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Reinhard Bitter

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Reinhard Bitter

Reinhard Bitter (*24. März 1967 in Köln) ist ein deutscher Lyriker.

Herkunft und Familie[Bearbeiten]

Reinhard Bitter ist der Sohn Hans-Jürgen Bitters, der in Mönchengladbach-Odenkirchen am dortigen Gymnasium Jahrzehnte als Lehrer wirkte. Regionale Bekanntheit erlangte H.-J. Bitter als Archäologe und Heimatforscher, da er in 40 Jahren rund 30.000 jungsteinzeitliche Artefakte zusammentrug und damit eine der größten Privatsammlungen Deutschlands in diesem Bereich schuf. Ausgewählte Stücke der Sammlung Bitter waren in vier Mönchengladbacher Ausstellungen - unter anderem in Schloss Rheydt (Katalog: ‚Aus der Erde geborgen II‘) - zwischen 1981 und 2011 zu sehen. Reinhard Bitter organisierte als Kurator drei dieser Präsentation mit Stücken seines 2004 verstorbenen Vaters. Bitters Mutter Ursula, geborene Krusch, die 2013 verstarb, entstammt der Odenkirchener Textilfabrikantenfamilie Lenßen-Lange-Schmitz.

Reinhard Bitter ist ein Urenkel des Staatsarchivdirektors und Abteilungsleiters der Monumenta Germaniae Historica Dr. Bruno Krusch und ein Urgroßneffe des Präsidenten der Preußischen Geologischen Landesanstalt Prof. Dr. Paul Krusch. Über seine Urgroßmutter Johanna Bramer, die Ehefrau Bruno Kruschs, ist Bitter zudem Nachkomme des Festungsbaumeisters und Mathematikers Benjamin Bramer. Sein Urururgroßvater ist der Jurist Heinrich Ludwig Michael Henkel, Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49 und Ehrenbürger von Kassel und Marburg.

Reinhard Bitters Stammvater ist Gerlach Bitter. Der Name ‚Bitter‘ bedeutet ‚bit-heri‘, Heerbitter, womit der Mann gemeint ist, der im frühen Mittelalter die waffenfähige Mannschaft aufzubieten hatte. Der seit 1177 im Umfeld von Münster in Urkunden auftretende Gerlach Bitter, der erste dieses Namens, war der Nachkomme eines Geschlechtes, in dem dieses Amt erblich war, so dass die Amtsbezeichnung Familienname werden konnte. Gerlach Bitter war ritterbürtigen Standes und mit der Ritterwürde bekleidet. Er stand in militärischen Diensten der Grafen von Ravensberg auf Burg Ravensberg. Die erste Seitenlinie des Ravensberger Stammes Bitter wurde von Gerlachs Enkel Bernhard Bitter in Kamen begründet. Die Ravensberger Ritterfamilie erlosch als solche 1389, aus ihr ging die Bauernfamilie in Borgholzhausen hervor, die sich seit 1442 über die Grafschaft Ravensberg, die Bistümer Osnabrück und Münster und über das Fürstentum Oldenburg verbreitete. Die Kamener Bitter sind seit 1302 als Mitglieder des städtischen Patriziats in Dortmund anzutreffen, von wo aus sie sich als höhere Verwaltungs- und Gerichtsbeamte, aber auch als Bauern über das bergische und rheinische Land ausbreiteten.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Reinhard Bitter auf lyrisches.de

Nach dem Besuch der Grundschule Burgbongert (Mönchengladbach-Odenkirchen) und des Gymnasiums Odenkirchen absolvierte Reinhard Bitter zunächst eine mehrmonatige Studienreise durch die Südstaaten der USA und ab 1989 eine Ausbildung zum Verlagskaufmann beim Econ-Verlag in Düsseldorf. Dort war er schon früh in die Realisation einiger Buchprojekte eingebunden. So gab der Verlag dem jungen Auszubildenden die Möglichkeit, in Deutschland und den USA für das Buch ‚Die Zehntausend-Dollar-Idee. Kunststoff-Geschichte vom Zelluloid zum Superchip‘ des von Bitter hochgeschätzten Autors Udo Tschimmel die Photos für die Bebilderung zu beschaffen.

Im Anschluss an seine Ausbildung studierte Reinhard Bitter an der Universität zu Köln und der San Francisco State University Deutsch und Geschichte. Schon während seiner Studienzeit arbeitete er ab 1995 für RTL Television in der Redaktion des Magazins ‚Explosiv‘ und war gegen Ende seiner Zeit dort Mitautor von drei Beiträgen mit Namensnennung. Daraus entstand das Angebot einer Kölner Produktionsfirma, die hauptsächlich für RTL produzierte, ein zweijähriges Volontariat zum Fernsehredakteur zu absolvieren. Bitter entschied sich nach Abschluss seines Studiums 1997 allerdings für eine Festanstellung bei RTL, wechselte in den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit des Fernsehsenders und blieb dort bis Ende 2006. Er arbeitete in dieser Zeit parallel auch für Produktionsfirmen. So drehte er den Industriefilm ‚Veni, Vidi, Dixi - der Weltjugendtag 2000 in Rom‘, eine zwanzigminütige Reportage über den bis dahin größten Auftrag in der Geschichte der Firma ToiToi/Dixi. Aus diesem Material entstand während des Weltjugendtages auch ein Beitrag für die RTL-Sendungen Punkt 7 und Punkt 9.

In den Jahren 2001 und 2006 arbeitete der politisch hochinteressierte Bitter jeweils für zwei Monate im Deutschen Bundestag, um die parlamentarischen Abläufe aus nächster Nähe erleben zu können. 2001 zunächst im Büro der Außenpolitikerin Rita Grießhaber - Bündnis 90/Die Grünen - und 2006 im Büro von Iris Gleicke, der damaligen Parlamentarischen Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion. Für beide Politikerinnen verfasste er in dieser Zeit unter anderem Statements und Reden.

Von 2007 bis 2009 absolvierte Bitter dann sein Referendariat am Hugo-Junkers-Gymnasium in Mönchengladbach-Rheydt. Im Anschluss daran ging er 2009 nach Baden-Württemberg und arbeitete bis 2015 an der Carl-Bosch-Schule in Heidelberg. In seiner Heidelberger Zeit ließ sich Bitter in den Jahren 2012 und 2013 für sechs Monate mit einer halben Stelle in das Regionale Bildungsbüro des Schulamtes abordnen, um Erfahrungen in der städtischen Schulverwaltung zu sammeln. Von 2015 bis 2018 wirkte der Pädagoge mit den Fächern Deutsch, Geschichte und Politik als entsandte Lehrkraft an der Deutschen Schule zu Porto im Auslandsschuldienst. Im Jahr 2018 kehrte Reinhard Bitter in seine Heimatstadt Mönchengladbach zurück und unterrichtet seitdem erneut am Hugo-Junkers-Gymnasium.

Werke in Anthologien[Bearbeiten]

  • Kein bisschen tote Hose. Verlag Bernd Terlau. Bonn 2001
  • Lyrische Glanzlichter I. Verlag Yvonne Straub/BoD. Magstadt 2002
  • Lyrische Glanzlichter IV. Verlag Yvonne Straub/BoD. Magstadt 2002
  • Ausgewählte Werke V. Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichtes. Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2002
  • Ausgewählte Werke VI. Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichtes. Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2003
  • Makulatur - Eine Bestandsaufnahme zur deutschen Gegenwartslyrik Ubooks. Augsburg 2004
  • Lust auf Gefühl IV. Holzheimer Verlag. Hamburg 2004
  • Ausgewählte Werke VII. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2004
  • Lust auf Urlaub(er) und Me(e)hr. Holzheimer Verlag. Hamburg 2005
  • Gedichte - best german underground lyriks 2004. Acheron Verlag. Altenburg 2005
  • Ausgewählte Werke VIII. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2005
  • Gedichte - best german underground lyriks 2005. Acheron Verlag. Altenburg 2006
  • Wie eine Feder will ich sein. Jokers Lyrik-Preis 2006. Die besten Gedichte. Verlagsgruppe Weltbild/BoD. Augsburg 2006
  • Lust auf Gefühl VI. Holzheimer Verlag. Hamburg 2006
  • Ausgewählte Werke IX. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte.Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2006
  • Ausgewählte Werke X. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte.Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2007
  • Ausgewählte Werke XI. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2008
  • Ausgewählte Werke XIII. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte.Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2010
  • Winternebel. Gedichte. Engelsdorfer Verlag. Leipzig 2011
  • Twitter-Lyrik III. Book on Demand GmbH. Norderstedt 2011
  • Ausgewählte Werke XIV. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2011
  • Frankfurter Bibliothek. Jahrbuch für das neue Gedicht. Brentano-Gesellschaft. Frankfurt a. M. 2011
  • Ausgewählte Werke XVI. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte.Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2013
  • Hartz IV - ein Totmacher. Acheron Verlag. Leipzig 2013
  • Don’t try - Eine Charles Bukowski-Hommage. 2. Auflage. Acheron Verlag. Leipzig 2013
  • Ausgewählte Werke XVII. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte.Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2014
  • Don’t try - Eine Charles Bukowski-Hommage. Illustrierte Sonderausgabe. Acheron Verlag. Leipzig 2014
  • Ausgewählte Werke XVIII. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2015
  • Ausgewählte Werke XIX. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2016
  • Frankfurter Bibliothek. Jahrbuch für das neue Gedicht. Gedicht und Gesellschaft 2016. Brentano-Gesellschaft. Frankfurt a. M. 2017
  • Ausgewählte Werke XX. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. Realis Verlags-GmbH. Gräfelfing 2017
  • 'Engel'. Guido Krutwig und Reinhard Bitter. Titelsong des Albums 'Engel' der Kölner Band CABB. Single: Köln 2017, Album: Köln 2018
  • Frankfurter Bibliothek. Jahrbuch für das neue Gedicht. Gedicht und Gesellschaft 2018. Brentano-Gesellschaft. Frankfurt a. M. 2018

Werke in Literaturzeitschriften, Radioproduktionen, CD[Bearbeiten]

  • Federwelt
  • Dulzinea
  • Niederngasse
  • Maskenball
  • Literabeat. Eine Stunde - ein Dichter. Radio Rheinwelle. März 2002
  • Lust auf Gefühl. Holzheimer Verlag. Hamburg 2004

Weblinks[Bearbeiten]

Reinhard Bitter auf lyrisches.de

Reinhard Bitter auf Mönchengladbach.de

Rheinische Post: Mönchengladbach Schüler werden Archäeologen

Gudio Krutwig und Reinhard Bitter: "Engel" - CABB


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