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Anfänge der Ortsgruppe der NSDAP in Günzburg

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Die Ortsgruppe der NSDAP in Günzburg, einer Stadt in Schwaben (Bayern), wurde 1920 (laut Einwohnerbuch der Stadt Günzburg am 1. März 1923) gegründet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Gasthaus zum Hecht am Marktplatz 15 in Günzburg

Nach dem Treffen einer Günzburger Bürgerwehrgruppe unter dem Buchhändler Josef Nolden mit Adolf Hitler in München wurde die Ortsgruppe, die siebte in Bayern, gegründet.

Die Mitglieder dieser Gruppe waren zumeist ehemalige Soldaten, auch Handwerker, junge Angestellte und Beamte. Arbeiter und Bauern waren wenige vertreten.

Das Versammlungslokal der Ortsgruppe war das Gasthaus zum Hecht am Marktplatz 15.

Im Winter 1922/23 formierte sich die NSDAP-Ortsgruppe aus unbekannten Gründen neu, weshalb wohl später als Gründungsdatum der 1. März 1923 angegeben wird. Als Gründer aus dem Jahr 1923 sind folgende Personen überliefert: Josef Deger, Hans Feigl, Wilhelm Pfaffenzeller, Georg Saumweber und Hans Weber. Franz Haggenmüller, der Gründer der Günzburger SS, gehörte auch dazu.

Hans Weber († 12. Oktober 1932 bei einem Motorradunfall), der Verwalter der Moorwirtschaftsstelle, wurde Kreisleiter der NSDAP. Seit 1929 war er Stadtrat in Günzburg. Er wurde 1932 zum Mitglied des Bayerischen Landtags gewählt.[1]

Wilhelm Pfaffenzeller wurde Ortsgruppenleiter der NSDAP in Günzburg.

Die NSDAP-Ortsgruppe Günzburg hatte im Jahr 1923 um die 200 Mitglieder. Der Günz- und Mindelbote berichtete über eine Veranstaltung der Ortsgruppe am 28. April 1923 im Lammsaal, wahrscheinlich die erste öffentliche Veranstaltung der NSDAP in Günzburg, bei der ein Redner aus der Münchner Parteizentrale sprach. Am 28. Mai und 9. Juni des gleichen Jahres folgten weitere Veranstaltungen der NSDAP. Am 23. Juni 1923 wurde eine Sonnwendfeier abgehalten.

Ab dem 12. September 1923 gab die NSDAP-Ortsgruppe eine Zeitung mit dem Titel Völkisches Blatt für Günzburg Stadt und Land heraus, die in der Druckerei Karl Mayer sen. in der Postgasse hergestellt wurde. Durch das Verbot der NSDAP musste auch die Zeitung nach der letzten Ausgabe vom 12. November 1923 eingestellt werden. Im Jahr 1935 wurde die Günzburger National-Zeitung: alleiniges Amtsblatt für den Bezirk Günzburg; amtliches Organ der Gauleitung und Kreisleitung der NSDAP für Stadt und Bezirk Günzburg. Die Zeitung erschien im Franz-Eher-Verlag.

Franz Xaver Schwarz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Xaver Schwarz, geboren am 27. November 1875 in Günzburg, war als „Reichsschatzmeister der NSDAP“ (Reichsleiter) und SS-Oberst-Gruppenführer einer der wichtigsten Funktionäre der Partei. Sein Bruder betrieb in Günzburg die väterliche Bäckerei. Franz Xaver Schwarz stiftete in den 1930er Jahren ein HJ-Heim für die Günzburger Jugend.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Reißenauer: Günzburg. Geschichte einer schwäbischen Stadt. Band 2: Von 1806 bis zur Gegenwart. Wißner Verlag, Augsburg 2009, ISBN 978-3-89639-721-8, S. 584–591 (Die NSDAP in Günzburg – Von ihren Anfängen bis 1924).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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