Welcome to EverybodyWiki ! Sign in or create an account to improve, watchlist or create an article, a company page or a bio (yours ?)...


Liste der Städte, Häfen und Leuchtfeuer am Ärmelkanal

Aus EverybodyWiki Bios & Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche



Dieser Artikel wurde am 28. November 2018 auf den Seiten der Qualitätssicherung eingetragen. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und beteilige dich bitte an der Diskussion!
Folgendes muss noch verbessert werden: Siehe auch entrümpeln, auch sonst von der Struktur nicht ganz einleuchtend. --Fallen Sheep (Diskussion) 12:59, 28. Nov. 2018 (CET)

Die insbesondere von der Handelsmarine und Fähren in jede Richtung vielbefahrene rund 550 km lange Meerenge Ärmelkanal in West-Ost-Richtung liegt zwischen Großbritannien (im Norden) und Frankreich (im Süden) am Nordwestrand von Europa. Dieser Artikel listet überwiegend seetechnische Infrastrukturen entlang ihrer Nord- und Südküste auf.

Die fiktive Westgrenze wird durch eine Linie von der südwestenglischen Landspitze Land’s End zum Leuchtturm der französischen Île Vierge bei Brest gebildet. Nach der Definition der International Hydrographic Organization wird die ebenfalls nur gedachte Ostgrenze zur Nordsee hin entlang einer Linie etwa zehn Kilometer östlich von Dover–Calais durch zwei historische Landmarken gebildet.[1] Die über die Jahrhunderte zunehmende (Handels-)Schifffahrt in dem Gewässer orientierte sich bei in der Region häufig ungünstigen Sichtverhältnissen an einer langen Kette markanter Bauten bzw. Leuchtfeuern zu den sicheren Häfen hin. Inzwischen sind die Seewege satellitengestützt nach dem GPS-Verfahren und dem Lotsenmanagement ähnlich wie im Flugverkehr gesichert (Verkehrstrennungsgebiete).

Der Ärmelkanal ist zwischen dem 48. und 51. Breitengrad maximal 248 km breit und verjüngt sich nach Osten. Die schmalste Stelle ist die Straße von Dover (engl. Strait of Dover, frz. Pas de Calais) im Osten beim 51. Breitengrad – die Strecke von Dover nach Cap Gris-Nez misst nur 34 km. Den Ufern sind häufig Sandbänke und Unterwasserriffs vorgelagert und an manchen Stellen drohen Wrackteile bei einer Annäherung, den eigenen Schiffsrumpf aufzureißen.

Beide Küsten sind seit ca. 1890 Ziel eines immer noch anwachsenden Bäder-Tourismus (Seeurlaub, Urlaubswohnungen, Marinas, Seebrücken) mit dem Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur und Architekturstils.

Carte de la Manche (Karte mit französischen Benennungen)
Kap von Jobourg in La Hague/Cotentin (besondere Geologie ! )
neue Landmarken: Leuchtturm und Kernkraftwerk bei Dungeness

Liste der Städte, Häfen und Leuchtfeuer am Ärmelkanal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Liste werden entlang der Nord- und der Südküste des Ärmelkanals die Orte von West nach Ost aufgezählt (noch nicht vollständig).

Bei den älteren Leuchttürmen ist in Klammern das Jahr des erstmaligen Betriebs vermerkt.
Bei den Gemeinden kann die Art der Nutzung als Hafen genannt werden. Das kann insbesondere bei der Suche helfen, wenn eine Nutzungsänderung eingetreten ist (Beispiele: Containerhafen, Fährhafen bis 1968).
Ebenfalls werden bemerkenswerte Flussmündungen und Landmarken genannt.

Lizard Point von Westen gesehen, unten die Station der Royal National Lifeboat Institution

Entlang der Nordküste von West nach Ost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nordküste ist durchgehend Bestandteil des Vereinigten Königreichs.[2] Im Nordwesten schließt die Keltische See mit Irlands Südküste an.

Heute gilt Lizard Point in Cornwall als Nordwestgrenzpunkt des Ärmelkanals/British Channel. Die Marke liegt etwas südlich vom 50. Breitengrad.

Benachbarte Seegebiete: Bristolkanal (englisch Bristol Channel; walisisch Môr Hafren) ist eine Bucht an der Westküste Großbritanniens zwischen England (Cornwall) und Wales; Keltische See

Auf den Scillys, von Land’s End bis Lizard Point[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleiner Hafen, Wallfahrtsort (400 m vor Marazion)
Leuchtfeuer seit 1619, diverse Nachfolgebauten), The Lizard (auch Funkstationen)
  • Royal Naval Air Station Culdrose (RNAS Culdrose), die größte Hubschrauberbasis in Europa

Von Cadgwith bis Plymouth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natürlicher Tiefwasserhafen, im 15. Jahrhundert bedeutender Stützpunkt von Piraten
  • Kuggar (Grade–Ruan, on the Lizard peninsula)
  • Coverack (Fischerhafen, Klippen in der Nähe: The Manacles)
  • Folmouth
  • Portscatho (and Gerrans on Roseland Peninsula)
  • Looe
  • Rame Head, davor Eddystone Lighthouse
(1882; 1982 automatisiert; Vorläuferbauwerk Winstanley's lighthouse, 1698)
(größte Marinebasis in Westeuropa)

Von Wembury bis Exeter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Südküste der Grafschaft Devon

Sitz des Britischen Wetterdienstes, Met Office, der sich bis 2004 in Bracknell befand[3]
Internationaler Flughafen mit Linienflügen auch zu den diversen Inseln

Von Sidmouth bis Portland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Portland Habour ist mit 8,6 km² einer der größten von Menschen gebauten Häfen der Welt. Ausbau seit 1849. Während des Zweiten Weltkriegs war auf der inzwischen geschlossenen Marinebasis ein großer Teil der Royal Navy stationiert.)

Von Weymouth bis Southampton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturhafen bei Poole

Wight, von Portsmouth bis Eastbourne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1497 ein erster Befestigungsturm, immer wieder Festung/Militärbasis (Preston Barracks), Ausbau als Luftkurort seit den 1790ern, 1823–1896 erlaubte eine Landungsbrücke die bequeme Anreise per Dampfschiff direkt von London. Im 1. Weltkrieg viele Lazarette, u. a. der Royal Pavilion für indische Soldaten
2016, British Airways i360, 173 Meter, höchster Aussichtsturm im Ver. Königr., mit beweglicher Kanzel
Newhaven Fort - Ausbau ab 1865 (heute Museum)
Hier stehen die westlichsten Martello-Türme an der Südküste Englands (heute Museum).
  • Beachy Head Lighthouse
an der gleichnamigen Landspitze (höchste Kreideklippe in Großbritannien mit 162 m über dem Meeresspiegel, Teil der South Downs). Der Turm wurde 1902 wegen der besseren Sichtbarkeit bei Nebel davor ins Meer gebaut (43 m hoch). Es schließen sich die Seven Sisters genannten weiteren markanten Klippen an. Der Name Beachy kommt vom französischen Beauchef (schönes Kap). 1834 erster Leuchtturm, das so genannte Belle Tout Lighthouse, auf einer Klippe 2 km weiter westlich.
Eastbourne Pier, eine 300 m lange Seebrücke von 1872, auch andere Seebrücken. Brände; zum Teil laufen Rekonstruktionen
Ab 1890 Ausbau als exklusives Seebad, Bexhill-on-Sea. u. a. Ort eines ersten Autorennens in Großbritannien (1906)

Von Hastings bis Margate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hafengebiet von Dover
Sichtbeziehung zum Turm auf dem "gegenüber" liegenden Cap Gris-Nez (Fr.)
an der engsten Stelle des Kanals (33 km Entfernung nach Frankreich; von hier der Ausdruck "Straße von D.")
und Nort Foreland hinter der Sandbankkette Goodwin Sands

Nach Osten bzw. Norden schließen sich das Mündungsgebiet der Themse (engl. Thames Estuary) z. B. mit Rochester bzw. die Nordsee (Doggerbank, Deutsche Bucht-German Bight) an.

Entlang der Südküste von West nach Ost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Südküste gehört bis auf die Gewässer um die Kanalinseln heute zu Frankreich. Historisch ist auf die Normandie beidseits des Ärmelkanals hinzuweisen.

Von Brest bis Cherbourg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hafen und Festung, gleichnamige Bucht
Eine der typisch gewachsenen Hafenanlagen, hier Cherbourg
Hauptstadt und wichtigste Hafenstadt von Guernsey (Brit. Kanalinseln)
Riffs westlich der Insel
  • Sark
Sark Lighthouse
etwa 1,5 Kilometer westlich vor Alderney (zu Guernsey)


Hafen: Port-Diélette; Semaphor (1867–1988)
Kernkraftwerk Flamanville (seit 1985 in Betrieb; central nucléaire; neuer Block: EPR)
CROSS-ma Jobourg (Radarstation der frz. Marine)
römisches Castrum, 1688 begann S. de Vauban Festungsanlagen auszubauen; 2002 Museum La Cité de la Mer)
Hafen und Phare de Gatteville am Pointe de B. nach 1775

Von Bayeux bis Honfleur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bucht der Landungsstrände 1944, geografische Bezeichnung Baie de Seine nach der Flussmündung. Auf Französisch die cinq plages du débarquement allié en Normandie, Details zu den Abschnitten / Secteur américain siehe unter Utah Beach, Omaha Beach und dem Secteur anglo-canadien mit Gold Beach, Juno Beach und Sword Beach (auch französische Truppen; zwischen Ouistreham und Saint-Aubin-sur-Mer).

Heutige Ansicht auf den Omaha Beach

Von Le Havre bis Boulogne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mit einem von Deutschen angelegten Soldatenfriedhof für im August 1942 gefallene Kanadier (Cimetière militaire canadien de Dieppe)
Burg Dieppe
Unterseeischer Verlauf des Kanaltunnels (Eisenbahn)
Quermarkenfeuer in Calais
bekannte Landmarke an der Côte d’Opale für die Straße von Dover (engste Stelle). Die Bezeichnung „grau“ entstand, weil der offenliegende Fels grau ist, im Gegensatz zu dem in Sichtweite nördlich liegenden Cap Blanc-Nez, bei dem weißes Kreide-Gestein zu Tage tritt.

Von Calais bis Ostende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

römisch Caletum; Pale of Calais bis 1558; Tour de Guet - seit 13. Jahrhundert - evtl. sogar 810; neuer Leuchtturm 1848 - Le phare de Calais, 55 m Höhe, 1883 elektrifiziert, automatisiert 1992; bedeutender Fährhafen
Phare de Walde (11 m Höhe, 1857; stillgelegt)
Stadtmauer 960, Ausbau des Fischerhafens zum Grand port maritime de Dunkerque ab dem 11. Jahrhundert, Hafenmuseum
Belfried (Beffroi, Turm, 58 m; UNESCO-Eintrag)
NAVTEX-Station (Navarea 1, Seewarngebiet Nordsee/Nordatlantik); Fährhafen

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Xavier Lefebvre: Die schönsten Küsten Frankreichs. (frz. Originaltitel: La France par la côte) tv-Serie, Dokumentation, Frankreich (arte), 2009, zehn Teile je 43 Min. IMDB; überwiegend Hubschrauber-Luftaufnahmen.
    • Teil 1: Von Dünkirchen bis zur Seinemündung.
    • Teil 2: Von Honfleur bis zum Mont-Saint-Michel.
    • Teil 3: Von Cancale nach Ile d’Ouessant. (Brest)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Hendy: Dover-Calais: The Short-Sea Route. Ferry Publications, Ramsey, Isle of Man 2009, ISBN 9781871947939.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Limits of Oceans and Seas, IHO, 3. Edition, 1953
    Shakespeare Cliff und Cap Gris-Nez)
  2. Vergleiche dazu den Artikel Küstenlinie des … bei en:WP (engl.)
  3. Met Office - Homepage (vergleiche Engl. Seewetterdienst, engl. Shipping Forecast)
  4. So auch durch ein Gemälde von John Constable “Chain Pier, Brighton” von 1826
  5. Vollständige Liste der Die Seaside resorts im Ver. Königreich
  6. Film 2017

en:Channel Ports


Diese artikel "Liste der Städte, Häfen und Leuchtfeuer am Ärmelkanal" ist von Wikipedia