Auktionen Dr. Crott

Aus EverybodyWiki Bios & Wiki
Wechseln zu:Navigation, Suche
Auktionen Dr. Crott
Rechtsform Einzelunternehmen
Gründung 1975
Sitz Mannheim
Leitung Stefan Muser
Branche Auktionshaus
🌐Website http://www.uhren-muser.de/

Auktionen Dr. Crott ist ein auf hochwertige Sammleruhren aller Art spezialisiertes Auktionshaus mit Sitz in Mannheim. Das Unternehmen veranstaltet mehrmals im Jahr Auktionen im Sheraton Hotel am Frankfurter Flughafen. Ein globales Netzwerk von Repräsentanten bietet der Kundschaft des Auktionshauses die Möglichkeit zur Bewertung und Einlieferung von Sammleruhren.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Auktionshaus wurde 1975 durch den Uhrenfachmann und -sammler Helmut Crott in Aachen gegründet. Im Jahr 1993, nach einer Spezialauktion für Glashütter Uhren,[1] zog sich der Firmengründer zurück und übergab das Auktionshaus in den Besitz von Stefan Muser, unter dessen Führung das Unternehmen weiterhin den Firmennamen Auktionen Dr. Crott trägt. 1994 erfolgte der Umzug nach Mannheim.

Bedeutende Auktionen[Bearbeiten]

Besondere Aufmerksamkeit erzielte Auktionen Dr. Crott im November 2004 durch die Versteigerung eines seltenen Patek Philippe Stahl-Chronographen. Mit einem Zuschlag von knapp 1,3 Millionen Euro hält Auktionator Stefan Muser den Rekord der teuersten in Deutschland versteigerten Armbanduhr.[2]

In der 71. Auktion erzielte eine neuwertige astronomische Goldsavonnette von A. Lange & Söhne mit Minutenrepetition, Doppelchronograph, ewigem Kalender und Mondphase, ein Ergebnis von 402.600 Euro. Nur 15 Exemplare dieser Taschenuhren wurden von A. Lange & Söhne gefertigt.

In der 75. Auktion im November 2007 wurde mit der "Sammlung Gerd Ahrens: 400 Jahre Entwicklung der Uhrenhemmung" der Nachlass des Luzerner Uhrmachers und Sammlers Gerd Ahrens versteigert.[3]

Eine Wanduhr von Christiaan Huygens, die früheste noch existierende Längengraduhr ("BALANCIER MARIN PARFAIT" ca. 1685)[4] mit Zeitgleichung (Äquation) und reibungsarmer Lagerung im Räderwerk (Rollenlager), erzielte in der 88. Auktion 702.550 Euro.

Während der 91. Auktion im Mai 2015 (Jubiläumsauktion zum 40jährigen Bestehen des Auktionshauses) versteigerte Auktionen Dr. Crott eine museale, dem Genfer Automatenhersteller John Rich zugeschriebene Musikspieldose für 1,08 Millionen Euro und erzielte damit die weltweit höchste, für eine Musikspieldose erzielte Summe.[5]

Ebenfalls in der 91. Auktion erzielte ein museales Ein-Tages-Schiffschronometer von 1796, gefertigt nach den Vorlagen von Thomas Mudge ein Auktionsergebnis von 471.200 EUR. Es war Bestandteil einer deutschen Privatsammlung, die an diesem Tag unter dem Titel "Die Kunst der Präzisions-Zeitmessung" versteigert wurde.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Diese artikel "Auktionen Dr. Crott" ist von Wikipedia The list of its authors can be seen in its historical.