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Matthias Belafi

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Matthias Belafi (* 1977 in Ludwigshafen am Rhein) ist ein deutscher Politologe und Publizist, der auch als Geschäftsführer der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen bei der Deutschen Bischofskonferenz tätig ist.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belafi studierte von 1998 bis 2000 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn die Fächer Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Neuere Geschichte. Von 2000 bis 2003 setzte er das Studium erweitert um Europarecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München fort, wo er sie als Magister artium abschloss. Seit 1999 war er ein Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Von 2003 bis 2007 war Belafi Forschungsassistent am Centrum für angewandte Politikforschung in München und bis 2009 Junior Fellow am Zentrum für Europäische Integrationsforschung in Bonn.

Er erwarb ein Doktorat in Politikwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit 2007 ist er Geschäftsführer der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2010 ist er zusätzlich für das Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen an der Universität zu Köln tätig.

Matthias Belafi ergreift regelmäßig das Wort in aktuellen Debatten über das Verhältnis der Religion zur Gesellschaft. So widersprach er Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, als diese 2006 forderte, das Grundrecht auf Religionsfreiheit zu präzisieren und einen staatlichen Werteunterricht einzuführen.[2]

Belafi ist seit seiner Studienzeit Mitglied im K.St.V. Arminia Bonn und im K.S.St.V. Alemannia München. Bei Arminia übt er zudem seit 2010 das Amt des Philisterseniors aus.[3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Identitäten in Europa - europäische Identität. Wiesbaden: Dt. Univ.-Verl. 2007, ISBN 978-3-8350-6050-0 (mit Markus Krienke).
  • Die Kirchen und die Europäische Verfassung. Bonn 2014 (Dissertation Universität Bonn 2009).
  • Die elementare Wucht einfacher Zeichen – Zum Verhältnis von Liturgie und Politik. In: Manuela Glaab und Karl-Rudolf Korte (Hrsg.): Angewandte Politikforschung. VS Verlag für Sozialwissenschaften 2012, ISBN 978-3-531-19671-8, S. 251–265.
  • Anachronismus oder Selbstbild. Die Familienfotos des Europäischen Rates als Repräsentanten der EU. In: Markus Kink und Janine Ziegler: Staatsansichten - Staatsvisionen: Ein politik- und kulturwissenschaftlicher Querschnitt. Münster 2013, ISBN 9783643116130, S. 283–318.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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