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Altägyptische Philosophie

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Die altägyptische Philosophie wird von den alten Griechen als der Anfang der Philosophie bezeichnet. Sie ist durch ihre Flexibilität, Pragmatik und ihre besondere Aufmerksamkeit gegenüber Emotionen gekennzeichnet.[1]

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die altägyptische Philosophie befasst sich mit dem Verhalten und der Gerechtigkeit. Die alten Ägypter waren besorgt über das Leben nach dem Tod, weil sie glaubten, das die Seele oder die Persönlichkeit („Ba“) sei unsterblich. Eine gerechte und moralische Lebensführung war der einzige Weg, einer ewigen Verdammnis zu entkommen.[2] Die Überlieferten Quellen waren stark normativ und schrieben ihren Lesern das richtige Verhalten vor. Auch wenn die altägyptische Philosophie die Erkenntnistheorie nicht diskutierte, war die Lehre der Gerechtigkeit bzw. die Erziehung zur Moralität ein wichtiges Thema. Eine politische Philosophie im engeren Sinne ist nicht überliefert, aber einige Schriften berücksichtigten, welche negativen Folgen das Fehlen eines legitimen Königs habe, andere waren Fürstenspiegel und richteten sich an den Kronprinzen. Methoden der Überzeugung, wie in der griechischen Rhetorik, wurden nicht diskutiert.

Flexibilität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Ägyptologen Erik Hornung zufolge beantwortete die frühe ägyptische Weisheitsliteratur philosophische Fragen flexibel. Die ägyptische Philosophie war pluralistisch, mehrere Erklärungen für die Entstehung der Welt wurden als gleichermaßen wahr betrachtet.

Pragmatismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die altägyptische Philosophie war pragmatisch und betrachtete reale Lebenssituationen, ohne auf allgemeine Regeln zu abstrahieren. Maat, die ägyptische Repräsentation der Gerechtigkeit, gab Lösungen für diese Probleme. Alte Männer sollten das Wissen über die Situationen, denen sie in ihrem Leben begegnet waren, an ihre Kinder weitergeben.

Gefühl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl ägyptische Philosophie die Kraft der Emotion anerkannte, riet sie von dem Zeigen vergänglicher Gefühle ab. Als Ideal galt die Besonnenheit, die Emotionen zu ignorieren und das Handeln mit gedanklichen Erwägungen zu begründen. Impulsives Handeln und zeigen der Emotionen galt als falsch.[1]

Philosophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele in der gebildeten Welt sind ziemlich vertraut mit bekannten griechischen Philosophen. Das gleiche kann nicht gesagt werden von ihren ägyptischen Vorgängern, obwohl viel Arbeit in das Erforschen ihrer Lehren gesteckt worden ist. Von denen, die bekannt sind, sind die meist bedeutendsten alten ägyptischen Philosophen Imhotep, Ptahhotep und Amenhotep. Diese Philosophen schrieben und diskutierten über solche Themen wie Vernunft, Kontemplation und moralische Ordnung. Ihre Arbeit konzentrierte sich auch auf Dinge wie gemeinsame Sinne und alltägliches Benehmen.

Imhotep[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren im 27. Jahrhundert v. Chr. in Memphis, ist Imhotep sehr bekannt für seine Arbeit als Architekt, Astrologe, Physiker und Wesir. Als Sohn des Architekten Kanofer und seiner Frau, Khreduonkh, ist er akkreditiert mit Design und Konstruktion der Stufenpyramide gebaut am Nekropolis von Saqqarah in der Stadt Memphis. Er diente auch als Wesir dem Pharao, Djoser, in der dritten Dynastie (ca. 2890–2900 v. Chr.). Große Teile von Imhoteps Arbeit in Philosophie und Medizin beeinflussten spätere griechische Physiker und Philosophen.[3] Seine Arbeit war so einflussreich, dass er sogar nach seinem Tod verehrt wurde und schließlich zu einer Gottheit der ägyptischen Menschen gemacht wurde. Seine Arbeit über die Funktionsweise des menschlichen Körpers waren so bedeutend, dass er später von vielen als „Vater der Medizin“ bezeichnet wurde.

Ptahhotep[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ptahhotep, wie sein Vorgänger Imhotep, diente als Wesir dem Pharao im späten 25., frühen 24. Jahrhundert vor Christus. Ptahhotep ist bekannt für seine umfassende Arbeit im ethischen Verhalten und moralischer Philosophie, genannt „die Maxime des Ptahhotep“. Die Arbeit, von welcher geglaubt wird, von seinem Enkel, Ptahhotep Tshefi, zusammengestellt worden zu sein, ist eine Serie von 37 Briefen oder Maximen, adressiert an seinen Sohn, Akhethotep, welche Themen wie alltägliches Verhalten und ethische Praxis behandelt.[4] Diese Arbeiten überlebten von der alten Königreichperiode in der Form von drei Papyri und einem Fragmentabschnitt auf einem hölzernen Tablett. Obwohl diese Maximen im Original an seinen Sohn adressiert waren, behandelten sie auch das korrekte Verhalten, wie es bei allen jungen ägyptischen Männern sein sollte. Diese Arbeiten beeinflussten später die ähnlichen Arbeiten der Griechen zu dem gleichen Thema.

Amenhotep[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein weiterer Wesir des Pharaos, Amenhotep, war auch ein Architekt und antiker Philosoph. Am Hofe von Amenhotep III., wurde er als ein einsichtiger Philosoph, als weiser Mann und als Gelehrter betrachtet.[5] Wegen seiner Neugier und seiner großen Fortschritte, Wissen verschiedener Themen zu sammeln, wird Amenhotep in vielen ägyptischen Kunstwerken mit einem Buch oder Papyrusrollen in Verbindung gebracht. Weil König Amenhotep III. selbst Amenhotep respektierte, ordnete er an, ihm zu Ehre eine Statue in Auftrag zu geben. Amenhoteps berühmte Skulptur, die ursprünglich im Tempel Amun von Karnak stand, stellte Amenhotep kniend mit Papyrus in seiner Hand dar. Dieses alte Kunstwerk befindet sich jetzt im Luxor Museum.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Edward Bleiberg: Ancient Egypt 2675-332 B.C.E.: Philosophy. Arts and Humanities Through the Eras. Hrsg.: Gale. Band 1, S. 182–197 (english).
  2. Alice Linsley: Philosophers' Corner: Plato's Debt to Ancient Egypt. 16. April 2013.
  3. Imhotep. In: Encyclopedia Britannica. Abgerufen am 29. Februar 2016 (english).
  4. Anthony Browder: Nile Valley Contributions to Civilization. Karmaic Institute, 1988.
  5. Cyril Aldred: The Egyptians. Thames & Hudson, London 1984.

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