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Revolte der Yamaks

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Die Revolte der Yamaks markierte die Ereignisse in Konstantinopel und im Osmanischen Reich in den Jahren 1807 und 1808, die die historische osmanische Entwicklung im 19. Jahrhundert veränderten. Nach dem Friede von Küçük Kaynarca geriet das Osmanische Reich in eine schwere Krise. Nizâm-ı Cedîd beginnt.

Der Britisch-Türkische Krieg (1807) begann im Zuge des Russisch-Türkischen Krieges (1806–1812). Die Reformen Selims führten zu Unruhen unter den Janitscharen und der Ulema, die im Mai 1807 in einer Janitscharenrevolte mündeten. An der Spitze der Revolte standen die lokalen Yamaks, die Rumeli Hisarı und Anadolu Hisarı bewachten. Dies ist ein spezielles Korps von Janitscharen-Assistenten auf Wasserstraßen und Furten. [1] So unter Druck geraten, löste Selim vor seiner Abdankung selbst die Nizâm-ı Cedîd auf. Auf dem Höhepunkt der Revolte in Konstantinopel erreichte sie die schlimmste Nachricht in der Geschichte der Stadt − der Frieden von Tilsit wurde geschlossen, und es kursierten Gerüchte, dass Frankreich und Russland das Osmanische Reich teilten. In den sich anschließenden Unruhen jagte der Mob die Angehörigen der Truppe und machte alle nieder, deren er habhaft werden konnte. [2]

Nachdem der zur Rettung des bereits ermordeten Sultans Selim herbeigeeilte Alemdar Mustafa Pascha die Revolte 1808 unterdrückt hatte und seinerseits den von den Rebellen ausgerufenen Sultan Mustafa IV. abgesetzt und Mahmud II. auf den Thron gesetzt hatte, strebte er an, aus den verbliebenen Resten der Nizâm-ı Cedîd diese Truppe insgeheim unter dem Namen niẓāmlı ʿasker bzw. sekbān-ı cedīd[3] fortzuführen, hatte damit aber keinen Erfolg. Noch im Jahre 1808 kam er bei einem gegen seine Politik gerichteten Aufstand ums Leben.

Schließlich gelang es Sultan Mahmud II. erst am 15. Juni 1826, dank des sogenannten "wohltätigen Ereignisses" mit den konservativen Kräften in der osmanischen Gesellschaft fertig zu werden, hinterließ aber ein Reich auf tönernen Füßen. Diese Ereignisse gaben der Bulgarischen Wiedergeburt einen unglaublichen Impuls.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zur Revolte siehe Kemal Beydilli: Kabakçı İsyanı. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 24, Ankara 2001, S. 8 f. (PDF-Datei; 1,8 MB); zur Person des Revoltenführers siehe E. Kuran: Kabakči̊-Og̲h̲lu Muṣṭafā. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 4, Brill, Leiden 1997, S. 322 f.
  2. История на Османската империя от Ахмед Садулов, стр. 201 – 202. Фабер, Велико Търново., 2000; ISBN 954-9541-53-3; aus Geschichte des Osmanischen Reiches auf bulgarisch.
  3. Abdülkadir Özcan: Sekbân-ı Cedîd. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 36, Istanbul 2009, S. 328 f. (PDF-Datei; 1,7 MB).


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