthe 1989, S. 99–104, Hrsg.: Bundesverband der Landsmannschaft Weichsel-Warthe e. V., Hannover
  • Georg Hansen (Hrsg.): Schulpolitik als Volkstumspolitik – Quellen zur Schulpolitik der Besatzer in Polen 1939–1945. Waxmann-Verlag, Münster (Westfalen), 1994, ISBN 3-89325-227-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Deutsche Eltern von Lodz!“ (Aufruf zur Umschulung), Deutsche Lodzer Zeitung vom 24. September 1939 (Seite 3) als PDF bei der Bibliotheka Cyfrowa (Regionalia Ziemi Łódzkiej). (PDF) Abgerufen am 27. April 2016.
  2. „Besitzen Sie schon das volksdeutsche Abzeichen? – Die Eintragung in die ‚Deutsche Volksliste‘ ist Pflicht für jedermann“, Artikel in der Lodscher Zeitung vom 8. Februar 1940 (Seite 4) als PDF bei der Bibliotheka Cyfrowa (Regionalia Ziemi Łódzkiej). Abgerufen am 27. April 2016.
  3. Aktenbestand „Staatliche General von Briesen-Schule in Litzmannstadt (Łódź)“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2469, Scan Nr. 73. Abgerufen am 1. Mai 2016.
  4. Georg Hansen (Hrsg.): Schulpolitik als Volkstumspolitik – Quellen zur Schulpolitik der Besatzer in Polen 1939–1945, Waxmann-Verlag, Münster (Westf.), 1994, ISBN 3-89325-227-4, Seite 126
  5. Georg Hansen (Hrsg.): Schulpolitik als Volkstumspolitik – Quellen zur Schulpolitik der Besatzer in Polen 1939–1945, Waxmann-Verlag, Münster (Westf.), 1994, ISBN 3-89325-227-4, Seite 130
  6. Aktenbestand „Oberschule in Lodz“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2470, Scan Nr. 117. Abgerufen am 27. April 2016.
  7. Aktenbestand „Staatliche General von Briesen-Schule in Litzmannstadt (Łódź)“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2469, Scan Nr. 141. Abgerufen am 1. Mai 2016.
  8. „O szkole – Historia szkoły“ (Geschichte des bis 1939 Pilsudski-Gymnasium genannten heutigen III. Liceum Ogólnokształcące im. T. Kościuszki w Łodzi, auf Polnisch). Abgerufen am 27. April 2016.
  9. „Nie jesteśmy już bezimienni“ („Wir sind nicht mehr namenlos“), Seite des Publiczne Gimnazjum Nr. 28 im. Marszałka Józefa Piłsudskiego über seinen Namenspatron. Abgerufen am 27. April 2016 (polnisch).
  10. Aktenbestand „Oberschule in Lodz“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2470, Scan Nr. 135-137. Abgerufen am 27. April 2016.
  11. Aktenbestand „Günther-Prien-Oberschule in Litzmannstadt (Łódź)“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2471, Scan Nr. 6. Abgerufen am 27. April 2016.
  12. Aktenbestand „Oberschule in Lodz“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2470, Scan Nr. 185-186. Abgerufen am 27. April 2016.
  13. Aktenbestand „Günther-Prien-Oberschule in Litzmannstadt (Łódź)“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2471, Scan Nr. 9. Abgerufen am 27. April 2016.
  14. „Lodz--05.png“, deutsches Senkrechtluftbild vom Mai 1942 (oben ist Osten) bei WWII Aerial Photos and Maps (Seiten von John Carl Calvin). Abgerufen am 2. Mai 2016.
  15. „Miasto Łódź 1948“, Stadtplan aus dem polnischen Kartenarchiv Mapywig mit polnischen Straßennamen. Abgerufen am 2. Mai 2016.
  16. Aktenbestand „Oberschule in Lodz“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2470, Scan Nr. 192. Abgerufen am 27. April 2016.
  17. Aktenbestand „Oberschule in Lodz“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2470, Scan Nr. 223. Abgerufen am 27. April 2016.
  18. „Ein stolzes Sinnbild unserer Zeit“, Litzmannstädter Zeitung vom 20. Februar 1940 (Seite 5) als PDF bei der Bibliotheka Cyfrowa (Regionalia Ziemi Łódzkiej). Abgerufen am 27. April 2016.
  19. Aktenbestand „Staatliche General von Briesen-Schule in Litzmannstadt (Łódź)“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2469, Scan Nr. 149. Abgerufen am 1. Mai 2016.
  20. Aktenbestand „Oberschule in Lodz“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2470, Scan Nr. 228. Abgerufen am 27. April 2016.
  21. 21,0 21,1 Fritz Weigelt: Penne, Pauker und Pennäler: Eine Gedenkschrift für die Lodzer deutschen Gymnasien 1866–1945, Weichsel-Warthe-Schriften Nr. 15, Selbstverlag des Kuratoriums für das LDG, 1972, Seite 60
  22. „Ein stolzes Sinnbild unserer Zeit“, Litzmannstädter Zeitung vom 27. Juni 1944 (Seite 4) als PDF bei der Bibliotheka Cyfrowa (Regionalia Ziemi Łódzkiej). Abgerufen am 29. April 2016.
  23. „Reifeprüfung in der Prien-Schule“, Litzmannstädter Zeitung vom 27. Februar 1944 (Seite 4) als PDF bei der Bibliotheka Cyfrowa (Regionalia Ziemi Łódzkiej). Abgerufen am 29. April 2016.
  24. Ernst Weiss: Die Kinder von L. – Zeitzeugenbericht, Projekte-Verlag Cornelius, Halle, 2007 (Band 24 der Deutschen Memoiren Bibliothek), ISBN 978-3-86634-427-3, Seite 57 ff
  25. Ernst Weiss: Das Ende der Verteidigungslinie, unveröffentlichtes Manuskript vom 23. Dezember 2014 für ein zusätzliches Kapitel im Buch Die Kinder von L.
  26. Aktenbestand „Günther-Prien-Oberschule in Litzmannstadt (Łódź)“, Staatsarchiv Posen (Archiwum Państwowe w Poznaniu), Signatur 53/299/0/3.3/2471, Scan Nr. 21. Abgerufen am 27. April 2016.
  27. Hans-Joachim Jäschke: Mein 16. Lebensjahr: Als Kindersoldat im Krieg und verwundet in russischer Gefangenschaft – Zeitzeugenbericht, Verlag Books on Demand, 2009, ISBN 978-3-8370-5267-1
  28. Georg Hansen (Hrsg.): Schulpolitik als Volkstumspolitik – Quellen zur Schulpolitik der Besatzer in Polen 1939–1945, Waxmann-Verlag, Münster (Westf.), 1994, ISBN 3-89325-227-4, Seite 551
  29. „1977: In einem sehr stark besetzten Turnier gewinnt Ernst Wechselberg die Helmstedter Seniorenmeisterschaft“ (Notiz aus der Vereinschronik des Helmstedter Schachvereins). Abgerufen am 29. April 2016.
  30. Saksa Kultuuromavalitsuse kooliameti tegevus baltisaksa koolielu korraldamisel Eesti Vabariigis 1918/1925–1940 (Aufsatz über deutsche kulturelle und schulische Aktivitäten und Organisationen in der Republik Estland von 1918/1925 bis 1940 von Kaido Laurits in der Zeitschrift Tuna, Ausgabe 3/2006, auf Estnisch). (PDF) Abgerufen am 29. April 2016.
  31. Ernst Weiss: Die Kinder von L. – Zeitzeugenbericht, Projekte-Verlag Cornelius, Halle, 2007 (Band 24 der Deutschen Memoiren Bibliothek), ISBN 978-3-86634-427-3
  32. Georg Martz: Die „Günther-Prien-Schule“ in „Litzmannstadt“, in: Jahrbuch Weichsel-Warthe 1989, S. 99–104, Hrsg.: Bundesverband der Landsmannschaft Weichsel-Warthe e. V., Hannover
  33. „Verkehrsplan Lodz 1939“, Stadtplan aus dem polnischen Kartenarchiv Mapywig mit polnischen Straßennamen und Ergänzungen durch den deutschen Generalstab des Heeres. Abgerufen am 29. April 2016.
  34. Ernst Weiss: Die Kinder von L. – Zeitzeugenbericht, Projekte-Verlag Cornelius, Halle, 2007 (Band 24 der Deutschen Memoiren Bibliothek), ISBN 978-3-86634-427-3
  35. Ernst Weiss: Persönliche Mitteilung vom 20. Januar 2015

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