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FSSV Karlsruhe

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FSSV Karlsruhe
Fssvlogo.gif
Name Freie Spiel- und Sportvereinigung Karlsruhe
Vereinsfarben blau-weiß
Gegründet 10. April 1898
Spielort Parkringstadion[1] Welt-Icon{{#coordinates:49,0230101|8,3953929| dim= globe= name=Parkringstadion region=DE-BW type=landmark
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Vereinssitz Adenauerring 36,
76131 Karlsruhe
Abteilungen 4
Vorsitzende Peter Marx, Timo Peters
Homepage fssv-karlsruhe.de

Die Freie Spiel- und Sportvereinigung Karlsruhe (FSSV) ist ein Sportverein aus der Stadt Karlsruhe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde am 10. April 1898 unter dem Namen Freie Turnerschaft Karlsruhe, beheimatet im Arbeiter-Turnerbund, gegründet.[2] Aus der Turnabteilung des Arbeiterbildungsvereins, dem Männerturnverein in der Karlsruher Altstadt, der Turngemeinde und der Turngesellschaft hatten sich in der Altstadt wie auch in den Vororten ein Teil der Arbeiterschaft absondert und sich zur Freien Turnerschaft Karlsruhe zusammengeschlossen.[3] Während des Ersten Weltkriegs konnte der Sportbetrieb aufrecht erhalten werden.[4]

Die „Freien Turner“ in Hagsfeld waren damals in Karlsruhe der größte Arbeitersportverein.[5] Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde der Verein am 28. Februar 1933 verboten und aufgelöst; dabei wurde alles beschlagnahmt.[4]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das beschlagnahmte Sportgelände zurückgegeben und es erfolgte am 18. Dezember 1945 die Wiedergründung unter dem heutigen Namen FSSV Karlsruhe. 1948 konnte das 50-jährige und 1998 das 100-jährige Vereinsjubiläum begangen werden.[4] Gebäude und Sportgelände befinden sich wieder am Adenauerring, der früher Parkring hieß und an dem auch die Freie Turnerschaft ihre Anlage hatte. Karl und Frieda Siebert, Eltern von Hanne Landgraf zogen damals mit ihren Kindern in eines der Gebäude ein und bewirtschafteten die Vereinskantine. Landgraf, FSSV-Ehrenmitglied und Trägerin der silbernen und goldenen Vereinsehrennadel, war lange Jahre dort als Kinderturnwartin aktiv.[6]

Trainings- und Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genutzt wurden anfangs städtische Schulturnhallen. 1904 wurde dann zusätzlich der Sommerturnplatz in der Vorholzstraße als Außenanlage errichtet und ab 1909 dann eine städtische Wiese in der Fautenbruchstraße als solcher gepachtet, wo 1911 auch die erste Vereinshütte gebaut wurde. Im Weltkriegsjahr 1917 musste dieses Gelände dann für landwirtschaftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Nach dem Krieg wurde 1919 das heutige Gelände an der Linkenheimer Landstraße für eine neue Sportanlage erworben, die am 8. August 1920 im Rahmen einer Sportveranstaltung eingeweiht werden konnte, und die Hütte von der Fautenbruchstraße auf dem neuen Gelände im Hardtwald wiedererrichtet. 1925 spielte auf dem Vereinsgelände die Karlsruher Stadtauswahl gegen die lettische Fußballnationalmannschaft. 1926 bis 1927 wurde an der Linkenheimer Landstraße ein neues Vereinsheim errichtet. 1930 konnte die gesamte Sportanlage an der Linkenheimer Landstraße mit einem offiziellen Festakt eröffnet werden und dort das 7. Kreisturnfest der 3000 Turner des 10. Kreises (Baden, Pfalz, Saarland) ausgetragen werden. 1931 kam noch eine 400-m-Aschenbahn hinzu.

Nach der Rückgabe des ehemaligen Vereinsgeländes Im Jahr 1945 konnte dort Mitte 1947 das neuausgebaute Sportgelände unter dem neuen Namen Parkringstadion mit einer Großveranstaltung eingeweiht werden. Unter anderem wurden dort 1958 ein Fußball-Länderspiel der Damen Deutschland–Holland (2:2) und 1966 die Badischen Mehrkampfmeisterschaften ausgetragen. Das Gesamtareal wurde mehrfach erweitert und umgebaut, beispielsweise kam 1957 ein Hartspielplatz hinzu und 1970 ein Faustball- und Rasenspielfeld. Das Vereinsheim wurde 1964 in Eigenarbeit um einen Gebäudetrakt erweitert. Im Rahmen der letzten Umgestaltung des Fußballplatzes wurde 2000 eine Flutlichtanlage installiert.[4]

Abteilungen der FSSV Karlsruhe e.V.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktive Abteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Turnabteilung ist die Unterabteilung des FSSV, die aufgrund der Gründung der „Freien Turner“ 1898 die längste Geschichte aufweisen kann. Am 13. Oktober 1899 wurde auch die Damenturnabteilung gegründet. Das Vereinsturnen wurde anfangs in der städtischen Turnhalle der Leopoldschule abgehalten. Ab Mai 1901 nutzten die Männer dann die städtische Turnhalle der Gutenbergschule und die Frauen die der Sophienschule.

Nach der Wiedergründung des Vereins unter heutigem Namen nahmen die FSSV-Turner am 17. März 1946 an einem Schauturnen im Konzerthaus Karlsruhe teil.[4]

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FSSV Karlsruhe Fußballabteilung
Spielstätte Parkringstadion Welt-Icon{{#coordinates:49,0230101|8,3953929| dim= globe= name=Parkringstadion region=DE-BW type=landmark
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Plätze
Trainer Stephan Richter (Herren)
Liga Kreisklasse Karlsruhe B Staffel 1
2017/18 2. Platz

Heim
Auswärts

Die Fußballabteilung wurde 1912 gegründet. 1922 konnten die Fußballer die Bezirksmeisterschaft erringen.

Die 1. Mannschaft der FSSV-Herren stieg 1961 in die A-Klasse auf. 1982 konnte die 1. Mannschaft die Staffelmeisterschaft und Kreismeisterschaft in der Kreisliga B und erneut in die Kreisliga A aufsteigen. 1990 konnte ein Staffelsieg verbucht werden und die 1. Fußballherrenmannschaft stieg wieder in die A-Klasse auf. 1991 errang die Mannschaft die Kreispokalmeisterschaft. 1993 konnte der Aufstieg in die Bezirksliga erspielt und 1995 die Kreispokalmeisterschaft errungen werden.[4] 1. Vorsitzender der Abteilung ist Peter Marx, Abteilungsleiter ist Christian Zagst (Stand: Juli 2018).[7]

Die 1997 gegründete Frauenfreizeitfußballmannschaft nennt sich Blue Diamonds und traniert auf dem Sportplatz der FSSV.[8][9]

Tennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tennisabteilungabteilung wurde 1971 gegründet, woraufhin im Rahmen der umfangreichen Bau- und Renovierungsarbeitenin den Jahren 1971 bis 1973 auch vier vereinseigene Tennisplätze und ein Tennishartspielplatz mit Flutlichtanlage gebaut wurden. Die Tennisplätze wurden 1984 neu angelegt.[4] Die Tennisdamen des FSSV spielen in der Altersklasse 40 derzeit in der Badenliga.[10] Abteilungsleiter ist Peter Mieslinger (Stand: Juli 2018).[11]

Schwimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1920 gab es eine Patenschaft für den Wassersport-Verein Karlsruhe e.V. 1920.

Nach der Gründung des FSSV schlossen sich die Schwimmer des Wassersport-Vereins der 1946 neugegründeten Schwimmabteilung des FSSV an, die ab Mitte 1946 im Vierordtbad trainierte. 1954 errang Helmut Hünerfauth die Badischen Meisterschaften im Turmspringen. Ab 1955 trainierte die Schwimmabteilung im neueröffneten Tullabad.[4] 1969, 1971 und 1972 wurde Maximiliane „Maxi“ Michael deutsche Meisterin im Turmspringen.[12] Sie nahm 1969 auch am Europacup in Bozen[13] und 1972 als Mitglied des Karlsruher Schwimmvereins Neptun 1899 an den Olympischen Spielen in München teil.[14] 1976 errang das FSSV-Team U. Schäffner, G. Zünkler, I. Harder und A. Frasch die Kreismeisterschaften in der 4 x 100-m-Bruststaffel. 1979 gründete man zusammen mit den Schwimmern des Turnerbund Gaggenau 1882 (TB Gaggenau) eine Startgemeinschaft.[4] Die FSSV-Schwimmabteilung hat Zutritt zum 2008 eröffneten Europabad in der Günther-Klotz-Anlage.[15] Abteilungsleiterin ist Anna-Maria Hofmann (Stand: Juli 2018).[16]

Ehemalige Abteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leichtathletik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1920 wurde eine Leichtathletikabteilung gegründet. Diese gewann 1925 im Leichtathletik-Vergleichskampf in Basel gegen die heimische Freie Turnerschaft Basel und nahm mit drei Turnern an der 1. Arbeiter-Olympiade in Frankfurt am Main teil. Bei den ATSB-Bundesmeisterschaften der Leichtathletik in Hannover (13.–14. August 1927) gewann das Team Artur Ruppender, Erwin Weiß, Willy Molitor und Hugo Sonnenwald bei der 4 x 100-m-Staffel mit einer Gesamtzeit von 44,0 Sekunden die Bundesbestzeit. Bei der 2. Arbeiter-Olympiade in Wien trat die Freie Turnerschaft mit über 60 Athleten an.

1958 konnten sich der auch im Turmspringen erfolgreiche Helmut Hünerfauth sowie Max Peukert für die Teilnahme an den Deutschen Leichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften in Göttingen qualifizieren. 1976 errangen K.-H. Schmidt und B. Belschner im Speerwerfen sowie M. Vogt im Dreisprung die Kreismeisterschaften der Leichtathleten. 1984 schloss sich Leichtathletikgemeinschaft Karlsruhe (LG Karlsruhe) der FSSV an.[4]

Faustball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Faustballabteilung wurde 1922 gegründet. Nach dem Weltkrieg konnte die FSSV-Damenfaustballmannschaft 1949 in Mannheim die nordbadische Vizemeisterschaft erringen. 1964 konnten die Herren die Gaumeisterschaft in der Männerklasse A erringen. 1988 stiegen die Herren in die Bezirksliga auf. Mit der Turngemeinde Eggenstein (TG Eggenstein) wurde 1990 eine Faustball-Spielgemeinschaft gegründet.[4]

Handball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Raffball konnte die Freie Turnerschaft bereits am 19. August 1924 die süddeutsche Meisterschaft in Darmstadt erringen. 1925 kam es dann zur Gründung einer Handballabteilung, deren Mannschaft 1926 erstmalige die Bezirksmeisterschaft der Herren erringen konnte. 1932 trat die in diesem Jahr gegründete Frauenhandballmannschaft beim 9. Bezirks-, Turn-, Sport- und Spielfest in Bruchsal an. Nach dem Verbot der Freien Turnerschaft 1933 schloss sich fast die komplette Herrenhandballmannschaft dem Postsportverein Karlsruhe an und konnte im gleichen Jahr die Bezirksmeisterschaft erringen. 1957 konnte ein neues Hartspielfeld eingeweiht werden. 1984 stieg die Herrenhandballmannschaft in die 1. Division auf. Die Damen konnten 1987 die Kreismeisterschaft in der A-Klasse erringen und in die Landesliga Süd aufsteigen. Im gleichen Jahr stiegen die Herren in die B-Klasse auf.

1993 wurden die Herrenhandballmannschaften vom Spielbetrieb abgemeldet. Von 1995 bis 1997 gab es nochmals eine Damenmannschaft, die nach der Neugründung direkt in die A-Klasse einstieg.[4]

Ringtennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1954 bis 1969 verfügte der FSSV über eine separate Ringtennisabteilung, der eine Anlage mit vier Ringtennisfeldern zur Verfügung stand.[4]

Wasserball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1973 aufgelöste Wasserballmannschaft wurde 1978 erneut gegründet und bestand bis 1992. 1982 stieg die Mannschaft in die Verbandsliga auf. 1986 konnte die A-Jugend-Mannschaft die Badische Meisterschaft und den Pokals des Badischen Schwimmverbands erringen. 1990 stiegen die Wasserballer erneut in die Verbandsliga Baden auf. 1991 konnte der 2. Platz in der Verbandsliga erreicht werden.[4]

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 27 Freie Spiel- und Sportvereinigung (FSSV) am Adenauerring. In: Helga Vollmer: Nie wieder! Eine alternative Stadtrundfahrt auf den Spuren des Dritten Reiches. Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, 1984, S. 163 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Parkringstadion.
  2. Die Entwicklung seit der Reichsgründung. In: Sport in Karlsruhe. Von den Anfängen bis heute. Herausg. vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Ernst Otto Bräunche und Volker Steck, Info Verlag, 2006, S. 377. ISBN 978-3-881-90440-7
  3. Robert Goldschmit, Heinrich Ordenstein, Karl Widmer: Die Stadt Karlsruhe: ihre Geschichte und ihre Verwaltung. Festschrift zur Erinnerung an das 200jährige Bestehen der Stadt. C.F. Müllersche Hofbuchhandlung, Karlsruhe 1915, S. 138. (BLB Karlsruhe)
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 Karlsruhe: Stadtgeschichte. Illustrierte Chroniken der Karlsruher Sportvereine. Freie Spiel- und Sportvereinigung Karlsruhe e.V. Karlsruhe.de.
  5. Im Mittelpunkt der Mensch. Parlamentsreden Karlsruher SPD-Abgeordneter. Herausg. vom SPD-Kreisverband Karlsruhe durch Manfred Koch, Info Verlag, 2001, S. 27. ISBN 978-3-881-90281-6
  6. siehe Literaturhinweis Nie wieder! Eine alternative Stadtrundfahrt auf den Spuren des Dritten Reiches.
  7. Fußball – Abteilungsleitung. FSSV Karlsruhe; abgerufen am 5. Juli 2018.
  8. Fußball – Blue Diamonds. FSSV Karlsruhe; abgerufen am 5. Juli 2018.
  9. Wie entstanden eigentlich die Blue Diamonds?, Blue Diamonds.
  10. FSSV Karlsruhe (Frauen). Südkurier; abgerufen am 3. Juli 2018.
  11. Tennis – Abteilungsleitung. FSSV Karlsruhe; abgerufen am 5. Juli 2018.
  12. Schwimmen - Deutsche Meisterschaften (Damen-Teil 4). sport-komplett.de.
  13. Teilnahme der Deutschen Meisterin im Turmspringen Maximiliane Michael von der Freien Spiel- und Sportvereinigung Karlsruhe e.V. am Europacup in Bozen. Brustbild Maximiliane Michael im Stadtarchiv Karlsruhe, Deutsche Digitale Bibliothek.
  14. Sport in Karlsruhe. Von den Anfängen bis heute. a.a.O., S. 353.
  15. Europabad eröffnet. ka-news, 11. Februar 2008.
  16. Schwimmen – Abteilungsleitung. FSSV Karlsruhe; abgerufen am 5. Juli 2018.


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