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80,000 Hours

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80,000 Hours ist eine in Oxford ansässige Organisation, die Karrieren mit positiven sozialen Auswirkungen erforscht und Karriereberatung anbietet. Es bietet diese Beratung unentgeldlich online, durch persönliche Gespräche und im Rahmen einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten an. Die Organisation ist Teil des Centre for Effective Altruism (CEA), welches mit dem Uehiro Centre for Practical Ethics der University of Oxford verbunden ist. Der Name der Organisation bezieht sich auf die typische Zeit, die jemand im Leben mit Arbeiten verbringt. 80,000 Hours war eine der gemeinnützigen Organisationen, die 2015 vom Startup Accelerator Y Combinator finanziert wurden.

80,000 Hours
Gründungsdatum Oktober 2011
Gründer William MacAskill und Benjamin Todd
Fokus Social-Impact-Coaching
Ursprungsort Oxford, England, UK
Aktionsraum Weltweit
Produkt Kostenfreie, evidenzbasierte Karriereberatung
Mutterorganisation Centre for Effective Altruism
Webseite 80000hours.org

Prinzipien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut 80,000 Hours sind einige Karrieren, die darauf abzielen, Gutes zu bewirken, effektiver als andere. Im Zuge der Bewertung verschiedener Karriereoptionen wird davon ausgegangen, dass der Wert einer Laufbahn sowohl von ihrem unmittelbaren Wirkungspotenzial abhängt, als auch davon, in welchem ​​Maße sich für den Einzelnen zukünftig neue Möglichkeiten der Einflussnahme ergeben.

Die Organisation betont, dass die positiven Auswirkungen der Wahl eines bestimmten Berufes an dem Maß an zusätzlichem Gut gemessen werden sollten, das als Folge dieser Entscheidung erzielt wird, und nicht an der Menge an direkt getanem Gut. Sie betrachtet indirekte Wege, wie man einen Unterschied machen kann, wie zum Beispiel ein hohes Gehalt in einer herkömmlichen Karriere zu verdienen und einen Teil davon zu spenden, sowie auch direkte Wege, wie zum Beispiel durch wissenschaftliche Forschung. Der Moralphilosoph Peter Singer erwähnt in seinem TED-Vortrag "The why and how of effective altruism", wo er die Arbeit von 80,000 Hours diskutiert, dass Karrieren im Bank- und Finanzwesen durch die Tätigung von Spenden potentiell hochwirksam sein können.

William MacAskill ist der Gründer und Präsident von 80,000 Hours, der Mitbegründer und Vizepräsident von Giving What We Can und ein Forschungsmitarbeiter am Uehiro Centre for Practical Ethics der University of Oxford.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

80,000 Hours vertritt die Idee, dass die Ausübung einer Karriere mit hohem Verdienst und die Spende eines beträchtlichen Teils des Einkommens an kosteneffiziente Wohltätigkeitsorganisationen für einige Menschen eine wirksame philanthropische Strategie sein kann. John Humphrys kritisierte diese Idee im BBC Today-Programm und sagte, dass Menschen, die daran interessiert sind, reich zu werden, egoistisch seien und dass idealistische junge Leute mit zunehmendem Alter zynisch werden.

Diese Idee wurde auch in der Oxford Left Review kritisiert, wo Pete Mills schrieb, dass lukrative Karrieren ein ungerechtes System zementieren. Zudem argumentiert er, dass 80,000 Hours bezüglich der Quantifizierbarkeit Gutes zu tun voreingenommen ist, da die Wahrscheinlichkeit, soziale Veränderungen herbeizuführen, schwer zu quantifizieren ist.

Im Laufe der Zeit hat 80,000 Hours begonnen, Arbeiten zu Problemen zu empfehlen, die weniger leicht quantifizierbar sind, und alternative Wege wie Forschung, Interessenvertretung oder politische Reformen zu unterstützen.

David Brooks von der New York Times hat die Organisation für ihren konsequenziellen Ansatz gegenüber Altruismus kritisiert und argumentiert, dass die Kultivierung von Altruismus nicht nur eine Frage der Maximierung der positiven sozialen Auswirkungen sei.

Die Effektive Altruismus-Bewegung, zu der 80,000 Hours gehört, wurde von Ken Berger, dem Gründer von Charity Navigator, kritisiert, weil es karitative Zwecke objektiv vergleicht und priorisiert, was er für einen subjektiven Prozess hält, der in der Verantwortung des einzelnen Spenders liegt. William MacAskill reagierte auf diesen Artikel und begründete die Notwendigkeit, herauszufinden, welche Wohltätigkeitsorganisationen am meisten Gutes tun.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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