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1. FC Rötz

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Info.svg Dieser Artikel wird eventuell gelöscht, er wurde vorsichtshalber in das Vereins-Wiki exportiert. -- Frank schubert (Diskussion) 22:54, 23. Mär. 2019 (CET)

Der 1. FC Rötz ist ein Breitensportverein aus Rötz im Landkreis Cham in der Oberpfalz. Der Verein wurde im Herbst 1919 gegründet und hat folgende Abteilungen: Fussball, Judo, Tischtennis, Turnen, Ski, Gesundheits-/Rehasport, Tennis.

Name 1. FC Rötz e.V.
Gegründet 1919
Vereinssitz Rötz
Vorsitzender Gerhard Hofmann
Homepage https://www.fc-roetz.de/

Die Anfangsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 1919 - gründete eine Schar junger, sportbegeisterter Männer den Fussballverein 1. FC Rötz. Die kameradschaftliche Truppe bestritt ihr erstes Spiel am Fronleichnamstag 1920 in Neunburg v. Wald, das gleich mit 4 : 2 gewonnen wurde. 1922 wurde die erste Jugendmannschaft ins Leben gerufen. Motor und Triebfeder dieser Mannschaft war Robert Mages. Die Jugendarbeit trug bald Früchte und so konnte 1926 erstmals die Seniorenmannschaft aus dem eigenen Nachwuchs verjüngt werden. Der 1. FC Rötz wurde zu einem allseits beliebten, aber auch geachteten und Gegner auf dem Fussballplatz. Die Rötzer Fussballer scheuten auch den Vergleich mit damals bekannten Mannschaften wie Pfeil Schwandorf oder FC Schwandorf nicht und traten vor Ausbruch des 2. Weltkrieges gegen sogenannte “große Mannschaften” wie Noris Nürnberg und Viktoria Allenstein an. Nach dem 2. Weltkrieg lebte das Vereinsleben im 1. FC Rötz schnell wieder auf. Der Sportplatz an der Regensburger Straße lag seinerzeit noch an der Peripherie der Stadt. Fast keine Bebauung war vorhanden, man spielte noch fast im “Grünen”. Die Heimspiele sahen sich Hunderte von Zuschauern an und machten den FC Rötz zu einer “Bastion”, die nur wenige Mannschaften “erstürmen” konnten. Der 1. FC Rötz wuchs schnell zu einem mannschaftlich geschlossenen und spielstarken Team zusammen und wurde 1949 Meister in der A-Klasse. Die Fussballbegeisterung in Rötz wurde damals zum gesellschaftlichen Ereignis. Rötz und die umliegenden Ortschaften und Gemeinden identifizierten sich mit dem 1. FC Rötz. Zu manchen Spielen kamen mehr als 1.000 Zuschauer. 1959 errang die Mannschaft erneut die Meisterschaft in der A-Klasse. Im gleichen Jahr fanden auch Freundschaftsspiele gegen den SSV Jahn Regensburg und die SpVgg Fürth statt. Als 1960 die bisherigen bestehenden zwei A-Klassen Cham und Schwandorf zusammengelegt wurden, musste der FC Rötz fortan in der B-Klasse antreten. Dort beherrschte Rötz schnell das Feld, wurde 1962 und 1963 Meister und schaffte erneut den Aufstieg. In der starken A-Klasse hielt sich der FC bis 1965.

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung der Fußballabteilung im Herbst 1919 stellt den Auftakt des 1. FC Rötz dar, der mittlerweile sieben Abteilungen zählt. Trotz der zur damaligen Zeit widrigen Bedingungen wie wirtschaftliche Not, Arbeitslosigkeit und menschliches Leid wurde von den ersten Mitgliedern ein halbwegs bespielbarer Sportplatz auf dem Rödelanger, unweit der Stadtmitte angelegt.

Während man es von 1968 bis 2000 nie über die Kreisliga hinaus schaffte, und stets zwischen B-Klasse, A-Klasse und Kreisliga pendelte, gelang den "Irlweiherkickern" im Jahr 2001 der umjubelte Aufstieg in die Bezirksliga. Nach einem erachtlichen 4. Platz im ersten Bezirksliga-Jahr, schaffte man im Folgejahr die Sensation und den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Dort spielte man drei Saisons, ehe 2006 der Abstieg in die Bezirksliga Nord erfolgte. Nach acht Jahren Bezirksliga Nord und Süd, in denen man stets einen sicheren Mittelfeld-Platz belegen konnte, stieg der FC Rötz im Jahr 2014 in die Kreisliga West ab. Dort spielt der Rötzer Fußballclub auch noch in der aktuellen Saison.

Die zweite Mannschaft des 1. FC Rötz nimmt am Spielbetrieb in der B-Klasse 2 teil.

Judo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Gespräch im Schützenstüberl zweier sportbegeisterter junger Männer war der “Stein des Anstosses” für die Judoabteilung im FC Rötz, die am 03.05.1969 gegründet wurde. Der eine, Günther Hauer, erzählte seinem Freund Hermann Drexler von einer Sportart, die er in Amberg betreibt. Judo (wörtlich übersetzt “Der sanfte Weg”), eine fernöstliche Kampfsportart, habe ihn in den Bann gezogen. Er schwärmte seinem Gegenüber von dieser tollen Sportart vor und erzählte ihm, dass er bereits den orangen Gürtel habe. Das Gespräch hinterliess bei Hermann Drexler einen nachhaltigen Eindruck und beide fassten den Entschluss, in Rötz eine Judo-Gruppe zu gründen. Man wählte den Weg über die Zeitung und lud alle Judo-Interessierten am 29. April 1969 in den Gasthof “Stockl” ein. Das Interesse war riesig, 18 junge Sportler wollten mehr über diese Sportart wissen, 15 davon waren spontan dazu bereit, eine Judoabteilung zu gründen. Hermann Drexler wurde zum 1. Abteilungsleiter gewählt. Bereits im ersten Jahr zählte die Abteilung 40 Mitglieder. Dabei stand zunächst mehr die allgemeine körperliche Ertüchtigung im Vordergrund, weniger der wettkampfmäßige Erfolg. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Rötz, insbesondere des damaligen 1. Bürgermeisters Georg Thamer, konnte 1971 die erste Judomatte angeschafft werden. Damit war eine entscheidende Voraussetzung für die Teilnahme am Wettkampfbetrieb erfüllt. Bereits ein Jahr später unternahm die erste Rötzer Seniorenmannschaft ihre ersten Gehversuche bei Meisterschaften.

Neben beachtlichen Leistungen bei Einzelwettbewerben, wie zum Beispiel der erste Titel eines Bayerischen Meisters aus Rötz von Robert Pregler, oder der 2. Platz bei der Süddeutschen Meisterschaft von Walter Kriegseis, holte die Seniorenmannschaft 1979 die Oberpfalz-Meisterschaft nach Rötz. Man hatte die übermächtigen Teams aus Amberg, Weiden und Regensburg auf ihre Plätze verwiesen und wurde somit zur Nummer eins im Bezirk.

Im Jahr 1984 gewann die Bezirksligamannschaft erneut die Meisterschaft und setzte sich in den Aufstiegskämpfen zur Landesliga gleich im ersten Anlauf durch. Besonders die Erfolge auf Mannschaftsebene lockten bei jedem Heimkampf eine große Anzahl von judobegeisterten Zuschauern in die Turnhalle, was auch auf die enge Verbundenheit zwischen Bevölkerung und Judoabteilung und das Engagement der Judokas im gesellschaftlichen Bereich zurückzuführen ist. Bereits vier Jahre später gelang den Kampfsportlern beim FC Rötz der nächste Erfolg. Ungeschlagen wurde man Meister der Landesliga und so kam es, dass das "kleine" Rötz über Nacht in Bayerns höchste Judoliga aufgestiegen war. Nach vielen Jahren in der Bayernliga setzte man 1995 die Erfolgsgeschichte fort. Im Herbst jenen Jahres gelang den Rötzer Kämpfern der Aufstieg in die Regionalliga-Süd, nachdem man sich in der Relegation gegen Kodokan München und Vaihingen durchsetzen konnte. Die Krönung des Rötzer Judosports erfolgte dann nach der Jahrtausendwende. 2003 schaffte die Mannschaft um Michael Scherr, Klaus, Robert und Joachim Pregler, Adolf Bindl und Co. den Aufstieg in die 2. Bundesliga und avancierte somit zum sportlichen Aushängeschild der Region. Dort erreichte man vier Jahre lang den Klassenerhalt, ehe man wieder in die Regionalliga Süd abstieg. Den letzten großen Erfolg konnten die Rötzer Judokas 2012 mit dem Titel des Bayernligameisters verbuchen.

Zur kommenden Saison kämpft die 1. Mannschaft in der Landesliga Nord, die 2. Mannschaft misst sich in der Bezirksliga.

Auch bei Einzelwettbewerben kann der 1. FC Rötz über Jahre hinweg überzeugen. In der jüngeren Vergangenheit feiern David Krämer, Alexander und Alina Pregler Erfolge auf bayerischer und nationaler Ebene, aber auch Kämpfer wie Andreas Braun, Timo Kranz und Magnus Rötzer holen Einzel-Medaillen nach Rötz.

Tischtennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18.03.1969 kam es zur Gründung der Tischtennis-Abteilung beim 1. FC Rötz im Gasthof zur Post.

Die notwendigen Vorbereitungen, Rücksprachen bei den zuständigen Stellen wegen Bereitstellung eines Spielraumes und anderer Arbeiten wurden in entgegenkommender Weise von Hans Wohlfarth, der seinerzeit bereits als Kreisjugendwart tätig war, geführt. Die Benutzung der Schulturnhalle konnte dank der Ausgeschlossenheit des damaligen Bürgermeisters Thamer und des Rektors Wallinger erreicht werden.

Bereits wenige Jahre nach der Gründung konnten erste Erfolge im Jugendbereich verbucht werden. Die 1. Jugendmannschaft wurde in der Saison 1971/72 Meister in der 3. Bezirksliga. Auch im Seniorenbereich zeigten die Tischtennisspieler des FC Rötz ihr Können und wurden 1977 Meister ohne Punktverlust in der 1. Kreisliga. Ebenfalls für Furore sorgten die Damen, die über zehn Jahre in der Landesliga spielten. Vor allem das Trio um Edith Kraus, Antonia und Susanne Maier wusste zu überzeugen. Kreismeister, Oberpfalzmeister, Kreispokalsieger, Bezirkspokalsieger, dritter Platz bei der Bayerischen Pokalmeisterschaft und Bayerischer Mannschaftsmeister waren ihre Stationen.

Die 1. Herrenmannschaft spielt aktuell in der Bezirksklasse B, die Reserve in der Bezirksklasse C. Die 1. Damenmannschaft führt nach dem 8. Spieltag in der Saison 2018/2019 die Tabelle der Bezirksoberliga an, die 2. Damenmannschaft vertritt die Rötzer Farben in der Bezirksklasse A.

Turnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Abteilung Turnen wurde am 28.02.1969 gegründet und zählt aktuell 121 Mitglieder.

Neben Rehasport bietet der FC Rötz seinen Mitgliedern auch Step-Aerobic, Kinderturnen und Kurse mit progressiver Muskelentspannung an.

Ski[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Oktober 1984 trafen sich im Gasthof Thamerbräu 36 Interessenten, um sich über die Gründung eines Skisportvereins zu unterhalten. In der Mitgliederversammlung kam es zu einer Abstimmung, ob man sich dem Mehrspartenverein 1. FC Rötz anschließt oder einen eigenständigen Verein gründet. Letztlich unterlagen die Gegner der Aufnahme einer weiteren Sparte in den 1. FC Rötz deutlich, und somit erweitertet die Ski-Abteilung die FC-Familie seit 1984.

Die Aktivitäten der Abteilung reichen von Kinderturnen über Skigymnastik, Nordic-Walking, Lauftreff und Inline-Skating bis hin zum Mountain-Biking.

Gesundheits- und Rehasportgruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1987 wird der 1. FC Rötz erneut um eine Abteilung erweitert. Die Gesundheits- und Rehasportgruppe des 1. FC Rötz wird ins Leben gerufen.

Tennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 28. Juni 1990 ist es für die Bürger der Stadt Rötz möglich, den zur damaligen Zeit immer beliebter werdenden Tennissport zu praktizieren.

Mit dem Bau der drei Tennisplätze, der Umbau und die Erweiterung des Sportheimes gelingt der Abteilung der erste wichtige Meilenstein zur Ausübung des Sports. Dieses Unternehmen sollte sich schon bald bezahlt machen. Die 1. Knabenmannschaft holte sich im ersten Jahr ihrer Verbandsrunde mit 10:0 Punkten den Meistertitel. Auch die Herren wussten zu überzeugen und holten sich 1996 die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisklasse 1. Die Damenmannschaft der Tennisabteilung erkämpfte sich im Jahr 2000 einen dritten Platz in der Kreisklasse 1. Neben den Damen wussten auch die Juniorinnen zu überzeugen und wurden 2013 Meister.

Vereinsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der sportlichen Ertüchtigung kommen die gesellschaftlichen und sozialen Aspekte im Verein nicht zu kurz. Jedes Jahr findet im Sommer das Heimatfest statt, bei dem sich alle Abteilungen engagieren und somit zu einem reibungslosen Ablauf des Festes beitragen. Auch bei den jährlich stattfindenden Christkindlmärkten der Stadt Rötz bringt sich der Verein ein. Die Fußball-Abteilung organisiert regelmäßig ein Bockbierfest und Oktoberfest im Kulturzentrum Fürstenkasten, an Fasching findet jährlich der sogenannte Judoball statt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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