Andreas Maisch (Journalist)

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Andreas Maisch (* 1986) ist ein deutscher Journalist.

Leben[Bearbeiten]

Maisch studierte Politik- und Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz und der Freien Universität Berlin.[1] Er veröffentlichte ein politikwissenschaftliches Buch über den Einsatz externer Mitarbeiter in Bundesministerien im Verlag Springer VS.[2]

Seit 2010 berichtete Maisch über Politik und Wirtschaft für diverse Zeitungen und Magazine. Er veröffentlichte unter anderem in den Zeitungen Süddeutsche Zeitung, Die Tageszeitung und Welt am Sonntag sowie auf den Nachrichtenseiten Spiegel Online und Zeit Online. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er an der Journalistenschule Axel-Springer-Akademie.

2015 war Maisch Preisträger eines Recherche-Stipendiums der Otto-Brenner-Stiftung mit dem Thema Unsaubere Auftragsvergabe: Die mangelhafte Selbstkontrolle der Behörden. Mit dem Stipendium recherchierte er Artikel, die von der Welt am Sonntag und Frankfurter Rundschau gedruckt wurden.[3]

Maisch berichtete im Januar 2015 als erster Journalist darüber, dass Flüchtlinge von den Dienststellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) uneinheitlich anerkannt werden. Dafür wertete er Statistiken aus und zitierte Experten.[4] 2017 veröffentlichte die Universität Konstanz eine Studie, welche die teils erheblichen Differenzen bei den Anerkennungsquoten bestätigte.[5]

Für Die Tageszeitung berichtete der Journalist 2018 über Korruption in der Entwicklungshilfe.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2018: Recherchestipendium von Netzwerk Recherche[7]
  • 2016: Shortlist Ernst-Schneider-Preis[8]
  • 2015: Recherche-Stipendium der Otto-Brenner-Stiftung[9]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Buch "Der Einsatz externer Mitarbeiter in Bundesministerien: Eine politikwissenschaftliche Analyse". Springer VS, 2015.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]


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