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Liane Knüppel

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Liane Knüppel

Liane Knüppel (* 1. Oktober 1953 in Karlsruhe) ist eine deutsche Pädagogin und Politikerin (FDP). Von 1977 bis 1978 war Knüppel Mitglied im dreiköpfigen Sprechergremium des Sozialliberalen Hochschulverbands (SLH).

Leben und Ausbildung[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1973 studierte Knüppel von 1974 bis 1983 Pädagogik, politische Bildung und Soziologie an der PH Rheinland, Abteilung Bonn, das sie 1983 als Diplom-Pädagogin abschloss.

Liane Knüppel ist mit Hartmut Knüppel verheiratet und hat zwei Kinder.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

Nach dem Studium arbeitete Knüppel ab 1991 freiberuflich als Seminarleiterin und Moderatorin mit den inhaltlichen Schwerpunkten Seniorenpolitik, Internet, Frauen und Beruf für Ministerien und gemeinnützige Organisationen, u. a. für die Friedrich-Naumann-Stiftung. Nach einer zweijährigen Coaching-Ausbildung arbeitet sie seit 2008 freiberuflich als zertifizierter Coach.

Politik[Bearbeiten]

Liane Knüppel begann 1976 mit ihrem hochschulpolitisches Engagement an der Universität Düsseldorf u. a. mit der Gründung der unabhängigen Hochschulgruppe Arbeitsgemeinschaft Fortschrittlicher Studenten (AFS) und als Mitglied im Fachschaftsrat Physik. Von 1977 bis 1978 war sie Mitglied im dreiköpfigen Sprechergremium des Sozialliberalen Hochschulverbands (SLH) sowie dessen Bundesschatzmeisterin. Ein anderes Mitglied war ihr späterer Ehemann Hartmut Knüppel.

Knüppel war 1980 Mitinitiatorin und Gründungsmitglied der Jungen Liberalen (JuLis), der späteren Jugendorganisation der FDP und auf Bundesebene, Bezirksebene und auf Kreisebene in Bonn aktiv.[1][2] Sie war eine langjährige Unterstützerin von Guido Westerwelle.[3][4] 2006 gründete sie zusammen mit Daniel Bahr, Hartmut Knüppel, Hans-Joachim Otto, Gisela Piltz, Joachim Stamp und Johannes Vogel den Verein Netzwerk 80 e.V. als Zusammenschlusses aller Bundesvorstandsmitglieder und Bundesgeschäftsführer der Jungen Liberalen seit 1980 und war bis 2016 dessen erste Vorsitzende.[5]

2001 war Knüppel Mitinitiatorin und Gründungsmitglied der Liberalen Senioren (LiS@), der offiziellen Seniorenorganisation der FDP, und langjähriges Mitglied des Vorstandes.[6]

Im Verband der Stipendiaten und Altstipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (VSA), dem Alumni-Verband der Friedrich-Naumann-Stiftung, mit mehr als 2.200 Mitgliedern war Knüppel von 2006 bis 2010 stellvertretende Vorsitzende und von 2010 bis 2018 Vorsitzende.[7][8][9]

Sonstiges Engagement[Bearbeiten]

Liane Knüppel und Ludwig Theodor Heuss (2014)

Seit 2009 ist Knüppel Mitglied im Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und seit 2010, zusammen mit Ludwig Theodor Heuss, stellvertretende Vorsitzende.[10][11][12] Das Kuratorium wählt die Mitglieder des Vorstands der Stiftung und überwacht deren Arbeit.[13] 2019 wurde sie auch Mitglied im Finanzausschuss des Kuratoriums.[14][15]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • mit Karl-Heinz Paqué: Die Begabtenförderung. Auf zu den neuen Zielen. In: Freiraum. Hrsg. vom Verband der Stipendiaten und Altstipendiaten, 2019.
  • Ursula Lenz, Liane Knüppel: Leitfaden zur Arbeit mit Freiwilligen. Ehrenamt in der BAGSO. Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V., Bonn 2001, ISBN 978-3-9806065-6-1, S. 144.
  • mit Barbara Keck: Wohnen im ALter: Neue Ansatzpunkte und Projekte. In: Managementaufgaben und neue Projekte in der Seniorenarbeit. Dokumentation von Fortbildungsveranstaltungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros. Eine Veröffentlichung der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) (= Praxisbeiträge zum bürgerschaftlichen Engagement im dritten Lebensalter), Wiehl, Bonn, Stuttgart, Marburg, Erfurt 2000, ISBN 3-927219-69-X, S. 143–169.
  • Die Arbeitsgemeinschaft Akademischer Verbände (AaV) und das Fortbildungs-Werk für Studenten und Schüler (FWS). Bonn 1986.

Literatur[Bearbeiten]

  • Interview mit L.Knüppel zum Abschluss ihrer Tätigkeit im Verband. In: Freiraum. Hrsg. vom Verband der Stipendiaten und Altstipendiaten, Nr. 4, 2018.
  • Interview mit Liane Knüppel. In: Freiraum. Hrsg. vom Verband der Stipendiaten und Altstipendiaten, Nr. 2, 2010.
  • Junge Liberale, Kreisverband Bonn, Bonn 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Liane Knüppel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FOCUS Online: 36 Jahre Freunde: Bei euch bin ich Guido, da draußen der Westerwelle. Abgerufen am 4. August 2020.
  2. Dieter Schnaas: Lebe, Junge, lebe! In: Handelsblatt. Handelsblatt Media Group GmbH & Co. KG, 9. Juni 2005, abgerufen am 4. August 2020.. Majid Sattar: Guido Westerwelle – Eine politische Biographie. „...und das bin ich!“ Olzog, München 2009.
  3. Mensch, Guido. In: cicero.de. Res Publica Verlags GmbH, abgerufen am 4. August 2020.
  4. Constantin Magnis: FDP-Chef. stern.de GmbH, 7. März 2009, abgerufen am 4. August 2020.
  5. Netzwerk 80 – Netzwerk 80. Abgerufen am 4. August 2020 (deutsch).
  6. Houben: „SPD-Skandal schadet Ansehen Kölns!“ | FDP Köln. Abgerufen am 4. August 2020.
  7. Verband der Stipendiaten und Altstipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung. Abgerufen am 4. August 2020.
  8. Neustipendiaten tragen die Fackel der Freiheit. Abgerufen am 4. August 2020.
  9. Über uns. Verband der Stipendiaten und Altstipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (VSA) e.V., abgerufen am 4. August 2020.
  10. politikszene-Ausgabe Nr. 302. In: Politik&Kommunikation. 28. August 2010, abgerufen am 4. August 2020.
  11. Daniel Beer: Roter Faden durch das Leben von Beuys. Aktuelle Ausstellung zeigt seltene Kunstwerke von Joseph Beuys in der Theodor-Heuss-Akademie. In: OBERBERG-AKTUELL. Oberberg-Online Informationssysteme GmbH, 5. Mai 2012, abgerufen am 4. August 2020.
  12. 24.09.2010: Ludwig Theodor Heuss und Liane Knüppel: Kuratorium hat zwei neue Stellvertreter | freiheit.org. 13. Juli 2018, abgerufen am 4. August 2020.
  13. Die Satzung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Fassung vom 27. Juni 2014, abgerufen am 6. August 2020.
  14. Kuratorium. Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, abgerufen am 4. August 2020.
  15. Unterlagen über ihre Tätigkeit für die Stiftung finden sich im Archiv des Liberalismus in Gummersbach.


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