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Designer of Death

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Designer of Death
Designer of Death Live 1990
Designer of Death Live 1990
Allgemeine Informationen
Genre(s) Speed Metal, Power Metal
Gründung 1985
Auflösung 1998
Gründungsmitglieder
Bass
Dieter Kunst (bis 1993)
Gitarre
Wladimir Svotech (bis 1997)
Schlagzeug
Falco Kerius
Gesang
Roland Perth
Letzte Besetzung
Bass
Kevin Uhrmann (seit 1994)
Gitarre
Klaus Vogt (seit 1988)
Schlagzeug
Falco Kerius
Gesang
Roland Perth
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Günther Kemler (1997)
Bass
Udo Svents (1993)
Bass
Michael Nickens (1991)

Designer of Death (DoD) war eine süddeutsche Heavy-Metal-Band, die zwischen 1988 und 1996 vier Studio-Alben veröffentlichte.

Geschichte[Bearbeiten]

1979–1985: Die Vorgeschichte[Bearbeiten]

Wladimir Svotech (* 1963) gründete zusammen mit mehreren Mitschülern 1979 die Punk Band Evil Games, in der unter anderem sein Mitschüler Roland Perth (* 1962) für den Gesang zuständig war. 1982 verließen Drummer und Bassist die Schülerband und Falco Kerius (* 1963) und Dieter Kunst (* 1961) stiegen als deren Ersatz ein.

Nachdem alle Bandmitglieder inzwischen ihre Schulen im Jahr 1983 verlassen hatten, ruhte die Band bis ins Jahr 1985. In diesem Jahr kam man wieder zusammen, einigte sich aber auf den neuen Bandnamen 'Designer of Death', löste sich von den Punkwurzeln der Vorläuferband und ging musikalisch in die Heavy-Metal-Richtung.

1985–1987: Underground[Bearbeiten]

Nach zwei Jahren im Underground mit ungefähr 50 Konzerten in ganz Deutschland nahmen sie das nach der Band benannte Debütalbum 1987 in Eigenregie im Proberaum auf und erreichten im Underground gute Kritiken sowie einen großen Zuspruch in der immer größer werdenden badischen Metalszene. Ende 1987 wurde ein Vertragsangebot von MM-Music angenommen. Das Album aus 1987 wurde im Frühjahr 1988 unter professionellen Bedingungen neu aufgenommen und erschien dann im Oktober 1988 bei MM-Music. 1988/1989 erfolgte die erste große Tour im süddeutschen Raum und es wurden einige Konzerte auf Festivals in Frankreich, Belgien, Holland und in der Schweiz absolviert.

1988–1992: Die goldene Zeit[Bearbeiten]

Designer of Death live 1991

Ende 1988 kam Klaus Vogt während der laufenden Tour als zweiter Gitarrist in die Band und mit dieser Besetzung wurde nach der ersten Tour 1989 das zweite Album Visual aufgenommen, das im Februar 1990 erschien. Zu diesem Zeitpunkt lebten alle Musiker bereits von ihrer Musik und waren nicht mehr auf ihre reguläre Beschäftigung angewiesen.

1990 folgte dann die Visuals Tour, bei der unter anderem mit den bekannten Bands Gamma Ray und Axxis einige Konzerte in Süddeutschland gegeben wurden. Außerdem führte die Tour die Band das erste Mal in die ehemalige DDR und nach Italien.

Ende 1990 wurde der Plattenvertrag mit MM-Music auf drei weitere Alben verlängert und das Live-Album Designers of Live erschien, wobei dieses erstmals auch als CD erhältlich war. Außerdem wurden DOD 1990 im Metal Hammer von den Lesern zu einem der hoffnungsvollsten deutschen Metal-Newcomer gewählt und spielten im Sommer 1990 einen Auftritt auf dem damals bekannten Metal Hammer Festival in Rheinland-Pfalz.

1991 verbrachte die Band komplett mit den Aufnahmen zu ihrem neuen Album, unterbrochen durch einige Auftritte auf Open Airs in ganz Deutschland und der Schweiz. Dort spielte die Band ohne Bassist Dieter Kunst, der um eine Auszeit gebeten hatte. Er wurde durch Michael Nickens vertreten.

1992 erschien dann das 1991 aufgenommene letzte Album mit Dieter Kunst an der Bass-Gitarre. Dieter Kunst hatte zwar schon nach der Visuals-Tour aus privaten Gründen die Gruppe verlassen, kam aber für die Aufnahmen zum neuen Album Music Circus nochmals zurück. Music Circus orientierte sich stark an der aktuellen Grunge-Welle, war aber nicht besonders erfolgreich und ein musikalischer Rückschritt. Es konnte keine Einigung über ein einheitliches Konzept erzielt werden und es gab erste Unruhe in der Band. Das Album wurde schließlich ein Flop, da man damit viele alte Metal-Fans vergraulte.

1993–1998: langsames Ende[Bearbeiten]

1993 begleitete die Gruppe wieder Gamma Ray und Accept bei einigen Konzerten in Deutschland. Auf diesen Konzerten wurden jedoch keine Lieder der aktuellen CD Music Circus gespielt, obwohl die Tour nach dem aktuellen Album benannt worden war, und daher gab es einen Streit mit ihrem Label MM-Music, die der Band schlechte Promotion vorwarf. Die Unruhe innerhalb der Band wurde auch deshalb größer, weil kein Nachfolger für Dieter Kunst gefunden wurde und ein Teil der Tour ohne Bassist gespielt werden musste; erst am Ende der Tour nahm Udo Svents als Gastmusiker teil. Aus diesem Grund war diese Tour im Vorfeld auch stark verkürzt worden: Statt geplanter zweieinhalb Monate dauerte sie nur drei Wochen.

Nach dieser Tournee kam dann der Bassist Kevin Uhrman, der bis dahin bei Witchhunter mitgespielt hatte, als neues Mitglied zu DoD.

Während der Aufnahmen für das Album Origin, das wieder deutlich in die musikalische Richtung der ersten beiden Alben ging, mussten die Studioaufnahmen kurz vor dem Ende abgebrochen werden, da die Plattenfirma MM-Music 1995 Konkurs anmeldete. Origin wurde dennoch 1996 in Eigenregie fertiggestellt, verkaufte sich aber aufgrund fehlender Vertriebswege sehr schwach; es folgte nur noch eine kleine lokale Tour.

Der Entschluss, trotzdem die Arbeit fortzusetzen, erlitt allerdings einen weiteren Rückschlag, als Songwriter und Bandchef Wladimir Svotech die Band 1997 verließ, um in seiner Heimat Ukraine als Dozent an der Musikhochschule Kiew zu arbeiten. Auch beendete Bandmamanger Stefan Sirin seine Arbeit und so stand die Band ohne Label, Vertrieb und Management da. Dennoch wurde die Demo Rapture zwischen 1997 und 1998 in Eigenregie aufgenommen. Hierbei unterstützte Günther Kemler die Band als zweiter Gitarrist, verließ diese nach den Aufnahmen jedoch wieder.

Als die Demo-CD bei keiner Plattenfirma ein Interesse fand, wurde entschieden, die Band aufzulösen. Das Abschiedskonzert fand Silvester 1998 in Freiburg ohne Wladimir Svotech statt.

Im Rahmen eines Benefizkonzertes zugunsten einer musikalischen Stiftung gab es 2006 in Karlsruhe ein einmaliges Designer-of-Death-Konzert, allerdings wiederum ohne den mittlerweile in die Ukraine umgezogenen Gitarristen Wladimir Svotech.

Stil[Bearbeiten]

DoD spielten zu Anfang eine Mischung aus Hard Rock und Heavy Metal. Das zweite Album Visual beinhaltete auch einige Speed-Metal-Stücke, die zu der Zeit durch Bands wie Metallica, Testament und Megadeth in Mode gekommen waren. Auf dem 1992 erschienenen Album Music Circus probierte die Band damals aktuelle Töne, stark vom Grunge und Alternative-Musik beeinflusst.

Die Texte sind geprägt von positiven Texten über Selbstverwirklichung, Hoffnung und Optimismus. Teilweise finden mythologisch-christliche Motive Raum, ebenso wie historische Vorlagen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Sänger Roland Perth verlor 1984 bei einem Arbeitsunfall zwei Fingerkuppen seiner linken Hand und trug daher bei den meisten Konzerten spezielle Handschuhe.

1986 spielten DoD ein Konzert auf der Freiburger Landesgartenschau und mussten ihr Konzert nach drei Liedern aufgrund von Beschwerden wegen zu hoher Lautstärke abbrechen.

1993 gab es ein Kuriosum bei einem Konzert in Wiesbaden. Während des Konzertes von DoD krachte ein Lieferwagen, der bei Glatteis von einer Straße abgekommen war, in den Backstage- und Verladebereich der Halle. Zum Glück wurde bei diesem Unfall keine Person besonders schwer verletzt.

1997 spielen DoD auf dem Accept Tribute Sampler I den Song Restless and Wild ein.

Diskografie[Bearbeiten]


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