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Aluminiumforum Hochrhein

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Logo Aluminiumforum Hochrhein

Das Aluminiumforum Hochrhein ist ein von kommunaler Seite initiiertes Netzwerk in Baden-Württemberg, das im regionalen Umfeld tätige Unternehmen der Aluminium-Branche auf freiwilliger Basis zusammenschließt. Damit wurde „eine Kooperation engagierter Unternehmen“ eingerichtet, die „für jede Anforderung im Bereich Aluminium […] eine Lösung bieten“ soll.[1]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Aluminiumforum ist Teil der „Wirtschaftsregion Südwest GmbH“ mit Sitz in Lörrach und Waldshut und versucht, über seine Öffentlichkeitsarbeit, über regelmäßige Treffen mit Vertretern der beteiligten Firmen und durch eine Erfassung der Leistungsbeschreibung der einzelnen Betriebe potenziellen Auftraggebern ein Gesamtbild der Kompetenzen des Netzwerkes und die Vorteile eines koordinierten Kommunikations- und Produktionsprozesses zu vermitteln. Das Aluminiumforum wird ausschließlich von den beteiligten Partnern finanziert.

Projektkoordinator des Aluminiumforum Hochrhein ist Kai Müller.

Ortseingangsschild an der B 314

Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Wutöschingen, Landkreis Waldshut, wurde in Folge der Gründung eines Aluminium-Walzwerkes 1910 zu einem traditionellen Sitz der Aluminiumindustrie in der Region Hochrhein. Im Laufe des Jahrhunderts entwickelten sich die Aluminium-Werke Wutöschingen (AWW) zum Großbetrieb. In der Nachkriegszeit und verstärkt nach der Gemeindereform 1975 ließen sich vor Ort mehrere mittelständische Aluminiumbetriebe nieder, die zum Teil von ehemaligen Mitarbeitern der AWW aufgebaut wurden.

2003 nutzte die Gemeindeverwaltung Wutöschingen diese Konzentration der Aluminiumbetriebe in ihrem Bereich, um über eine Koordination im Leistungsangebot der spezialisierten Betriebe zu erweiterten Aktivitäten in der Auftrags-Beschaffung zu kommen. Die Gemeinde gründete zusammen mit der Wirtschaftsregion Südwest GmbH, die eine Förderung ansässiger und neuer Unternehmen bezweckt, das Aluminiumforum Hochrhein.

Nach dem erfolgreichen Start des Vorhabens erweiterte sich der Kreis der beteiligten Firmen auf branchenverwandte Unternehmen im gesamten Landkreis Waldshut und im Landkreis Lörrach. Aktuell (November 2015) zählen zum Aluminiumforum Hochrhein neben der Gemeinde Wutöschingen und der Wirtschaftsregion Südwest GmbH neun Aluminium verarbeitende Betriebe. „Nicht ohne Berechtigung bezeichnet sich Wutöschingen“ – so der Chronist Horst Häusler – „als ‚Herz der Aluminumregion‘“.[2]

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aluminium-Werke in Wutöschingen
Das Unternehmen begründete nicht nur im Wutachtal die um 1900 auch in den badischen Provinzen einsetzende Industrialisierung, sondern zählte – damals noch als Walzwerk – zu den ersten Fabriken am Hochrhein. Nach einem Jahrhundert einer vielseitigen Entwicklung unter verschiedenen Vorzeichen, gehören die AWW zu den größten Arbeitgebern der Region und begründeten damit auch die besondere Stellung der Gemeinde Wutöschingen als „Mittelpunkt der Aluminiumbranche“[3] im Landkreis Waldshut. Die Firma ist Markt- und Technologieführer in der Herstellung von Butzen, führend in der Produktion von Strangpressprofilen, deren Weiterverarbeitung und Veredelung. Das Fertigungsspektrum umfasst Bearbeitungsverfahren, die Montage von Baugruppen, das Beschichten und Eloxieren. Schlüsselbranchen für die AWW sind: Transport/Verkehr, Bau, Solar, Verpackung und Maschinenbau. Erzielt werden hohe Standards in Ausbildung, Umwelt- und Ressourchenschutz. 600 Mitarbeiter erwirtschaften den Umsatz von 180 Millionen Euro (2015).
alfer GmbH im Gewerbepark Horheim
  • alfer aluminium Gesellschaft mbH
Im Jahr 1973 wurde alfer von Alfred Wilbs, einem ehemaligen Mitarbeiter der AWW, in Wutöschingen-Horheim gegründet. Das Unternehmen entwickelte sich zum Spezialisten für Aluminium-Profile für Heim- und Handwerker. Während alfer bis ins Jahr 2003 hauptsächlich die Märkte in Deutschland nebst Nachbarländern bearbeitete, ist das Unternehmen seit 2004 in ganz Europa aktiv. alfer ist Marktführer mit zahlreichen Patenten und über 10.000 Artikeln: „Die Sortimente von alfer finden sich heute in 80 Prozent aller Baumärkte in Deutschland. Über 50 Prozent der Produkte gehen in den Export.“[4]
  • ALKON Aluminium-Konstruktionsteile GmbH
Die Firma Aluminium-Konstruktionsteile GmbH wurde 1971 in Wutöschingen-Degernau gegründet. Zunächst als kleine mechanische Werkstätte für die konventionelle Bearbeitung von Aluminiumprofilen konzipiert, entwickelte sich die Firma sehr rasch zu einem wichtigen Zulieferanten für unterschiedlichste Unternehmen innerhalb Deutschlands. In den ersten Jahren fanden die hergestellten Produkte hauptsächlich Anwendung in der Bauindustrie. Der Kundenkreis hat sich mittlerweile stark erweitert. Im Jahre 1987 wurde die erste Investition in die CNC-Technik durch Anschaffung eines Bearbeitungszentrums vorgenommen.
ALUMINIUM RHEINFELDEN GROUP: Mit ihr begann die Geschichte des Aluminiums in Deutschland. Zur Energiegewinnung für die erste Aluminium-Elektrolysehütte auf deutschem Boden stand das erste Flusskraftwerk Europas Pate. Zehn Jahre nachdem die Schweizer Aluminium Industrie Aktiengesellschaft (kurz AIAG, später Alusuisse) in Neuhausen am Rheinfall die erste Aluminiumhütte Europas in Betrieb genommen hatte, wurde 1898 die „Alu“ im badischen Rheinfelden mit zehn Elektrolyseöfen in Betrieb genommen. Schon immer auf drei Geschäftsfeldern tätig, entstand im Oktober 2008 im Zuge einer Umstrukturierung aus der Aluminium Rheinfelden GmbH eine Holding Gesellschaft und die bisherigen Geschäftsbereiche ALLOYS, SEMIS und CARBON wurden zu eigenständigen GmbH & Co. KGs.
König Metallveredelung in Lauchringen
  • König Metallveredelung GmbH
Seit 1961 beschäftigt sich die König Metallveredelung GmbH mit dem Thema Oberflächenveredelung durch Eloxal oder Pulverbeschichtung. Mit annähernd 150 Mitarbeitern produziert das Lauchringer Unternehmen in 3 Produktionsstätten in jeder Farbe, in jeder Form und mit jedem Finish das Outfit aller möglichen Aluminiumteile.
  • Ludwig Maschinenbau GmbH
Die Firma Ludwig Maschinenbau GmbH in Wutöschingen-Degernau wurde 1995 gegründet und entwickelt, konstruiert und fertigt Sondermaschinen und Anlagen in den verschiedensten Ausführungen. Des Weiteren werden CNC Fräs- und Drehteile aus allen Materialien gefertigt. Im Juni 2011 übernahm die Firma Ludwig die Firma Artus Aluminium Products und übernahm deren Teilespektrum. Durch den Zusammenschluss können auch Fließpressteile mit anschließender Nachbearbeitung auf CNC Maschinen hergestellt werden.
  • Mack Alu-Systeme GmbH
Mack ist Bearbeitungsbetrieb für lange und großvolumige Alu-Profile und Konstruktionsteile und besitzt damit hohe technische Standards in der CNC-Bearbeitung und im Schweißen von Aluminium. Das Unternehmen mit Sitz in Geißlingen (Gemeinde Klettgau) bietet Kunden aus der Maschinenbau-, Automobil-, Elektronik- und Luftfahrtindustrie die komplette Fertigung ganzer Module und die Baugruppenmontage an.
Logo im Zugangsbereich des Gewerbeparks Horheim
  • Stark Eloxal GmbH
Das im Jahre 1969 von Walter Stark in Lottstetten gegründete Unternehmen ist Spezialist für die Oberflächentechnik Eloxal. Im Zuge mehrerer Erweiterungen wuchs die Produktionsfläche bis heute auf über 2.000 qm an.
  • STOBAG Alufinish GmbH
Ursprünglich mittelständischer Betrieb, der sich seit über 40 Jahren auf die Oberflächenveredelung von Aluminium und Stahl spezialisiert hat. Der Schwerpunkt liegt auf der Pulverlackierung von Aluminiumprofilen, glatten und gekanteten Blechen, Rahmen und Elementen sowie den dazu passenden Zusatzleistungen. Die Alufinish GmbH gehört heute zur international operierenden STOBAG Gruppe mit Hauptsitz in der Schweiz. 1982 erfolgte die Gründung der Aluminium-Vertrieb und Pulverbeschichtung Horheim GmbH, erweitert 1990 zur AFK ALUFINISH Krämer GmbH. 1995 folgte der Erwerb eines 4.000 qm großen Industriegrundstückes mit Produktionshalle und Errichtung einer Kleinteilebeschichtungsanlage. 2003 wurde die Produktion um zwei weitere Vertikalbeschichtungsanlagen erweitert. Nach der Übernahme 2007 durch die STOBAG Holding (CH) folgte 2009 der Erwerb eines 14.000 qm großen Industriegrundstückes und 2011 die Umfirmierung auf STOBAG Alufinish GmbH. Es folgte ein strategischer Entscheid der STOBAG Konzernleitung: die Gruppenkompetenzen von Pulverbeschichtung, Mechanischer Bearbeitung und Logistik wurden in Wutöschingen-Horheim konzentriert und ein 45.000 qm großen Industriegrundstück zur Realisierung des Projektes „WutVision“ erworben.
Gewerbepark Horheim mit den Firmen alfer und STOBAG
  • Gemeinde Wutöschingen
Der Standort Wutöschingen, auf den historisch wenig als einen bevorzugten Platz in der Region zur Entwicklung seiner außerordentlichen industriellen Bedeutung hinwies, hat eine über einhundertjährige Vorgeschichte. Entscheidend war die Lage am Fluss Wutach mit den dort vorhandenen alten Mühlen, die eine einfache Möglichkeit zur elektrischen Energiegewinnung boten. Es war ein wagemutiger Angestellter der Zeppelinwerke in Friedrichshafen, der sich selbstständig machte, um die erforderlichen Leichtmetallteile für Luftschiffe zu produzieren und für seinen Plan, ein Aluminiumwerk zu gründen, eine uralte Mühle in Wutöschingen zu kaufen (1902). Die Unternehmung gelang. Heute betont auch die lokale Historie die Rolle der Aluminiumindustrie als die „prägende industrielle Kraft der Gemeinde Wutöschingen.“[5] Wutöschingen gehört zu den wenigen kleinen Gemeinden im Landkreis Waldshut, die auf das produzierende Gewerbe setzen können. An der Bundesstraße B 314 nahe der Wutach befindet sich der Gewerbepark Wutöschingen-Horheim.
  • Wirtschaftsregion Südwest GmbH
Die Wirtschaftsregion Südwest GmbH wurde im Jahr 1996 zunächst als Wirtschaftsregion Dreiländereck des Landkreises Lörrach gegründet. Im Jahr 2000 trat der Landkreis Waldshut der Gesellschaft bei und sie wurde in Wirtschaftsförderung Dreiländereck-Hochrhein umbenannt. Im Jahr 2005 erfolgte dann die Umbenennung in Wirtschaftsregion Südwest GmbH. Ziel ist die Entwicklung der Region zu einem wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Unterstützt werden Unternehmen vor Ort und gefördert werden soll das Image der Wirtschaftsregion.

Ziele (Leistungsbeschreibung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Aluminiumforum beschreibt die Ausgangslage und die Zielsetzungen des Netzwerkes, die unter den gegenwärtigen Bedingungen realisierbar sind.

Vorausgesetzt wird, dass auch die Unternehmen in der Region „grundsätzlich Konkurrenten am Markt“ sind, doch dass mit dem Engagement des von kommunaler Seite bewirkten „Aufbau und (der) Vertiefung der Zusammenarbeit der Betriebe untereinander“ die Unternehmen als „Verbund von Spezialisten“ auch infolge der kurzen Wege Kunden mit „komplexe(n) Anforderungen, die mehr als einen Partner erfordern“, bedienen können.

Lage der AWW bei der Ortschaft Wutöschingen

Durch diese Kooperation von Ökonomie und Politik nimmt das Aluminiumforum Hochrhein für sich in Anspruch, „für eine Produktvielfalt und Verarbeitungskompetenz, die in dieser räumlichen Ballung bundesweit ihresgleichen sucht“, zu stehen.[6]

Die damit verbundene „Stärkung der Außenwahrnehmung als Aluminium-Kompetenzzentrum von nationalem und internationalem Rang“, ist auch Folge der Öffentlichkeitsarbeit der betriebsunabhängigen Partner – der Gemeinde Wutöschingen und der Wirtschaftsregion Südwest GmbH. Ihre gesellschaftliche Verantwortung - so das Aluminiumforum - nehmen die Mitglieder „in der Region durch Ausbildung, sichere Arbeitsplätze und soziales Engagement“ wahr.[7]

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Zahlen bewertbare Ergebnisse der Arbeit des Aluminiumforums werden offiziell nicht bekannt, da die beteiligten Firmen zumeist aus juristischen Gründen keine Informationen über derartige Vorgänge oder Stellungnahmen dazu veröffentlichen.

Kooperationspartner (Branchen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benannt werden vom Aluminiumforum Hochrhein verschiedene Branchen, in denen es mit Herstellern und Nutzern zur Auftrags-Koordination kam:

  • nahezu alle namhaften Automobilhersteller
  • Flugzeug- und Maschinenbauer
  • Baubranche
  • Medizin-, Sensor- und Elektroindustrie
  • Heim- und Handwerkerbedarf

Chronik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003 unternahm der Wutöschinger Bürgermeister Georg Eble zusammen mit Norbert Mahler, dem damaligen Geschäftsführer der Firma König Metallveredelung, die Initiative zu einem Verbund der Unternehmen der Aluminiumbetriebe in der Region; 2004 fand die Gründungsversammlung mit den ersten Mitgliedsfirmen statt.

Die ersten Jahre standen im Zeichen der Kontaktaufnahme unter den beteiligten Firmen, dem Gewinnen neuer Mitglieder, koordinierten Probeläufen einer kooperativen Auftragsbearbeitung und der Bewältigung erster Anfragen. Dabei wurde auch der Umfang gegenseitiger Einkäufe bei anderen Forumsmitgliedern und damit - wie das Forum betont: „die regionale Wertschöpfung deutlich erhöht“. Ein gemeinsamer Produktkatalog wurde erstellt.

Im September 2006 nahm das das Aluminiumforum Hochrhein erstmals an der weltgrößten Fachmesse rund um den Werkstoff Aluminium, der „ALUMINIUM 2006“ in Essen teil. Seitdem ist es regelmäßig auf dieser Leitmesse präsent, die inzwischen alle zwei Jahre in Düsseldorf stattfindet. Das Aluminiumforum ist als regionales Cluster in den offiziellen Publikationen der Landesregierung Baden-Württemberg anerkannt. Die Partner des Aluminiumforums sind Arbeitgeber für 1.800 Mitarbeiter.[A 1]

Von der Öffentlichkeit wird häufig die Frage nach einer wirklichen Solidarität unter den auch untereinander konkurrierenden Unternehmen gestellt: Im Sommer 2014 zitierte der Alb-Bote bei der Feier des zehnjährigen Jubiläums der Gründung den Projektkoordinator Kai Müller: Es „sei eine besondere Art der Verbundenheit entstanden. Beim großen Brand in den Aluminiumwerken Wutöschingen yor zwei Jahren hätte sieh das deutlich gezeigt. Dank Unterstützung der Forumsmitglieder konnten die Aluminiumwerke auch in dieser schwierigen Zeit alle Aufträge erfüllen.“[8]

Da der „Kooperationsgedanke“ in der deutschen Wirtschaft offensichtlich um sich greift – auch als Ausdruck einer Strategie gegen verschärfte internationale Konkurrenz – befasst sich das Hochrhein-Netzwerk mit den Möglichkeiten, die eigene Strategie zu optimieren:

„Die Strategiediskussion, die mit der jüngsten Sitzung erst begonnen wurde, erfolgt vor dem Hintergrund einer Wirtschaftspolitik, die zunehmend auf Kooperationen zwischen Unternehmen setzt. Am Hochrhein wird mit Sorge beobachtet, dass die Stuttgarter Perspektive auf diese so genannte „Clusterpolitik“ oft zu einseitig landesweit bedeutsame, große Netzwerke [...] in den Vordergrund rückt. Die Strukturen in ländlichen, von mittelständischen Unternehmen geprägten Regionen werden dabei gerne übersehen. Auch deshalb strebt das Aluminiumforum Hochrhein an, durch die Bündelung der Kompetenzen seiner Partner ein exzellentes, europaweit relevantes Cluster zu werden.“

Aluminiumforum Hochrhein – Presseinformation vom 25. November 2014.

Aus dieser Diskussion des Aluminiumforums, die am 21. November 2014 bei einem Treffen in Eggingen geführt wurde, hob der Südkurier die Absicht des Netzwerks hervor, „für die Region am Hochrhein auch in Zukunft attraktive und anspruchsvolle Arbeitsplätze bereit(zu)halten.“[9]

Die gemeinsamen Tagungen finden abwechselnd am Sitz eines der Partnerunternehmen statt, zuletzt Anfang Mai 2015 in Lottstetten und im Oktober 2015 in Lauchringen.[10]

Die Kritik, dass der eigene Anspruch noch zu oft nur Vision geblieben sei, findet sich im aktuellen Strategie-Papier wieder, das im Juli 2015 vorgelegt wird: Unter dem Titel „Von der Vision zur Umsetzung“ wird ein Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre aufgelegt. Neben vier Punkten, die versuchen, auch schon bislang gehegte Ansprüche zu verstärken oder zu konkretisieren (Effizienzsteigerung, verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, Innovationen und die organisatorische Optimierung der Zusammenarbeit) werden nun „im Bereich des Personalmarketings neue Ansätze gesucht. Dahinter steht die Überlegung, im Verbund zusätzliche Möglichkeiten zu haben gegenüber der individuellen Personalplanung.“[11]

Anmerkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die gesamte Aluminiumindustrie am Hochrhein, der sich vom Bodensee bis nach Basel erstreckt, besitzt auf deutscher Seite „drei Keimzellen“ in Rheinfelden, Wutöschingen und Singen, deren „über 30 aluminiumverarbeitende Industrieunternehmen mit über 20 Beschäftigten […] im Jahr 2008 einen Umsatz von 1,8 bis 2 Milliarden Euro erzielt haben, 5.500 bis 6.000 Mitarbeiter beschäftigen und eine Exportquote von ca. 40 Prozent aufweisen. […] ein nicht unwesentlicher Teil der gesamten deutschen Aluminiumindustrie, die 2008 mit 600 Betrieben und 74.000 Beschäftigten einen Umsatz von knapp 15 Milliarden Euro erzielte.“ In: Ulrich Plankenhorn: Aluminiumindustrie am Hochrhein – Geballte Kompetenz, IHK Konstanz, Wirtschaft im Südwesten, 6/2010, S. 7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder:

Allgemein:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Eble: Wutöschingen – aufstrebendes Kleinzentrum im Wutachtal, in: Heimat am Hochrhein, Jahrbuch des landkreises Waldshut 1990, S. 21. ISBN 3-87799-094-0.
  • Horst Häusler: Die Aluminiumindustrie – prägende industrielle Kraft der Gemeinde Wutöschingen in: Wutöschingen – einst und heute. Das Lesebuch, Hrsg.: Ortsverwaltung Wutöschingen, 2006.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prospekt Aluminiumforum Hochrhein, September 2014.
  2. Horst Häusler: Die Aluminiumindustrie – prägende industrielle Kraft der Gemeinde Wutöschingen in: Wutöschingen – einst und heute. Das Lesebuch, Hrsg.: Ortsverwaltung Wutöschingen, 2006. S. 237.
  3. Selbstdarstellung der Gemeinde in der Bürgerinformationsbroschüre 2015, S. 5.
  4. Ulrich Plankenhorn: Aluminiumindustrie am Hochrhein – Geballte Kompetenz, IHK Konstanz, Wirtschaft im Südwesten, 6/2010, S. 8.
  5. Horst Häusler: Aluminiumindustrie … in: Wutöschingen einst und heute, S. 215 ff.
  6. Prospekt Aluminiumforum Hochrhein, September 2014.
  7. Prospekt Aluminiumforum Hochrhein, September 2014.
  8. Sandra Holzwarth: Gemeinsam stark in der Branche, Albbote vom 7. Juli 2014.
  9. Südkurier: Aluminiumforum schärft Profil vom 27. November 2014.
  10. Südkurier: Aluminiumforum tagt in Lottstetten vom 8. Mai 2015.
  11. Presseinformation vom 25. Juli 2015.

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