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Spitalvergleich

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Spitalvergleich
Logo Comparis.svg
www.comparis.ch/spitalvergleich
Eigentümer comparis.ch AG, Zürich (Schweiz)
Erschienen August 2015

Spitalvergleich ist ein Online-Vergleichsportal, mit dem Patientinnen und Patienten das zu ihren individuellen Bedürfnissen passende Spital finden können. Seit das Schweizer Parlament am 21. Dezember 2007 der Teilrevision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) im Bereich Spitalfinanzierung zugestimmt und per 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt hat, haben alle Patienten die freie Spitalwahl. Um Transparenz und Orientierung bei der freien Spitalwahl[1] zu schaffen, lancierte comparis.ch mit Sitz in Zürich (Schweiz) 2015 das Online-Vergleichsportal Spitalvergleich.[2][3] Auf Spitalvergleich können Patientinnen und Patienten in allen medizinischen Fachgebieten verschiedene Spitalleistungen miteinander vergleichen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2007 präsentierte comparis.ch den ersten Spitalvergleich in der Schweiz.[4][5] Mit der Patientenbefragung[6] wollte comparis.ch wissen, wie es um die Patientenzufriedenheit nach der Behandlung in 53 öffentlichen allgemeinen Spitälern aus der ganzen Schweiz steht. Die Teilnehmer der Umfrage wurden zudem gefragt, ob es während des Spitalaufenthaltes zu Fehlern und Infektionen gekommen ist und ob sie nach der Entlassung notfallmässig oder ungeplant wieder zurück ins Spital mussten. Für die Umfrage wurden über 5800 Personen aus der deutschen, französischen und italienischen Schweiz telefonisch befragt. Eine statistische Analyse zeigte auf, dass die Patientenzufriedenheit massgeblich durch Fehler, Wiedereintritte und Infektionen beeinflusst wurde. comparis.ch erkannte dadurch, dass Patientinnen und Patienten eine verlässliche Auskunftsquelle sind. Die Befragung zur Patientenzufriedenheit war Auslöser einer Diskussion in den Medien.[7] Das Universitätsspital Basel machte danach als erstes Spital detaillierte standardisierte und ergebnisorientierte Qualitätsberichte öffentlich zugänglich. Verschiedene Spitäler sind diesem Beispiel inzwischen gefolgt. Leistungsträger wie das Bundesamt für Gesundheit BAG befürworten seither grundsätzlich Transparenz und Bestrebungen wie Patientenzufriedenheit, welche einen Beitrag leisten zur Qualitätstransparenz medizinischer Leistungen und damit Teil des Auftrages der Krankenversicherer zur Durchführung des Krankenversicherungsgesetzes sind. Vorausgesetzt Befragungen werden nach State of the Art durchgeführt.

comparis.ch lancierte Spitalvergleich im August 2015 und startete vorerst mit Fallzahlen auf Basis von Daten des Bundesamtes für Gesundheit BAG und Patientenzufriedenheitsbefragungen zum Thema Geburt. Im Frühjahr 2016 erweitert Spitalvergleich seine Leistungen mit den Themen Herz und Orthopädie. Seit Juni 2016 haben Schweizer Spitäler und Geburtskliniken die Möglichkeit, auf einer eigenen Detailseite selber Informationen auf Spitalvergleich zu publizieren. Das Pilotprojekt dazu startete Spitalvergleich mit der Privatklinik Lindberg in Winterthur.[8][9] Im November 2016 sind auf Spitalvergleich über 1'500 abgeschlossene Bewertungen von Patienten für Leistungen in mittlerweile allen medizinischen Fachgebieten ersichtlich. Bewertet werden können ca. 350 Schweizer Spitäler und Geburtskliniken, welche vom Bundesamt für Gesundheit BAG öffentlich aufgeführt sind.

Dienstleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vergleichsmöglichkeiten von Spitälern und Geburtskliniken basieren bei Spitalvergleich auf folgenden Daten:

Patientenbewertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patienten bewerten ihren Spitalaufenthalt nach Fachgebiet pro Spital direkt auf Spitalvergleich. Die Bewertungen sind tagesaktuell und anonym. Die aus der Befragung ersichtliche Patientenzufriedenheit setzt sich aus den Bereichen Leistung, Prozess, Betreuung und Weiterempfehlen zusammen. Die Bewertungen sind detailliert und beinhalten beispielsweise im Bereich Prozesse die Aufnahme, Hotellerie und Entlassung. Beim Bereich Weiterempfehlen wird zwischen einer Weiterempfehlung des Spitals allgemein oder der behandelnden Ärzte unterschieden. Spitalvergleich differenziert zwischen verifizierten und nicht verifizierten Patientenbewertungen. Bewertungen sind verifiziert, wenn der User die Leistungen zusammen mit einem Code bewertet, den er von einer Fachperson (z.B. behandelnder Arzt oder Spital) erhalten hat oder seine Handynummer angibt.

Fallzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fallzahlen zeigen auf, wie häufig pro Jahr ein Eingriff in einem bestimmten Spital gemacht wurde. Diese Daten geben einen Anhaltspunkt, wie viel Erfahrung ein Spital oder Ärzteteam bei einem entsprechenden Eingriff hat. Diese Fallzahlen werden einmal jährlich vom Bundesamt für Gesundheit BAG veröffentlicht. Auf Spitalvergleich haben Spitäler zusätzlich die Möglichkeit, eigene Fallzahlen zu publizieren.

Spitaldetailseite mit Infrastruktur und Spezialisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spitäler und Geburtshäuser haben auf einer eigenen Detailseite die Möglichkeit, nebst den vom Bundesamt für Gesundheit BAG zur Verfügung gestellten Daten eigene Angaben zu publizieren. Diese Informationen können Kontaktangaben mit Lageplan, Adresse und Website, Spitalart, Ärztemodell, Zugehörigkeit zu einer Spitalgruppe, Angebotene Fachgebiete, Ausstattung und eine Bildergalerie sein.

Wissenschaftlicher Beirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spitalvergleich wird durch einen wissenschaftlichen Beirat von Experten aus renommierten Spitälern und medizinischen Institutionen betreut. Zum Beirat gehören (Stand November 2016):

  • PD Dr. med. Peter Berchtold: Facharzt für Innere Medizin und Mitbegründer und Co-Leiter des College-M in Bern.
  • Prof. Dr. Bettina Borisch: Geschäftsführerin World Federation of Public Health Associations (WFPHA), Dachverband aller Public Health Associations in Genf.
  • Dr. med. Henrik Pfahler: Bereichsleiter Medizinsteuerung Insel Gruppe AG.
  • Dr. Werner Widmer: Direktor Diakoniewerk Neumünster in Zollikerberg, Verwaltungsratspräsident des Kantonsspitals Baselland und Mitglied Verwaltungsrat SV Group.
  • Prof. Dr. med. Thomas Rosemann: Direktor Institut für Hausarztmedizin am USZ und Ordinarius für Hausarztmedizin Universität Zürich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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