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Robert Bäder

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Robert Bäder (* 7. November 1871 in Meißen; † 6. April 1947 ebenda) war ein deutscher Holzbildhauermeister.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Bäder wuchs mit seinen drei Geschwistern in Seußlitz auf. Später zogen seine Eltern nach Meißen auf die Lückenhübelstraße, unterhalb der Juchhöh, in ein erworbenes Haus.

Am 28. Dezember 1897 heiratete er die Tonwarenhändlerin Martha Schober († 1942). Mit ihr hatte er vier Kinder, Marie († 1998), Emma († 1992), Ernst († 1922) und Martha Elisabeth († 1995). Robert Bäder war ein sehr naturverbundener und aktiver Entomologe und Mitglied im Entomologen- und Verschönerungsverein. Im 1. Weltkrieg wurde er als Landsturmmann eingezogen, kam aber aufgrund seines Alters nicht an die Front und wurde daher in einem Kriegsgefangenenlager eingesetzt.

Er starb am 6. April 1947 in Meißen.

Arbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Bäder lernte bei einem Meißner Kunsttischler den Beruf des Holzbildhauers. Damals wohnte er neben der Martinskapelle im Gartenhäuschen des Weinhändlers Horn, wo sein Vater als Winzer arbeitete. Nachdem er ausgelernt hatte und Meister geworden war, machte er sich selbstständig. Er schnitzte Grabkreuze, kunstvolle Lampen, Figuren, Kasperpuppen und Wegweiser, vor allem übte er Intarsienschneiderei aus. Für die Klavierfabrik Thürmer fertigte er die Schriftzüge für die Flügel in Messing an.[1] Für Schachbretter und Schatullen arbeitete er auch mit Perlmutt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eine bekannte Arbeit von Robert Bäder befindet sich am Erker am Hundewinkel in Meißen.[2] Der Erker befindet sich auf der Görnischen Gasse zur Kreuzung Fleischergasse direkt über der Eingangstür der Ratsdrogerie. Der Erker enthält fünf Wappenfelder in Schnitzarbeit unterhalb der Bleiverglasung. Friedrich Ernst Emil Koch hatte die Drogerie 1909 gekauft und ließ sie 1912 renovieren und mit dem Erker schmücken. Über den Bildfeldern sind die Sprüche „Vivere militare est“, „Viribus unitis“ und „Non in opibus vita beata“ zu lesen, das in einem Bildfeld angebrachte Wappen trägt die Jahreszahl des Erkerbaus und die Initialen Kochs. Das zweite Bildfeld zeigt ein Wikingerschiff unter vollen Segeln, es folgt ein weiteres Wappenfeld und dann eine Darstellung des Gottes Hermes. Der Erker wird von einem hockenden Herakles getragen.
  • Wappen auf der Eingangstür des Wohnhauses Gerbergasse 20, jetzt Gerbergasse 16.[3] Dort wohnte Karl Robert Bäder laut Meißener Adressbuch 1916.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1] In Sächsische Zeitung 9. Februar 1985
  2. [2] In Sächsische Zeitung 9. Februar 1985
  3. [3] In Sächsische Zeitung 23. Februar 1985
  4. Meißner Adressbuch von 1916 auf forum.ahnenforschung.net


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