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CONTENS

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CONTENS CMS
CONTENS Logo
CONTENS CMS Backend für Redakteure
Basisdaten
Entwickler CONTENS Software GmbH
Erscheinungsjahr 1999
Aktuelle Version 5.5.0
Betriebssystem plattformunabhängig
Programmiersprache Java, ColdFusion, JavaScript
Kategorie Content Management System (CMS)
Lizenz Kommerzielles Produkt
deutschsprachig ja
https://www.contens.de/

CONTENS ist ein kommerzielles Web Content Management System, das vom Münchener Hersteller CONTENS Software GmbH seit 1999 entwickelt wird. Die Software ermöglicht nach der Einrichtung die Erstellung, Verwaltung und Veröffentlichung von Internet- und Intranet-Seiten ohne Programmierkenntnisse. Die erste Version 1.0 wurde im Jahr 2000 veröffentlicht. Das aktuelle System ist in Java, ColdFusion und JavaScript entwickelt und für Windows, Linux, Mac und Solaris verfügbar.

Die Bedienung von CONTENS erfolgt vollständig über Webbrowser.

Das CONTENS CMS wird unter anderem von der Allianz-Versicherung, Best Western Hotels, Goethe-Institut e.V., McDonald‘s Deutschland oder RTL eingesetzt.

Systemkonzept, Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Web Content Management System CONTENS ist dafür ausgelegt, strukturierte und unstrukturierte Inhalte zu verwalten, zu verarbeiten und diese zu veröffentlichen. Strukturierte Inhalte lassen sich in SQL und NoSQL-Datenbanken ablegen.

CONTENS erlaubt die Verwaltung mehrerer Websites in einer Installation, z. B. Website, Intranet und Newsletter oder Website Deutschland, Website Frankreich, Website Spanien. Jede Website kann in unterschiedlichen Sprachversionen angelegt werden.

Das System verfügt über Funktionen wie Bibliotheken, Berechtigungen, Generierung und Verteilung sowie Versionierung und Archivierung von Inhalten. Berechtigungen und Workflows lassen sich auch für projektspezifische Applikationen verwenden, die in das CMS eingebunden werden können. Eine Besonderheit ist der Formular- und Modell-Generator, mit dem sich Backends im CONTENS Look & Feel zur Verwaltung externer Datenbestände konfigurieren und generieren lassen.

Das CONTENS CMS kann auf einem oder mehreren Redaktionsservern installiert werden und Inhalte auf einem oder mehreren Live-Servern veröffentlichen. Je nach Projektanforderung können zur Entlastung des Redaktionsservers rechenintensive Prozesse auf weitere Service Server ausgelagert werden.

Seiten lassen sich statisch (HTML, JavaScript), dynamisch (CFML, JSP, PHP, ASP.NET) und hybrid veröffentlichen. Statische Seiten erzielen durch sofortige Verfügbarkeit auf dem Webserver eine geringe Ladezeit. Dynamische Seiten können aufgrund der Seitenerzeugung beim Aufruf durch den Websitebesucher immer die aktuellsten Inhalte anzeigen. In CONTENS verwaltete Inhalte lassen sich außerdem für Apps bereitstellen (JSON, XML, RDL, RSS,…).

Der Funktionsumfang von CONTENS lässt sich modular erweitern. Nutzerdaten können aus einem oder mehreren Active Directories synchronisiert werden. Die API und weitere Schnittstellen erlauben den Datenaustausch mit anderen Anwendungen. Über die API lassen sich CMS-Funktionen von anderen Anwendungen aus aufrufen.

Mit Hilfe von Rollen, Gruppen und Berechtigungen können Zugriffsrechte auf Seiten, Inhalte und Verwaltungsbereiche definiert werden. Berechtigungen umfassen unter anderem lesen, erstellen, ändern, veröffentlichen und löschen.

Verwaltung von Inhalten und Seiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CONTENS verwaltet digitale Inhalte wie Texte, Bilder, Dateien in frei strukturierbaren Objekten, die auf Seiten redaktionell oder automatisiert angelegt werden.

Objekte (z. B. Artikel, News, Überschrift, Download,…) werden in Objektklassen definiert und können aus über 40 unterschiedlichen Inhaltselementen (z. B. Textline, Richtext, Bild, Datei, Datum, Tags,…) je nach Anforderung konfiguriert und im CMS generiert werden. Jedes Inhaltselement lässt sich je Objektklasse konfigurieren, beispielsweise als

  • erforderlich oder optional
  • einsprachig oder mehrsprachig
  • Einfachverwendung oder Mehrfachverwendung

und mit projektspezifischen Titeln, Erklärungen und Hilfetexten beschreiben. Die Objektklassen können jederzeit erweitert und mit einem Klick generiert werden.

Neben den eigentlichen Inhalten lassen sich für jedes Objekt Metainformationen wie Gültigkeit, Kategorien, Status erfassen, welche für die automatische Ausspielung verwendet werden können. Jeder Inhalt kann in verschiedenen Sprachversionen verwaltet werden. Die SplitScreen-Ansicht erlaubt die parallele Darstellung von zwei Sprachversionen zur Lokalisierung von Inhalten und Seiten.

Zum Aufbau von Seiten legen Redakteure in CONTENS neue Inhalte an oder wählen aus der Bibliothek bestehende Inhalte aus, um sie auf einer Seite als Instanz oder als Kopie zu platzieren. Die automatisierte, dynamische Ausgabe von Inhalten wird über einstellbare Filterkriterien ermöglicht.

Das Konzept der Mehrfachverwendung erlaubt die Verwendung desselben Inhalts an unterschiedlichen Stellen, z. B. auf der Website, im Intranet und im Newsletter. Außerdem lassen sich Inhalte ineinander verschachteln: Ein Bildobjekt, bestehend aus der Bilddatei, dem ALT-Text und einer Bildunterschrift kann einzeln auf einer Seite oder als Bildelement in einem Artikel verwendet werden. Damit werden Datenredundanzen vermieden.

Die Darstellung von Inhalten erfolgt in CONTENS über Formatvorlagen. Derselbe Inhalt kann mit unterschiedlichen Formatvorlagen auf der Website und im Newsletter in Bezug auf Layout und Design anders dargestellt werden. Das CONTENS CMS erreicht damit eine strikte Trennung von Inhalt, Struktur und Darstellung (Layout und Design).

Die Seitenstruktur in CONTENS wird über einen Seitenbaum verwaltet, der per Drag & Drop umsortiert werden kann. Zur Aktualisierung von Inhalten publizieren berechtigte Redakteure einen Seitenbereich, eine einzelne Seite oder einen Inhalt.

Bedienung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bedienung und Bearbeitung von Seiten und Inhalten in CONTENS erfolgt über eine grafische WYSIWYG-Benutzeroberfläche in einem aktuellen Webbrowser. Die Installation von weiterer Software auf dem Client ist nicht erforderlich.

Redakteure bearbeiten die Inhalte in einer Liveansicht und sehen im CMS Backend, wie das Ergebnis nach der Veröffentlichung aussehen wird. Eine Seite kann aus mehreren Objekten redaktionell zusammengestellt werden. Inhalte lassen sich auf einer Seite per Drag & Drop und seitenübergreifend per Copy & Paste positionieren.

Neue Seiten und Inhalte können im Backend mit zwei Klicks angelegt werden. Alle Inhalte werden in einer zentralen Bibliothek mit Facettensuche verwaltet. Alle Such- und Filtereinstellungen können in der Bibliothek als Suchprofile gespeichert werden.

Individuelle Datenbestände, wie Produkt- oder Filialdaten lassen sich in individuellen Backends verwalten, die das gleiche Aussehen haben und aus den gleichen Komponenten bestehen, wie die übrigen Verwaltungsbereiche (z. B. konfigurierbare Listenansicht mit Facettensuche, Detailansicht).

Die Administration von Systemdaten wie Objektklassen, Templates, Sites, Sprachversionen, Gruppen, Rollen und Redakteuren befindet sich im Bereich Verwaltung. Über Berechtigungen lässt sich definieren, welche Redakteursgruppen Zugriff auf welche Verwaltungsbereiche haben.

Template-Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Template-Sprache zum Rendering einfacher, statischer Inhalte, wie Text oder HTML, kommt CFML (ColdFusion) zum Einsatz. Auf der Ausgabeseite können beliebige dynamische Sprachen, wie PHP, JSP, XML oder CFML, eingesetzt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass bereits vorhandene Web-Applikationen eingebunden und weiterverwendet werden können.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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