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Manuele Klein

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Manuele Klein (* in Bensberg) ist eine deutsche bildende Künstlerin, Fotografin und Kuratorin. Ihre künstlerische Arbeit konzentriert sich auf Malerei, Installation, Objekte, Video und Fotografie. Sie betrieb die „Weiße Galerie“ in Bonn. Dort stellte sie Malerei, Plastiken und Objekte zeitgenössischer Künstler und Künstlerinnen aus.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Klein ist die Tochter der Malerin Erika Zeh[1]. Sie studierte Malerei und Grafik am Institut für Ausbildung in Bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK), Bochum. Dort erhielt sie ihr Diplom im Fachbereich Malerei und Grafik und war Meisterschülerin von Qi Yang.
Sie übernahm die Organisation und Vermittlung verschiedener Kunstprojekte, unter anderem der Ausstellungsreihe Brückenschlag "China - Deutschland" unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Bosbach,. Studienreisen führten sie u.a. nach Russland, Polen, Frankreich und nach Israel.

Sie ist Mitglied der Gedok Köln.[2] 2020 hat sie im Rahmen der Festlichkeiten zu Friedrich Engels 200. Geburtstag die Ausstellung zur Künstlerin Felicitas P. Berg kuratiert.[3]

Heute lebt sie mit ihrem Partner Detlev Weigand in Engelskirchen.

Werke[Bearbeiten]

  • 2020/ 2021 Bühnenbilder für das Puppenspiel „Der Golem“, (Roman von Gustav Meyrink) für den Puppenpavillon Bensberg
  • 2020: „Was erlaube Kunst“, Galerie Seidel in Köln[4]
  • 2016: „KUNST IM FLUSS“ an den Ufern von Urft und Olef
  • 2015: Beginn des monatlich stattfindenden Projekts „Offenes Atelier der Oberstaatskünstler Manuele Klein & Detlev Weigand“ mit wechselnden Gastkünstlern in eigenen Räumen – Engelskirchen – Oberstaat
  • 2014: Kuratorin und Organisatorin mit Detlev Weigand der Gruppenausstellung zur 950-Jahr-Feier der Stadt Overath, u.a. mit Boris Becker, Thomas Baumgärtel, Mary Bauermeister, Eva Ohlow, unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Bosbach, MdB.
  • Mea Donna Alae[5]
  • 2014: Rösrath wird zur Galerie
  • 2012: Staatliches Museum Schwerin mit Mary Bauermeister
  • 2008: „dazwischen“, BKK Bonn Rhein-Sieg e.V.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2019: Kulturförderpreis des Oberbergischen Kreises [7][8][9]
    2016: Künstlerpreis (2. Platz) Dr. Rembold-Preis der Stadt Rösrath
    2006: Kunstförderpreis des Kulturforums Overath

Rezeption[Bearbeiten]

„Ihre abstrakten Bilder spielen mit dem Fluss grauer bis erdiger Farben in einer Mischtechnik, bei der sie häufig den Spachtel einsetzt. Licht sei ihr Thema, sagt sie, ein diffuses Licht allerdings, das an Nebel, gebrochene Reflexe, wolkenverhangene Schimmer denken lässt. Eine fernöstliche Entsprechung könnte man in den mystischen Landschaftsbildern Chinas sehen.“
Manfred Görgens[10]

„Manuele Klein hatte auf dem Terrain sieben abstrakte Kunstwerke in einer Art Verschachtelung positioniert. Die lebensgroßen, hohlen Prismatoide gewährten zwar ein Umschreiten, verwehrten dem Betrachter aufgrund ihrer Gestaltung jedoch bewusst die Passage, um ihn auf eine geistige Spurensuche zu verweisen. Assoziationen von Offenheit und Verschluss, die sich angesichts der Installation einstellten, konnten so zur Reflexion der jeweiligen (Geistes-) Haltung geraten.“[11]

„Ihre großformatigen Schwarzweiß-Werke lösen die Räumlichkeiten im Foyer des Technologieparks und Foyer der IKK aus der Zweckbestimmung, führen Kleins Auseinandersetzung mit dem Licht zur eigenen Beschäftigung mit Grundsätzlichen: Dem Dialog zwischen den Kräften und Existenz des Lichts in der Atmosphäre. Vom tiefsten Schwarz entwickelt es sich in anfangs zögernden, dann sich behauptenden Bewegungen ins helle Weiß.“
Gisela Schwarz[12]

„Manuele Klein geht es nicht nur um die Unbuntfarben Schwarz und Weiß oder um Licht und Schatten im krassen Sinne, sondern um zarte Farbtöne und Schattierungen, wozu auch aus Schwarz und Weiß gemischtes Grau gehört. Malerei und Fotografie sind bei ihr keine Konkurrenten: Sie bringt zum Teil die Malerei in die Fotografie hinein und umgekehrt. Es geht also um Symbiosen.“
Gert Koshofer, Foto- und Filmhistoriker[13]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Birgit Eckes: Jubiläum: Wanderratte und Wuchtbrumme. 4. September 2014, abgerufen am 24. Januar 2021 (deutsch).
  2. Online Katalog Kammerspiele. Abgerufen am 24. Januar 2021.
  3. Pressemeldung. Abgerufen am 24. Januar 2021 (deutsch).
  4. Was erlaube Kunst – Galerie Seidel. Abgerufen am 24. Januar 2021 (deutsch).
  5. R17 – Manuele Klein | Rösrath wird zur Galerie | Kunst in Rösrath. Abgerufen am 24. Januar 2021 (deutsch).
  6. BKK Bonn, Rhein-Sieg e.V.: „dazwischen“ – Rückblick | Vergangene Ausstellungen | Archiv – Kunstportal-Pfalz. Abgerufen am 24. Januar 2021.
  7. Ausgezeichnete Kunst. 20. November 2019, abgerufen am 24. Januar 2021.
  8. mail@oberbergischer-kreis de Oberbergischer Kreis: Preisträger/innen des Kulturförderpreises. 26. Dezember 2020, abgerufen am 24. Januar 2021.
  9. Stefan Gilsbach: Oberbergischer Kreis: Das sind die Gewinner des Kulturförderpreises im Kreis. 26. November 2019, abgerufen am 24. Januar 2021.
  10. Manfred Görgens: Westdeutsche Zeitung. 4. November 2005.
  11. Kölnische Rundschau. Nr. 193, 21. August 2006.
  12. Gisela Schwarz: Kölner Stadtanzeiger. Nr. 140, 20. Juni 2007.
  13. aus der Einführung zur Einzelausstellung "Mehr als Schwarz und Weiß" in der Galerie Schröder und Dörr, Bergisch Gladbach


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