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Altenwohnanlage St. Elisabeth (Hosenfeld)

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Die Altenwohnanlage St. Elisabeth besteht seit über 725 Jahren im osthessischen Hosenfeld im Landkreis Fulda. Sie gehört zu den bedeutenden Bauwerken in Hosenfeld.

Altgebäude[Bearbeiten]

Das alte denkmalgeschützte Hospital St. Elisabeth in Hosenfeld - Blankenau
Das alte Hospital (Gesamtansicht)

Die Altenwohnanlage ist die unter zeitgemäßen Auflagen und Standards errichtete Nachfolgeinrichtung – nach 725 Jahren – des im Jahre 1287 dem damaligen Kloster Blankenau angeschlossenen Hospitals St. Elisabeth. Es bestand bis zum Jahre 2012 im St.-Elisabethen-Weg 5 in Hosenfeld – Blankenau und steht unter Denkmalschutz. Es wurde durch den Neubau in Hosenfeld ersetzt. Der Altbau in Blankenau erfüllte nicht mehr die heutigen Brandschutzrichtlinien für Alten- und Pflegeheime.

Es wurde 1919 von den Nonnen des Ordens der Vinzentinerinnen vom heiligen Vinzenz von Paul, mit seinem Mutterhaus Fulda, übernommen und bis Dezember 2012 betreut. Aufgrund der letzten nur geringen Belegungskapazität (23 Pflegepätze) war die Wirtschaftlichkeit nicht dauerhaft gesichert. Probleme bereitete das Haus im Bezug au bestehende bauliche Mängel (Altbau), Auflagen der Denkmalshutzes und bei den Brandschutzauflagen die für Alten- und Pflegeheimen zu berücksichtigen sind. Unter diesen Gesichtspunkten entschloss sich das Mutterhaus für eine neue Einrichtung mit 60 Plätzen im Kernort von Hosenfeld.

Neubau[Bearbeiten]

Datei:Altenheim neu - Außenansicht.jpg
Die neue Altenwohnanlage St. Elisabbeth
Die neue Altenwohnanlage St. Elisabeth von Südwesten

Das neue Alten und Pflegeheim St. Elisabeth Blankenau wurde im Dezember 2012 durch Umzug in den Kernort Hosenfeld verlegt und durch den Bischof von Fulda Heinz Josef Algermissen als Folgeeinrichtung des alten Blankenauer Hospitals am 14. Dezember 2012 feierlich eingeweiht.

Die neue Altenwohnanlage wurde 2010/12 auf dem Wiesengrundstück des Bauernhofes Medler am Herrleinweg in Hosenfeld mit 60 Altenwohnungen und einer Hauskapelle im Erdgeschoss nach Plänen der Architekten Günther Swoboda, Großenlüder, gebaut. Das Ensemble steht in der Nähe zur Hosenfelder Ortsmitte im Herrleinweg 5 / Gartenstraße, unweit des Bürgerhauses.

Das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth ist ein dreigeschossiger Bau, bei dem aus der Vogelperspektive eine H-Form zu erkennen ist.

Auf zwei Etagen leben 60 Bewohnerinnen und Bewohner in vier Wohngruppen. Die baulichen Gegebenheiten von St. Elisabeth sind auf die Bedürfnisse der Bewohner konzipiert. Ein großer Gemeinschaftsraum in jeder Wohngruppe stellt den Mittelpunkt des gemeinschaftlichen Lebens dar von dem man ohne Hindernisse Garten bzw. Terrasse, Kapelle und Balkon erreichen kann.

Die Altenwohnanlage soll aus zwei Elementen bestehen:

1. Bauabschnitt 2010/2012:

Das bereits bestehende zentrale „Haus“ mit Sonnenterrasse, Rundumblick und zwei dreigeschossigen Flügelbauten mit den im 1.und 2. Geschoss liegenden Wohnungen der Bewohner, die um die zentral liegenden Gemeinschaftsräume angeordnet sind. Diese sind Treffpunkt und Veranstaltungsort für gemeinsame Aktivitäten. Diese Altenwohnanlage mit einer Hauskapelle im Erdgeschoss ist bereits in Betrieb.

2. Bauabschnitt ab 2020:

Mit dem offielllen Spatensich am 7. Dezember 2019 erfolgte für das Projekt „betreutes Wohnen in Hosenfeld“ der Beginn des 2,5-Millionen-Euro-Projekts. Es werden zwei Wohnkomplexe in zwei Umsetzungsphasen entstehen, wobei zunächst nur der erste verwirklicht wird. Der zweite wird erst dann umgesetzt, wenn die Wohnungen im ersten Gebäude belegt sind. Die jetzt entstehende erste Wohneinheit, wird ein energieeffizientes Gebäude welches nach dem Standard „Effizienzhaus 40“geplant wird. Das Gebäude weist einen umbauten Raum von rund 6.500 Kubikmetern und eine Gesamtwohnfläche von 1.230 m² auf. Insgesamt 21 barrierefreie Wohnungen zwischen 55 und 77 m² Größe sind geplant. Den künftigen Bewohnern werden frei wählbare Serviceleistungen angeboten, wie z. B. Speisen- oder Wäscheversorgung, Hausmeisterdienste oder die Reinigung der Wohnung. In Hosenfeld ist ein entsprechender Bedarf erkennbar. Das das Mutterhaus Fulda wird sich weiterhin einbringen.

Weblinks[Bearbeiten]


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