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Aniko Balazs

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Aniko Balazs (* 6. Juli 1965 in Wien) ist eine österreichische Modedesignerin. Sie ist ausschließlich unter ihrem Vornamen Aniko tätig.

Einleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der internationalen Designerszene verankert schafft Aniko[1] keine Mode in herkömmlichem Sinne: von ihr geschaffene Modelle sind Kunstwerke und als solche zeitlos.

Aniko hebt sich aber nicht nur durch ihre Kollektionen, sondern auch durch ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Digitalisierung von der Konkurrenz ab. Die Verbindung moderner Technologien mit Mode übt seit jeher eine besonde Faszination auf Aniko aus. So entwickelt sie Ideen, die ihrer Zeit oft weit voraus sind.

Mit ihrer digitalen Gestaltungs- und Verkaufsplattform Fab Style Lab[2] – die Grundidee entstand etwa 2006 - bietet die Künstlerin einerseits ihrer Kundschaft die Chance, mittels eigener Kreativität zum selbst gestalteten, individuell produzierten Einzelstück zu kommen. Andererseits finden Designer eine Möglichkeit vor, ihre Produkte unter dem Aspekt der Individualisierbarkeit einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Ein weiterer Schwerpunkt im schöpferischen Prozess Anikos ist die Visualisierung ihrer Kollektionen mit Hilfe des Mediums Video.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Schulzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geburt und Kindheit in Wien
Schulzeit Lycée Francais de Vienne, Bac (Matura) 1983 (Wien)
1985 – 1987 Studium für Entwurf, Schnitt und Textildesign an der ESMOD (Paris)
1987 - 1988 Wechsel an die LISAA (Paris), 1988 Diplom
Januar 1989 Rückkehr nach Wien

Praktika und berufliche Anfänge vor 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1986 Zeichnerin bei Trend - Informationsservice „S.I.S." (Paris)
1987 Kinderkollektion für „La Redoute“
1988 Designerin für Christian Dior
1988 Designerin für Popy Moreni
1990 Gründung des ersten Ateliers Aniko Personal Couture in Wien.

Mode und Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch während ihrer Schulzeit wusste Aniko, dass ihr Weg sie ins Kreative des Fashion Business führen würde. „Mein Job ist Schönheit und Freude zu bringen.“ Das war ihr von Anfang an klar.

Nach der Matura am Lycée Francais de Vienne ging sie nach Paris, in die Hauptstadt der Mode, um Modedesign zu studieren. Nach Abschluss ihres Studiums bei ESMOD und LISAA (beide: Paris) mit Auszeichnung von Sonia Rykiel persönlich wurde die nun fertige Designerin direkt von ihrer Diplomshow ins Studio von Christian Dior engagiert. Dennoch wollte sie so bald wie möglich ihr eigenes Label gründen.

Aniko Personal Couture[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990 wurde Aniko Personal Couture ins Leben gerufen. Seither arbeitet Aniko als freischaffende Designerin in Wien. Es entstanden eigene Kollektionen und Kollektionen für die Modeindustrie wie z.B.: Gössl (Design der ersten beiden Strickkollektionen der Firma), Vossen, Framsohn, Giesswein, Natura Linea, u.v.m. Roadshows für Kunden von Saatchi & Saatchi (Werbeawards), Kollektionen für LL & L in Deutschland.

Beruflicher Werdegang ab 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990 Gründung von Aniko Personal Couture. Seither als freischaffende Designerin tätig.
September 1990 Präsentation der Winterkollektion 90/91 unter eigenem Label in Wien ,Hamburg und Frankfurt
März 1991 1. Preis des Österreichischen Modesekretariats für die beste Kollektion im Rahmen der OFFLINE - VIENNA
April 1891 bis Dezember 1997 Permanenter Showroom in Wien und Austeller auf den wichtigsten Fachmessen in Düsseldorf und Paris
Mai 1992 Design und Produktion der Messebekleidung der Firma CANON für die IFABO '92
Mai 1994 Entwurf der Kostüme für den Kinofilm „Die Zeit der Sonne in der Finsternis" von Robert Schmid
Oktober 1995 Entwurf der Winterkollektion für die Firma Natura Linea (Österreich)
Februar 1996 Entwurf der Sportswearkollektion für die Firma Fibri (Ungarn)
Oktober 1996 Stoffdesign in Zusammenarbeit mit der Firma KWL (Österreich): Walkstoffe. Erstellung der Stoffkollektion für KWL
Oktober 1996 Entwicklung der eigenen ANIKO - Stoffe Kollektion. Vertrieb in Japan, Italien, Frankreich
Januar 1997 Entwurf der Strickkollektion „Jet Club“ für die Firma Elbwart (Österreich)
Mai 1997 Entwurf von Frottierwaren für die Sommerkollektion '98 für die Firma Vossen (Österreich)
Mai 1997 Farb-, Stoff- und Produktkonzept der Sommerkollektion '98 für die Firma Natura Linea (Österreich)
September 1997 Entwurf der Strick - und Trachtenkollektion Winter 98/99 für die Firma Natura Linea (Österreich)
April 1998 Modellentwurf, Produktion und Regie der Modeschau für die Firma Isovolta - Max Platten in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Saatchi & Saatchi
September 1998 Leitung der Kollektion Bardtke & Scherrer in der Fa. C.O.M Modevertriebs Gmbh in Stuttgart
2018 Umsetzung der Design- und Verkaufsplattform Fab Style Lab

Neben diesen Tätigkeiten liefen bis Winter 97 zwei Mal jährlich auch die eigenen Kollektionen unter dem Label ANIKO.

Ab 2014: Konzeption des neuen Labels „Smart Couture“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Label Kollektion
2014 Smart Couture[3]
2015 Chili Candy[4]
2016 Smart Couture Fringes!!!

Anikos Bildsprache – ihre Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei mal im Jahr macht Aniko einen Film[5]. Ihre Filme sind als Kunstwerke in sich zu verstehen, in denen die Künstlerin die Inspiration zur jeweligen Kollektion in Bildern festhält.

„Statt normaler, gegangener Modeschauen, die ich immer schon sehr langweilig fand, drehe ich lieber zu jeder Kollektion einen Film. Das ist für mich der krönende Abschluss jeder Kollektion und fokussiert für mich noch einmal den Ausdruck.“

Jedes Video packt die jeweilige Kollektion in eine Geschichte, die den Stil und die Ausrichtung der Kollektion auf den Punkt bringt. Dazu verwendet Aniko immer ihre ihr sehr eigene Bildsprache, die aus Film, bedeutet bewegten Bildern und „Stills“, d.h. unbewegten Fotos besteht. Die Bilder werden so geschnitten und überblendet, dass das Publikum - häufig mit Humor - in eine Welt der Gefühle und Impressionen entführt wird.

„Oft bin ich auf meine Filme sogar noch stolzer als auf meine Kollektionen. Denn dass ich entwerfen kann wusste ich schon immer. Aber dass ich nur mit Bildern und Musik die Gefühle der Menschen erreichen kann, lässt mich immer wieder staunen.“

Aniko und die internationale Design-Industrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ich arbeite sehr gerne mit der Industrie zusammen, denn ich wollte schon immer gegen die „Verklumpertisierung“ unserer Welt etwas beitragen.“

Natürlich haben Designobjekte, die über große, industrielle Strukturen verbreitet werden einen anderen Stellenwert als Einzelstücke. Und eben das macht es spannend. Ein Produkt zu kreieren, das präzise und fokussiert entworfen, dennoch allgemein zugänglich ist und trotzdem nicht in Belanglosigkeit versinkt, ist die Herausforderung.

So hat Aniko u.a. folgende industrielle Kollektionen entworfen: Gössl (Stricklinie für den Trachtenhersteller), Vossen (Handtücher, Bademäntel etc. ...), Amstetter (siehe Vossen), La Redoute (Kinderlinie), Bardke & Scherrer (Mantelkollektion), Gießwein (Stricklinie) und einige mehr.

Und jetzt geht Aniko einen Schritt weiter.

Die Neue Ära ist Fab Style Lab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeit, in der Designer schöne Kleider designten und diese nur über den Laufsteg zu schicken brauchten, um Bestellungen von Händlern zu generieren, ist vorbei - ebenso wie die Zeit, hochwertige Mode einfach von der Stange verkaufen zu können.

Mit der disruptiven e-Commerce Plattform Fab Style Lab tauchen Aniko und ihr internationales, stark diversifiziertes Team an Experten und Entwicklern, tief in das Thema innovative Digitalisierung des Modehandels von hochwertiger Mode ein.

Mit diesem Tool kann die Kundin in spielerischer Form, wie in einem Baukastensystem, selbst in den kreativen Prozess eintauchen und ihre Lieblingsteile bei ihren bevorzugten Designern mit deren Stilelementen individualisieren. So wird Mode wird wieder spannend. Und eine emotionale Bindung zur persönlichen Kleidung wird durch die eigene Kreativität schon vor dem Tragen geschaffen.

Die Autorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 2015 veröffentlichte Aniko ihr erstes Buch „Reise zwischen den Welten oder die andere Seite des Wissens“[6]. Darin ist die wahre Geschichte einer großen Liebe beschrieben, die zwei Welten, Kulturkreise, Planeten verbindet: Europa und Marokko. Illustiert wird der Text durch die großartigen Fotos des Fotografen und Freundes Joe Haider.

Faszinierend ist die Tatsache, dass Aniko es fertig bringt, den Leser von einer Minute auf die andere einen geistigen Brückenschlag beispielsweise zwischen der marokkanischen Wüste und der Mole West vollziehen zu lassen. Der Schreibstil ist spannend, informativ, einfühlsam für diese fremde Kultur. Die Leserin / der Leser bekommt das Gefühl, selbst einzutauchen in ein Abenteuer zwischen diesen völlig verschiedenen Welten.

Seit Jahren wird Aniko zu Lesungen aus diesem Buch eingeladen und vermittelt mit ihrem ganz persönlichen Vortragsstil ein in alle Richtungen abgerundetes Bild von ihrer Wanderung durch die Wüste Marokkos und das Leben in diesem anderen Teil der Erde.

Aniko Balazs, J. Haider: Reise zwischen den Welten oder die andere Seite des Wissens. Private Edition, Wien 2015, ISBN 978-3-200-04145-5

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. aniko.at. - Zugang zum Aniko-Universum. Abgerufen am 28. April 2018 (deutsch).
  2. fabstylelab.com. - Digitale Gestaltungs- und Verkaufsplattform für Fashionistas und Designer. Abgerufen am 28. April 2018 (en-US).
  3. smart-couture.com. - Website des Labels „Aniko Smart Couture. The Future of Fashion“. Abgerufen am 28. April 2018 (english).
  4. chili-candy.com. - Website des Labels „Chili Candy. The Dark Side of Snow White“. Abgerufen am 28. April 2018 (deutsch).
  5. vimeo.com. - Video-Portal von Aniko Smart Couture. Abgerufen am 28. April 2018 (english).
  6. reise-zwischen-den-welten.com. Reise zwischen den Welten. Website zum gleichnamigen Buch. Abgerufen am 28. April 2018 (deutsch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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