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Wohnstift

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Die Wohn- und Pflegeform Wohnstift entstand im deutschsprachigen Raum Anfang der 1960er-Jahre. Die Initiatoren wollten damals eine neue Form des gemeinschaftlichen Lebens im Alter schaffen, die modernen Ansprüchen insbesondere an die Wohnraumgestaltung, Größe und Ausstattung entsprach. Dafür war es notwendig, ein neues Produkt im zu der Zeit noch sehr eingeschränkten Spektrum von Senioreneinrichtungen zu schaffen. Ziel war es, Einrichtungen zu schaffen, in denen jeder Bewohner in seinem von ihm selbst eingerichteten Apartment mit eigenem Schlüssel wohnen konnte. Ein eigener Telefonanschluss für jeden Bewohner, ein Café, Schwimmbad und Einkaufsmöglichkeiten im Haus sollten das Leben angenehm machen.

Ziele[Bearbeiten]

Bis heute stehen Wohnstifte für eine anspruchsvolle Wohn- und Pflegeform, in deren Fokus ein Leben in Selbstbestimmung und Individualität bei gleichzeitiger Sicherheit steht. Wohnstifte bieten gut ausgestattete, komfortable Wohnungen in unterschiedlicher Größe und Gemeinschaftsräumlichkeiten, zum Beispiel Bibliothek, Restaurant, Café, Clubräume, Festsaal, Schwimmbad und Wellnessbereich. Dienstleistungsangebote wie Betreuung, Reinigung der Wohnung, Notruf, Kommunikation, Kultur, Rezeptionsservice, wählbare Mittagsmenüs und eine zeitlich definierte Betreuung im Krankheitsfall gehören zum Grundservice eines Wohnstifts und sind im jeweiligen Pensionsvertrag festgelegt. Weiter ist es möglich, zahlreiche Zusatzleistungen nach persönlichem Wunsch und Bedarf gegen Entgelt hinzu zu wählen.

Hilfen im Betreuungs- und Pflegefall werden über hauseigene ambulante Pflegedienste geleistet, die einen Versorgungsvertrag mit den Kranken- und Pflegekassen abgeschlossen haben und somit die erbrachten Leistungen mit den Kostenträgern abrechnen können. Einige Wohnstifte verfügen über einen eigenen stationären Pflegebereich, der entweder in die Einrichtung integriert oder räumlich angeschlossen ist. Die pflegerische Versorgung in der eigenen Wohnung hat das Ziel, Bewohner aller Pflegestufen, die gewohnte Umgebung zu erhalten und einen Umzug in eine stationäre Einrichtung zu vermeiden. Für demenziell veränderte Bewohner werden nach Möglichkeit Angebote der Tagesbetreuung im Haus vorgehalten.

Wohnstifte fielen bis zum Jahr 2008 unter das Bundesheimgesetz. Die neuen Landesheimgesetze fokussieren sich jedoch eher auf vollstationäre Pflegeeinrichtungen und klammern die Wohnstifte zum Teil aus. Vom Betreuten Wohnen unterscheiden diese sich vor allem durch die von vornherein vertraglich vereinbarten umfangreichen Serviceleistungen (z.B. tägliches Mittagessen und Reinigung), die durch hauseigene Dienste erbracht werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]


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