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Kriegerstele

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QS Vor- und Frühgeschichte
QS Vor- und Frühgeschichte
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Kriegerstele im Museo Arqueológico Provincial de Badajoz
Verbreitungsgebiet der Südwestkultur

Die Kriegerstelen oder Südweststelen (spanisch Estelas des guerreros, Estelas decoradas del Suroeste) sind Steine mit charakteristischen spätbronzezeitlichen Figurenritzungen. Der Name wurde ihnen gegeben, weil die zumeist männlich aufgefassten Ritzungen insbesondere von Waffen umgeben sind. Kriegerstelen stehen im geographischen Kontext der südwestlichen Bronzezeit der Iberischen Halbinsel, auch wenn zuletzt ein orientalisierender Stil, der von der Kultur des östlichen Mittelmeeres mitgeprägt erscheint, die Darstellungen beeinflusst. Sie erscheinen ab dem 11. und verschwinden im 7. Jahrhundert v. Chr., wo sie als tartessische Stelen bezeichnet werden.

Verbreitung und Beschreibung[Bearbeiten]

Kriegerstele von Magacela
Estela diademadas - Idolo VI aus Hernán-Pérez

Kriegerstelen erscheinen in der Sierra de Gata (zwischen den Provinzen Cáceres und Salamanca), in den Montes de Toledo; im Tal des Guadiana und des Guadalquivir in Spanien und Portugal, ein Exemplar findet sich sogar in Galicien (Kriegerstele von Castrelo do Val). Die ältesten entstanden in den nördlicheren Gebieten, wo Krieger und Waffen auf rechteckigen Trägerplatten erscheinen, die zur Grababdeckung verwandt wurden. Die Stele von Dibujo erscheint so archaisch, dass sie wohl die früheste Form repräsentiert. Die dargestellten Waffen belegen ein indigenes Phänomen. Ausgehend vom Tajo-Bereich erfuhren die Darstellungen, die jetzt aufgestellt wurden, im Süden größere Veränderungen. Dargestellt wird immer noch die Figur eines Kriegers mit Waffen atlantischer Herkunft und mediterranem Zierrat. Im südlichen Teil nehmen Ornamente des Sozialprestiges wie Kämme, Spiegel, Musikinstrumente, Haarklammern etc. zu Lasten von Waffen zu; gleichzeitig ersetzt die Verbrennung im Bestattungsritual die Körperbestattung.

Ein Beispiel für diesen letzten Stilwandel ist die Stele von Ategua in der Provinz Córdoba. Zuoberst findet sich auf ihr die (alte) Darstellung des Kriegers, umgeben von Waffen und persönlichen Gegenständen. In der Mitte konzentriert sich die Szene auf das Totenritual. Der Krieger liegt auf dem Scheiterhaufen. Der Wagen mit den Vierspeichenrädern als Symbol der Reise ins Jenseits befindet sich darunter. Zuunterst stehen zwei Gruppen von Menschen im rituellen Tanz. Die Komposition lässt keinen Zweifel an der Zunahme der sozialen Komplexität unter dem Einfluss tartessischer Elemente. Die Kultur ist von ostmediterranem Einfluss geprägt – dem Handel mit Phöniziern, hauptsächlich aus Tyros, der ab dem 9. Jahrhundert v. Chr. nachweisbar ist.

Diademstelen[Bearbeiten]

Mit Capilla 1 erscheint die erste weibliche Figur mit Brüsten, einer Halskette und einem radialen Kopfschmuck, sogenannte Diademadas Stelen oft im Kontext mit einer zweiten (männlichen) Darstellung. Als Diademstelen gelten die schwierig zu datierenden Stelen Capilla I und Zarza Capilla II, IV und V, die eventuell bereits in die Darstellungswelt der Statuenmenhire fallen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Sebastian Celestino Perez: Estelas de Guerrero y Estelas Diademadas; la precolonizacion y formation del Mundo Tartesico. 2001, ISBN 9788472901599.

Weblinks[Bearbeiten]


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