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First-e

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First-e, auch First-e Gruppe, war eine irische Online-Bank mit Geschaft in mehreren europäischen Staaten während der Dotcom-Blase von 1999 bis 2001.

Das Unternehmen mit Sitz in Dublin, Irland, beschäftigte 280 Mitarbeiter und hatte 250.000 Kunden.[1] Sie arbeitete aufgrund einer Lizenz der französischen Bank Banque d'Escompte,[1] einer Rechtskonstruktion, die es ihr ermöglichte, die üblichen regulatorischen Anforderungen europäischer Bankgründungen nicht erfüllen zu müssen.[2] Sie begann mit 200 Mio. € an Finanzierungen verschiedener Institutionen wie Intel, Morgan Stanley und Apax Partners[3] und zielte zunächst mit einem Sparzinssatz der damals 2 % höher war als der der Wettbewerber auf den britischen Markt und gewann damit 250.000 Kunden.[4]

Eine Fusion mit der spanischen Online-Bank Uno-e[5] wurde im Jahr 2000[2] vorgeschlagen. Nach dem Platzen der Dotcom-Blase Ende 2000, brach die Muttergesellschaft der Uno-e, die BBVA die Fusion im April 2001 ab und zahlte stattdessen rund 350 Millionen Euro als Entschädigung.[6] First-e verkaufte ihr Geschäft dann im Oktober 2001 an die Direkt Anlage Bank of Germany.[1][7]

First-e gehörte zur Enba-Unternehmensgruppe, die von Gerhard Huber, Peter Phillips, Christian Kaiser, Nicholas Malcomson und Xavier Azalbert gegründet wurde. Dem Vorstand gehörten Sean Donlon, ein ehemaliger irischer Botschafter in den USA, und der verstorbene Sir Nicholas Redmayne an, der auch dessen Vorsitzender war.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 First-e bank to close in UK and Germany. In: BBC News, 7 September 2001. Abgerufen am 23. Juni 2009. 
  2. 2,0 2,1 William Echikson: Euro E-Bank Whiz. In: BusinessWeek, 15 Mai 2000. Abgerufen am 23. Juni 2009. 
  3. David Murphy: The garage that went global: It Came From Humble Beginnings, but this duo'S £1bn business could shake up banking around the world in the next 12 months. In: Independent, 20 September 2000. Abgerufen am 23. Juni 2009. 
  4. David Fairlamb: E-Day: Online Banks Invade Europe. In: BusinessWeek, 25 Oktober 1999. Abgerufen am 23. Juni 2009. 
  5. Andrew Garfield: Uno-e and First-e plan global e-bank. In: The Independent, 7 März 2000. Abgerufen am 23. Juni 2009. 
  6. Enba and Uno-e scrap plans for merger. In: RTÉ, 20 April 2001. Abgerufen am 23. Juni 2009. 
  7. Rupert Jones: Internet bank First-e to close. In: The Guardian, 8 September 2001. Abgerufen am 23. Juni 2009. 
  8. Gavin Daly: Enba winding up with €256m losses. In: Sunday Business Post, 30 Oktober 2005. Archiviert vom Original am 29 September 2007. Abgerufen am 23. Juni 2009. 

Weblinks[Bearbeiten]

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