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Großer Preis des Mittelstandes

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Preisskulptur Großer Preis des Mittelstandes

Der Große Preis des Mittelstandes (bis 2005: Oskar für den Mittelstand) ist ein seit 1995 jährlich stattfindender Wettbewerb für mittelständische Unternehmen. Der Preis wird von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgelobt, die bis 2005 OSKAR-Stiftung hieß.[1]

Motivation und Inspiration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der mit diesem Preis Mitte der 1990er Jahre geschaffenen Bühne sollte dem mittelständischen Unternehmen, dessen Bild in der Öffentlichkeit der 1980er und Anfang der 1990er Jahre im Gegensatz zu den Wirtschaftswunderjahren der 1950er einer weitestgehend negativen Konnotation unterlag, wieder mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung für seine wirtschaftlichen und sozialen Leistungen innerhalb der Gesellschaft gegeben werden.[2]

Wettbewerbsausschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wettbewerbsgebiet (seit 2002 mit dem Bundesgebiet identisch) ist in zwölf Wettbewerbsregionen unterteilt, wobei die Länder Berlin, Bremen, Hamburg und das Saarland jeweils ihren größeren Nachbarländern zugeordnet sind.

Nominierungskriterien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dreimonatige Nominierungszeitraum endet jeweils am 31. Januar. Es können kleinere und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Dienstleistung, Handel, Handwerk, Gewerbe sowie Industrie, die die nachfolgenden Kriterien erfüllen;[3][4] zum Wettbewerb aufgestellt werden:

  • mindestens 3-jährige stabile Tätigkeit am Markt
  • mindestens 1 Million Euro Umsatz pro Jahr
  • mindestens 10 Arbeitsplätze
  • frei von kommunaler oder staatlicher Beteiligung
  • Eine Selbstnominierung ist ausgeschlossen.

Auswahlkriterien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt unterziehen 13 Jurys – zwölf die Wettbewerbsregionen entsprechende Jurys sowie eine „Bundesjury“ – die nominierten Unternehmen nachfolgenden Kriterien:[5]

Preisumfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwölf den Wettbewerbsregionen entsprechende Jurys zeichnen je acht Unternehmen aus:

  • drei „Preisträger“ für die besten Ergebnisse
  • fünf „Finalisten“ für sehr gute Ergebnisse

Eine „Bundesjury“ vergibt diverse („Premier“-)Sonderpreise, die auch Kommunen[6], Banken, Bücher oder Wirtschaftsförderer angetragen werden können. Den sogenannten „Premier“-Status erhält nur, wer bereits „Preisträger des Großen Preises des Mittelstandes“ war.[7]

Das Design des Preises wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, insbesondere mit K. W. Kunert, entwickelt.

Weitere Wirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem 2011 von der Unternehmensberatung isw Halle erhobenen Ranking landete der „Große Preis des Mittelstandes“ auf Platz 1 unter 536 deutschen Wirtschaftswettbewerben.[8] 2012 erreichte er die Top-Ten-Bestenliste der deutschen Teilnehmer am „Europäischen Unternehmensförderpreis“.[9] 2015 ging der Company Change Award für das Unternehmen mit dem besten Veränderungsmanagement an die Oskar-Patzelt-Stiftung.[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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