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Harald Ansorge

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Harald Ansorge (Pseudonym Harri Ansorge, * 10. Juni 1970 in Heidelberg) ist ein deutscher Tonmeister[1][2] und Audio Producer[3]. Er arbeitet zudem als Komponist in den Bereichen Neue Musik[4] und elektronische Musik.

Harald Ansorge (2018)

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansorge begann im Alter von zwölf Jahren zu Fotografieren, zunächst mit einer Agfamatic-Kompaktkamera, später mit einer Praktica TL 1000, einer Nikon FM u.v.m. Zeitgleich begann er mit einem Telefunken-Tonbandgerät seines Vaters zu experimentieren und gründete erste Bands für Experimentelle Musik. Es folgten diverse Formationen von Punk bis Neue Musik. 1988 gründete er mit York T das Projekt Krematorium Neue Musik und begann mit Kompositionen für kleine Besetzungen. 1990 gründete Ansorge das Label/Verlag irrah[5][6]. Von 1990 bis 1994 studierte er Kunst an der freien Kunstakademie Mannheim. Nach erfolgreichem Abschluss zog er nach Berlin und studierte dort Tontechnik. Er arbeitet als Toningenieur, Mischtonmeister[7] und Audio Producer für Fernseh- und Kinoproduktionen, sowie weiterhin als Künstler und Komponist.

Kunst und Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1990ern arbeitete Ansorge an Rauminstallation mit Glas, Aquarien, gefärbtem Wasser etc. und immer in Verbindung mit Klanginstallationen. Er schrieb Stücke für kleine Besetzungen in ungewöhnlicher Notation und Instrumentierung, wie beispielsweise die Zählmusik für 40 Staubsauger, Uraufführung Heidelberg, Schockoladenfabrik 1992.

Wohin soll denn die Reise gehen?Bremen - NY 1995

In den 2000ern widmet er sich mehr und mehr dem Film und kehrt zur Schwarzweißfotografie zurück.[8]

In Berlin entstehen zahlreiche Kompositionen die von Musikern der Echtzeitmusik und der experimentellen Musik europaweit aufgeführt werden.

Kurator[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994 öffnete Ansorge den irrah-Verlag für weitere Künstler und produzierte verschiedene Editionen in kleiner Auflage.

1998 gründete er mit Nicholas Young das >NY<, Raum für Kunst und Neue Musik in Berlin Friedrichshain. Der Raum wurde zu einem der zentralen Orten der Echtzeitmusik. Ansorge ist für das Programm verantwortlich.

2001 stellte Ansorge das einwöchige Eröffnungsprogramm des Club der polnischen Versager in Berlin Mitte zusammen.[9]

Tonmeister und Audio Producer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansorge arbeitet ab 1995 zunächst festangestellt bei einem privaten Fernsehsender als Toningenieur und Sound Designer. Später als selbstständiger Audio Producer und Toningenieur für ARD, ZDF, MTV, Pro7 etc. Ab 2003 kommen auch TV-Film- und Kinofilmproduktionen hinzu, bei denen er die Ton-Postproduktion leitet oder selbst als Mischtonmeister tätig ist.

Musik Formationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984: OSTBERLIN
  • 1986: Sulphur
  • 1987: Die eskalierenden Privatwege
  • 1988: Projekt Krematorium Neue Musik
  • 1991: Das Zement
  • 1995: ZBM[10]
  • 1996: Scitti Picti
  • 1999: ORHANYOJ[11] mit Otfried Rautenbach
  • 2018: Sternheck

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelveröffentlichungen:

  • 1992: Schokoladenfabrik Heidelberg, Kassette
  • 1996: dwot, CD - irrah[12][13]
  • 1998: sefvo, CD - irrah, vergriffen
  • 2001: od czasu do czasu, CD - irrah[14]
  • 2006: 3:5, CD - irrah
  • 2010: M, CD - irrah
  • 2011: Zentrum vermeiden, CD - irrah
  • 2016: Nottoli, nur online
  • 2017: Cosmicus, CD - irrah[15]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Harald Ansorge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald Ansorge. Abgerufen am 16. April 2018.
  2. Harald Ansorge. Abgerufen am 15. April 2018.
  3. Harald Ansorge. Abgerufen am 16. April 2018.
  4. Festival EXPERIMENTELLE MUSIK 2002/ EXPERIMENTAL MUSIC 2002. Abgerufen am 15. April 2018.
  5. Rolf Langebartels: Rolf Langebartels-Links. Abgerufen am 15. April 2018.
  6. IRRAH-Verlag. Abgerufen am 15. April 2018.
  7. Bunch of Kunst - A Film about Sleaford Mods | Viennale. Abgerufen am 15. April 2018.
  8. Harri Ansorge: IRRAH. Abgerufen am 15. April 2018.
  9. Club der polnischen Versager. Abgerufen am 15. April 2018 (deutsch).
  10. peter wiessenthaner: Experimentelle Musik und Kunst - SKOP, Harri Ansorge und ZBM. Abgerufen am 15. April 2018.
  11. Heidelberger Geschichtsverein. Abgerufen am 15. April 2018.
  12. Harri Ansorge - Dwot. Abgerufen am 15. April 2018.
  13. IRRAH-Verlag. Abgerufen am 15. April 2018.
  14. Harri Ansorge - >>Od Czasu Do Czasu<<. Abgerufen am 15. April 2018.
  15. Harri Ansorge: IRRAH. Abgerufen am 15. April 2018.


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