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Europäisches Wissenschaftsfilmfestival

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Logo des Festivals

Das Europäische Wissenschaftsfilmfestival (auch European Science Film Festival ) ist ein jährlich in Österreich stattfindender Wettbewerb für anspruchsvolle wissenschaftliche Film- und Videoproduktionen. Das Europäische Wissenschaftsfilmfestival ist Partner der European Academy of Science Film (EURASF).[1]

Geschichte[Bearbeiten]

2007 wurde im Mai der Verein sf² (Science Film Festival) zur Veranstaltung eines Europäischen Bildungs- und Wissenschaftsfilmfestivals in Wien gegründet. Als Ziel setzte sich der Verein, eine Plattform für dieses Genre zu bilden. So sollen herausragende Wissenschaftsfilme einem interessierten Publikum, insbesondere Schülern, bekannt gemacht werden und Produzenten ein Podium zur Kommunikation und Präsentation geboten werden.[2] Das Festival wurde bisher dreimal (2007,[3] 2008,[4] 2009)[5] veranstaltet. Danach entschied man sich zu einer Pause, um sich genügend Raum und Zeit für einen umfangreichen Relaunch zu verschaffen.

Am 28. September 2012 fand ein Tag des wissenschaftlichen Films als gemeinsame Veranstaltung des Festivalvereins sf², der Jungen Kurie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Naturhistorischen Museums in Wien statt.[6] Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Margit Fischer und sollte einen Einblick in die Bandbreite wissenschaftlicher Filme ermöglichen und führenden Wissenschaftlern in Österreich einen Austausch über aktuelle Formen der Wissenschaftskommunikation ermöglichen.[7] Neben einem Schülerprogramm gab es einen Workshop der Jungen Kurie und eine prominent besetzte Podiumsdiskussion.[8]

2015 wurde das Wissenschaftsfilmfestival sf² als Kooperation des Vereines sf², der Universität für Bodenkultur Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet. Während des Festivals wurde mit den Partnerfestivals in Paris, am CERN, in Moskau und Olomouc die „Europäische Akademie des Wissenschaftlichen Films“ ins Leben gerufen.[9][10] Austragungsort waren die Räumlichkeiten der Alten Wirtschaftsuniversität (Universitätszentrum Althanstraße).[11]

Preisträger[Bearbeiten]

Zu den Preisträgern zählten bisher:

  • Lars Becker-Larsen: Die Kopenhagen Interpretation, Dänemark
  • Pierre-François Gaudry: Charisma in Politics, Frankreich
  • Clara Lehnfeld: Der Beobachter und seine Realität, Österreich
  • Variety Moszynski: Aventures chimiques, Frankreich
  • Julia Riedhammer: Licht in dunklen Räumen. Psychoanalyse und Kino, Deutschland
  • Petrus van der Let: Die Reise zur Wiege Europas, Österreich

Einzelnachweise[Bearbeiten]


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