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Elisabeth-Knipping-Schule

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Die Elisabeth-Knipping-Schule ist ein berufliches Gymnasium in Kassel mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt, welche begleitend zur allgemeinen Hochschulreife auch eine Ausbildung zum biotechnischen - oder chemietechnischen Assistenten ermöglicht.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Schule ist nach ihrer einstigen Leiterin, der Pädagogin und Frauenrechtlerin Elisabeth Knipping (1869–1951), benannt. Die Schule geht auf die 1869 gegründete „Gewerbe- und Handelsschule des Frauen- und Bildungsvereins“ zurück, deren Leiterin Knipping ab 1912 war und die 1870 gegründete „Schule für konfirmierte Mädchen“. Nach der Übernahme der Bildungseinrichtung durch die Stadt Kassel im Jahre 1920 wurden auch von kommunaler Seite die bildungspolitischen Schwerpunkte des Frauenbildungsvereins bestätigt. Die Leitung der Schule lag weiterhin bei Knipping. Im Jahr 1933 wurde sie auf Druck der Nationalsozialisten in den Ruhestand versetzt. Als offizielle Begründung wurden gesundheitliche Gründe angeführt. Die Schule wurde schließlich gleichgeschaltet und der Unterricht im Jahr 1944 kriegsbedingt eingestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Schulbetrieb neu aufgenommen. Im Jahr 1956, fünf Jahre nach Elisabeth Knippings Tod, wurde die Schule durch die Stadt Kassel nach ihr benannt. Im Jahr 1972 erfolgte die Einrichtung des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Ernährung und Hauswirtschaft. Im Jahr 1982 wurde die erweiterten Elisabeth-Knipping-Schule aus der Elly-Heuß-Knapp-Schule, der Fachschule für Sozialpädagogik in Fürstenhagen, Teile der Walter-Hecker-Schule Kassel (heute Arnold-Bode-Schule) – und der ursprünglichen Elisabeth-Knipping-Schule am neuen Standort Mombachstraße 14 in Kassel eingerichtet. Seitdem kam es zur Integration neuer Schulformen, verwaltungstechnischen Umstrukturierungen und zu Erweiterungen der pädagogischen und fachlichen Angebote. Die Schule teilt sich das Gebäude mit der Walter-Hecker-Berufs-Schule.

Konzept[Bearbeiten]

Die Schülerschaft der Elisabeth-Knipping-Schule ist heterogen und zeichnet sich durch ihre soziale und nationale Mischung aus. Das Gymnasium, welches ab der 11. Klasse einsetzt, verfügt über drei berufsbildende Zweige mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung: Ernährungslehre (3 Klassen pro Jahrgang), Biologietechnik (1 Klasse pro Jahrgang) und Chemietechnik (1 Klasse pro Jahrgang). Nach dem Abitur kann innerhalb eines Jahres im Fall des Erwerbs einer allgemeinen Hochschulreife in Biologietechnik oder Chemietechnik ein Abschluss als biotechnischer oder chemietechnischer Assistent erworben werden. Dies wird durch wöchentliche Praktika in den schuleigenen Laboren ermöglicht. Als Laborleiter bzw. Praktikumsleiter wirken die jeweiligen Fachlehrer. Mit diesem beruflichen Ausbildungssystem in Biotechnik und Chemietechnik, welches die Schule wesentlich von anderen berufsbildenden Gymnasien unterscheidet, steht die Schule einzigartig in Hessen da und ist eine von drei Schulen mit diesem Angebot in Deutschland. Die Elisabeth-Knipping-Schule ist zugleich die einzige Schule in Deutschland, die eine Ausbildung in beiden Berufen anbietet.

Bekannte Schüler[Bearbeiten]

  • Benjamin P. Lange (* 1979), Psychologe und Medienwissenschaftler
  • Nils Seethaler (* 1981), Kulturanthropologe
  • Brigitte Zypries (* 1953), Politikerin

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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