Helke Rausch

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Helke Rausch (geb. 1969[A 1])ist eine deutsche Historikerin.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Helke Rausch hat 1997, nach einem Studium der Germanistik, Geschichte und Politischen Wissenschaften in Cambridge und der Universität Heidelberg, das Staatsexamen absolviert. Mit Hilfe eines Promotionsstipendiums der Gerda Henkel-Stiftung, des DAAD und des Deutschen Historischen Instituts (DHI Paris) hat sie 2002 am Historischen Seminar der Universität Heidelberg ihre von Volker Sellin betreute Promotion zum Thema Kultfigur und Nation. Öffentliche Denkmäler in Paris, Berlin und London zwischen 1848 und 1914 abgeschlossen. Bis 2010 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Nachwuchswissenschaftlerin (HWP) am ZHS/Global and European Studies Institute (GESI) sowie am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig, 2006-07 unterbrochen von Forschungsaufenthalten als Gaststipendiatin des DHI in Paris sowie als Postdocstipendiatin des DHI in Washington D.C. und des DHI in London. 2008/9 war sie am Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard Universität John F. Kennedy Memorial Fellow, und 2009/10 Junior Research Fellow am FRIAS der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, gefolgt von einer Anstellung als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte des Historischen Seminars der Freiburger Universität. Seit 2012 ist sie dort Akademische Rätin im Bereich Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf dem 20. Jahrhundert.[1] Ihre Habilitation befasst sich mit der Wissenschaftsdiplomatie der US-amerikanischen Stiftungen im 20. Jahrhundert am Beispiel der Carnegie-, Rockefeller-und Ford-Stiftungen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien seit den 1920ern und bis in die 1970er Jahre. 2017 erhielt sie den SHAFR Global Scholars and Diversity Grant der Society for Historians of American Foreign Relations.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die europäische vergleichende Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts, die transatlantische Geschichte sowie die politische Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Kultfigur und Nation. Öffentliche Denkmäler in Paris, Berlin und London, 1848–1914, (Pariser Historische Studien 70), München 2006.
  • Transatlantischer Kulturtransfer im 'Kalten Krieg': Perspektiven für eine historisch vergleichende Transferforschung (Comparativ 16.4), Leipzig 2007.
  • American Foundations and the Coproduction of World Order in the 20th Century, mit John Krige (Schriftenreihe der FRIAS School of History Bd. 4), Göttingen 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. bundesstiftung-aufarbeitung.de Helke Rausch: Red Scare: groundswell of the Russian October Revolution in the USA 1919/20

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Geburtsjahr nach DNB, nicht gesichert


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