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S-Bahn-Linie S1 (Berlin)

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Zug der Baureihe 481 der S1 im Bahnhof Oranienburg

Die S-Bahn-Linie S1 ist eine der 16 Berliner S-Bahnlinien. Sie umfasst auf einer Länge von 51,7 Kilometern 35 Bahnhöfe, die Fahrzeit der Züge zwischen den Endpunkten beträgt 81 Minuten. Auf ihr werden derzeit Gleichstrom-Triebzüge der Baureihe 481 eingesetzt, die zwischen den Endbahnhöfen Wannsee und Oranienburg im 20-Minuten-Takt verkehren. Innerhalb des Berliner Stadtgebiets ist der Verkehr zwischen Wannsee und Frohnau auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet, in der Hauptverkehrszeit verkehren zwischen Potsdamer Platz und Zehlendorf sogar alle 5 Minuten Züge.

Geschichte[Bearbeiten]

Behelfsbahnsteig am Bahnhof Rathaus Steglitz während des Umbaus der Überführung Albrechtstraße mit Zug der Baureihe 475 der BVG, 1989
S-Bahn-Zug der BVG (Prototypen der Baureihe 480) nach Frohnau südlich des Bahnhofs Bornholmer Straße, 1991

Vor der Übernahme des West-Berliner S-Bahn-Netzes durch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gab es bei der S-Bahn keine Liniennummern. Mit der Aufnahme des Betriebs von Anhalter Bahnhof nach Lichtenrade und von Friedrichstraße nach Charlottenburg am 9. Januar 1984[1] wurden erstmals Linienbezeichnungen (S2 und S3) eingeführt.

Während die BVG die oben genannten Strecken unmittelbar von der Deutschen Reichsbahn übernahm und weiterbetrieb, wurden die Anlagen der Wannseebahn zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee ab Sommer 1984 zunächst instandgesetzt. Am 1. Februar 1985 wurde dieser Abschnitt für den öffentlichen Personenverkehr als S1 wiedereröffnet.[2]

Nach die Wiederinbetriebnahme des Nord-Süd-Tunnels im Mai 1984 wurden dessen Gleise zunächst nur von der Linie S2 befahren.[1] Erst ab dem 1. April 1990 wurde die S1 in nördlicher Richtung durch den Nord-Süd-Tunnel und weiter bis Frohnau verlängert. Wegen der Sanierung des Nord-Süd-Tunnels und dessen damit verbundenen Sperrung war die S1 vom 2. April 1991 bis zum 1. März 1992 zweigeteilt: Frohnau–Gesundbrunnen und Anhalter Bahnhof–Wannsee.

Seit dem 31. Mai 1992 fahren die Züge der S1 über Frohnau hinaus bis nach Oranienburg. Am 1. Januar 1994 wurde die Berliner S-Bahn, und damit die bislang von der BVG betriebene Linie S1, von der Deutschen Bahn übernommen.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Züge der S-Bahn-Linie 1 verkehren zwischen der Kleinstadt Oranienburg und dem Ortsteil Wannsee im Südwesten Berlins. Sie laufen dabei auf der Nordbahn, der Stettiner Bahn, der Nordsüd-S-Bahn und der Wannseebahn.

Vom nördlichen Endpunkt Oranienburg führt die S1 nach Süden über Birkenwerder und Hohen Neuendorf, ehe in Frohnau die Berliner Stadtgrenze erreicht wird. Die S1 führt im Anschluss über Hermsdorf und Waidmannslust nach Wittenau und weiter über Wilhelmsruh nach Gesundbrunnen. Durch den Berliner S-Bahn-Tunnel führt die Linie durch Mitte an verschiedenen Sehenswürdigkeiten, wie dem Brandenburger Tor, vorbei und erreicht den Potsdamer Platz. Über den Anhalter Bahnhof verlässt die S1 die Tunnelanlage und führt über Schöneberg und Lichterfelde nach Südwesten, wo in Wannsee die gleichnamige Endhaltestelle erreicht wird.

Wenn wegen Bauarbeiten die Linie S7 auf dem Südabschnitt entfällt, übernimmt die S1 den letzten Abschnitt dieser Linie und wird drei Stationen weiter bis Potsdam Hauptbahnhof geführt.

Stationen[Bearbeiten]

Die S-Bahn-Linie S1 hat 35 Stationen. Davon befinden sich 30 in Berlin und 5 in Brandenburg; 6 Haltestellen liegen unterirdisch. In der Tabelle sind alle Stationen der S1 samt ihrer Ortslage und Umsteigemöglichkeiten aufgelistet.

Stationsname Umsteigemöglichkeiten* Lage
Oranienburg RE 5, RB 12, RB 20 Oranienburg
Lehnitz Oranienburg
Borgsdorf Hohen Neuendorf
Birkenwerder S8, RB 20 Birkenwerder
Hohen Neuendorf S8 Hohen Neuendorf
Frohnau Berlin-Frohnau
Hermsdorf Berlin-Hermsdorf
Waidmannslust S26 Berlin-Waidmannslust
Wittenau S26, U8 Berlin-Wittenau
Wilhelmsruh S26 Berlin-Reinickendorf
Schönholz S25, S26 Berlin-Reinickendorf
Wollankstraße S25, S26 Berlin-Pankow
Bornholmer Straße S2, S25, S26, S8, S85, M13, Berlin-Prenzlauer Berg
Gesundbrunnen RE 3, RE 5, RE 6, RB 27, RB 54, RB 66, FEX, S2, S25, S26, S41, S42, U8 Berlin-Gesundbrunnen
Humboldthain S2, S25, S26 Berlin-Gesundbrunnen
Nordbahnhof S2, S25, S26, M8, M10, Berlin-Mitte
Oranienburger Straße S2, S25, S26, M1, M5 Berlin-Mitte
Friedrichstraße RE HBX, RE 1, RE 2, RE 7, RB 14, RB 21, RB 22, S2, S25, S26, S3, S5, S7, S9, U6, M1, Berlin-Mitte
Brandenburger Tor S2, S25, S26, U5 Berlin-Mitte
Potsdamer Platz RE 3, RE 4, RE 5, RB 10, S2, S25, S26, U2 Berlin-Mitte / Berlin-Tiergarten
Anhalter Bahnhof S2, S25, S26 Berlin-Kreuzberg
Yorckstraße (Großgörschenstraße) U7 Berlin-Schöneberg
Julius-Leber-Brücke Berlin-Schöneberg
Schöneberg S41, S42, S46 Berlin-Schöneberg
Friedenau Berlin-Schöneberg
Feuerbachstraße Berlin-Steglitz
Rathaus Steglitz U9 Berlin-Steglitz
Botanischer Garten Berlin-Lichterfelde
Lichterfelde West Berlin-Lichterfelde
Sundgauer Straße Berlin-Zehlendorf
Zehlendorf Berlin-Zehlendorf
Mexikoplatz Berlin-Zehlendorf
Schlachtensee Berlin-Schlachtensee
Nikolassee S7 Berlin-Nikolassee
Wannsee RE HBX, RE 1, RE 7, RB 21, RB 22, RB 33, S7 Berlin-Wannsee

* Es werden ausschließlich Umsteigemöglichkeiten zum Regionalverkehr, S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn angezeigt. Umsteigemöglichkeiten zum Busverkehr sind nicht angegeben.

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Zunächst wurden auf der S1 Züge der Baureihe 475 eingesetzt, die die BVG von der Deutschen Reichsbahn übernommen und überarbeitet hatte. Mit den Prototypen der Baureihe 480 kamen in den 1990er Jahren erstmals moderne Triebwagen auf die Linie. Infolge eines Störfalles im Nord-Süd-Tunnel im August 2004, bei dem der letzte Wagen eines Zugs ausbrannte, wurde diese Baureihe von der Nord-Süd-S-Bahn abgezogen. Seitdem wird der Betrieb ausschließlich mit der Baureihe 481 durchgeführt.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: S-Bahn-Linie 1 (Berlin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Peter Bley: Berliner S-Bahn. 5. Auflage. Alba, Düsseldorf 1991, ISBN 3-87094-343-2, S. 43 f.
  2. Alfred Gottwaldt: Das Berliner U- und S-Bahnnetz. 1. Auflage. Argon, Berlin 1994, ISBN 3-87024-284-1, S. 58 ff.


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