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Bremer Institut für Produktion und Logistik

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BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik
BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik
BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in der Freien Hansestadt Bremen (VFwF)
Rechtsform des Trägers: eingetragener Verein
Sitz des Trägers: Bremen
Standort der Einrichtung: Bremen
Außenstellen: Universität Bremen, Institut für Integrierte Produktentwicklung (BIK)
Art der Forschung: Grundlagenforschung und angewandte Forschung
Fachgebiete: Ingenieurwissenschaften
Grundfinanzierung: Land Bremen (100 Prozent)
Leitung: Michael Freitag (IPS), Klaus-Dieter Thoben (IKAP), Olaf Simon (Verwaltung)
Mitarbeiter: 180 (Stand 12/2013)
Homepage: www.biba.uni-bremen.de

Das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH ist ein An-Institut der Universität Bremen und zählt zu den ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen im Land Bremen. Auf der Basis Grundlagenforschung betreibt es anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Produktion und Logistik – unter anderem auf den Feldern Logistikdienstleistung, Automobil- und Luftfahrt sowie Windenergie.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft (BIBA) wurde im Juni 1981 als An-Institut der Universität Bremen gegründet.[1] Der 1980 vom Land Bremen ins Leben gerufene Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in der Freien Hansestadt Bremen (VFwF)[2] als künftiger Träger hatte die Voraussetzung zur Gründung von An-Instituten der Uni Bremen geschaffen.

1992 erhielt das BIBA ein eigenes, von Oswald Mathias Ungers entworfenes Institutsgebäude. Unter der Leitung von Holger Luczak nahm das BIBA seine Arbeit auf und entwickelte sich mit den Institutsleitern Bernd E. Hirsch, Franz J. Heeg, Gert Goch, Dieter H. Müller, Bernd Scholz-Reiter und Klaus-Dieter Thoben zu seiner heutigen Größe. Entsprechend der Änderungen in den Forschungsschwerpunkten des Institutes, folgte 2007 eine Umfirmierung zum BIBA – Institut für Produktion und Logistik GmbH.

Forschung und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das BIBA setzt auf natione und fachübergreifende Kooperationen sowie auf Transfer. Bei seinen Forschungen hat das Institut das System und den Lebenszyklus der Produkte im Blick: Idee, Fertigung, Nutzung und Verwertung. Das BIBA gliedert sich in die Forschungsbereiche Intelligente Produktions- und Logistiksysteme (IPS) und Informations- und kommunikationstechnische Anwendungen in der Produktion (IKAP).

Intelligente Produktions- und Logistiksysteme (IPS)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Komplexer werdende Produktionssysteme und Logistiknetzwerke erfordern die Entwicklung, Anwendung und Integration neuer Methoden zu deren Planung und Steuerung. Die Kompetenzen des BIBA-Forschungsbereiches Intelligente Produktions- und Logistiksysteme (IPS) liegen in der Entwicklung und Anwendung leistungsfähiger, praxistauglicher Planungs- und Steuerungsverfahren für Produktion und Logistik. Das geschieht in enger Kooperation mit dem Fachgebiet Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme (PSPS) der Universität Bremen.

Informations- und kommunikationstechnische Anwendungen in der Produktion (IKAP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Globalisierung der Märkte erfordert neuartige dynamische Unternehmensnetzwerke und eine Umstrukturierung der traditionellen Supply Chains (Materialflüsse),was sich auch entscheidend auf die Konzeptionsphase (Produktentwicklung) und die Realisierungsphase (Produktion) auswirkt. Der BIBA-Forschungsbereich Informations- und kommunikationstechnische Anwendungen in der Produktion (IKAP) konzipiert, entwickelt und realisiert Methoden und Werkzeuge zur Unterstützung kooperativer, interorganisatorischer Unternehmensnetzwerke. Er forscht zur Gestaltung von effizienten und effektiven kollaborativen Entwicklungs- und Produktionsprozessen durch die Anwendung innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien. Der Fokus: das kooperative unternehmerische Handeln in verteilten Entwicklungs- und Produktionsprozessen und die dem Produktionsprozess nachgelagerten Phasen des Produktlebenslaufs wie Produktnutzung und Wieder- und Weiterverwendung von Produkten. IKAP arbeitet in enger Kooperation mit dem Fachgebiet Integrierte Produktentwicklung der Universität Bremen.

Dem BIBA-Bereich angegliedert sowie dem Uni-Fachbereich Produktionstechnik angeschlossen ist das Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK)[3] der Universität Bremen. Es beschäftigt sich neben den Aufgaben in der Lehre mit verschiedenen Forschungsfragestellungen, wobei in den letzten Jahren insbesondere anwendungsorientierten Forschungsvorhaben bearbeitet wurden.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am BIBA sind insgesamt rund 180 Mitarbeiter sowie wissenschaftliche Hilfskräfte und Praktikanten beschäftigt. Das Institut erwirtschaftet ein Gesamtvolumen von derzeit jährlich rund 5 Millionen Euro (Stand 2012). Einen Großteil seiner Einnahmen generiert es aus öffentlich geförderten Forschungsprojekten (Deutschland und EU) sowie aus anwendungsorientierten industriellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Kooperationen, Engagements und Services (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)[4] der Universität Bremen bietet seit Mitte 2005 exzellenten Wissenschaftlern aus aller Welt – vor allem aus den sogenannten „emerging logistic markets“ China, Südostasien, Lateinamerika sowie aus Deutschland – die Möglichkeit einer zügigen, strukturierten Promotionsausbildung an einem traditionsreichen und aufstrebenden Logistikstandort. Mit der wachsenden Dynamik der Globalisierung steigt zugleich die Komplexität logistischer Fragestellungen. Die Beherrschung dynamischer Aspekte hat für eine erfolgreiche Produktions- und Transportlogistik weltweit enorme Bedeutung und sichert strategische Wettbewerbsvorteile. Die IGS begegnet dieser Herausforderung mit praxisorientierter Forschung in einem Rahmen interdisziplinärer und kulturübergreifender Kooperationen. Die Graduierten der IGS werden von sieben Bremer Professoren aus den Bremer Uni-Fachbereichen Physik/Elektrotechnik, Mathematik/Informatik, Produktionstechnik und Wirtschaftswissenschaft betreut.

Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die globalen Logistiknetze fordern die Kooperation von Forschung und Industrie, branchenübergreifendes Denken sowie Nutzung innovativer Technologien. Genau hier greift das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics).[5] Der Forschungsverbund an der Universität Bremen verbindet Grundlagenforschung und anwendungsnahe Forschung mit Transfer und Lehre an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Durch die Kombination von betriebswirtschaftlichen, informationstechnischen und produktionstechnischen Forschungsansätzen forciert LogDynamics die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Lösung logistischer Problemstellungen.

Kompetenz- und Transferzentrum für Cyber-Physische Systeme in der Logistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kompetenz- und Transferzentrum für Cyber-Physische Systeme in der Logistik des BIBA werden Hard- und Softwarekomponenten und Anwendungen prototypisch erprobt. Die Demonstrationsplattform zeigt die praktische Relevanz der Forschungsarbeiten am Institut. Mit dem Zentrum unterstützt es den Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie sowie den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis.

Bremer Netzwerk Partnerschaft Umwelt Unternehmen (puu)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2013 engagiert sich das BIBA im Bremer Netzwerk Partnerschaft Umwelt Unternehmen (puu).[6] Unter dem Motto „Gemeinsam mehr für Umwelt- und Klimaschutz tun, als gesetzlich vorgeschrieben ist“, setzt sich das Institut für nachhaltiges Wirtschaften ein. Das puu-Netzwerk umfasst rund 150 Mitglieder mit mehr als 63.000 Mitarbeitern (Stand September 2013).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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