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StVkTh Rhenofrankonia Bonn

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Rhenofrankonia

Wappen Zirkel
Coats of arms of None.svg
Basisdaten
Hochschulort: Bonn
Hochschule/n: Universität Bonn
Gründung: 27. Juni 1900
Farbenstatus: farbenführend
Farben:
Art des Bundes: Männerbund
Religion / Konfession: katholisch
Stellung zur Mensur: nichtschlagend
Wahlspruch: Religio, Scientia, Amicitia
Website: www.rhenofrankonia.de

Rhenofrankonia ist der Name einer studentischen Verbindung katholischer Theologen (St.V.k.Th) in Bonn. Sie wurde am 27. Juni 1900 mit einem Eröffnungskommers in Bonn ins Leben gerufen. Die Theologenverbindung ist nicht schlagend und trägt auch keine Verbindungsfarben. Zu ihren Mitgliedern gehören katholische Studenten, die das Priesteramt anstreben und aus diesem Grund Theologie studieren. Zu den Grundprinzipien der Vereinigung gehören RELIGIO (Religion), SCIENTIA (Wissenschaft) und AMICITIA (Freundschaft).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründer der Rhenofrankonia waren: Karl Barbeck (Pfarrer in Ronsdorf bei Barmen), Heinrich Fabry (Pfarrer an St. Jakob in Köln), Dr. Aloys Müller (Privatdozent/Rektor in Buschdorf bei Bonn), Peter Rechmann (Pfarrer in Düsseldorf-Wersten), Hermann Schmidt (Pfarrer in Thier bei Wipperfürth), Andreas Stollenwerk (Pfarrer an St. Bonifatius in Köln-Nippes), Valentin Vogl (Rektor in Weiler bei Lechenich) und Gerhard Josef Zentis (Pfarrer in St. Anna in Düsseldorf-Oberkassel). Der feierliche Eröffnungskommers wurde am 27. Juni 1900 in der früheren Kaiserhalle zu Bonn abgehalten. In der Zeit des Ersten Weltkriegs konnte das Verbindungsleben in kleinen Schritten durchgeführt werden. Von den damaligen Bundesbrüdern sind zwölf als Soldaten gefallen. Der Festkommers zur Feier des 25-jährigen Jubiläums wurde am 22. Juli 1925 in Bonn-Beuel abgehalten.

1937 – 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im Jahr 1937 hatte sich der zunehmende Druck der Geheimen Staatspolizei dermaßen verstärkt, dass der Erzbischof von Köln Karl Joseph Schulte die Aufhebung der Theologenverbindung verfügte. Dem folgend, beschloss die Generalversammlung am 5. Oktober 1938 die Aufhebung Rhenofrankonias. Die Verbindung benannte sich nun „Religiöse Arbeitsgemeinschaft Petrus Canisius“. Diese Gemeinschaft hielt ihre erste Generalversammlung im Herbst 1939 ab. Die letzte Jahreshauptversammlung, an der 60 Bundesbrüder teilnehmen, fand am 24. August 1941 in Köln statt, ihr Regens wurde Josef Frings. Während des Zweiten Weltkriegs verlor die Verbindung 16 Bundesbrüder.

Nach 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 1946 lud die Verbindung nach Düsseldorf-Gerresheim zur ersten Generalversammlung ein, an der viel Aktive und Alte Herren teilnahmen. Am 13. Juni 1957 wurde die neue Satzung und Geschäftsordnung in Kraft gesetzt. Für die Aktivitäten der Verbindung traten in den kommenden Jahren, besonders 1968/69, schwierige Zeiten an. Auf der Generalversammlung von 1969 in Neuss wurde beschlossen, die aktive Arbeit einzustellen. Um die komplette und endgültige Auflösung zu verhindern, beschloss die Generalversammlung vom 17. Oktober 1970 in Bonn, dass die Altherrenschaft bestehen bleiben soll, die dann auch von 1971 bis 1978 jährliche Treffen abhielt.

Neubeginn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Feier der Wiedererstehung gründeten am 7. November 1979[1] in der Beethovenhalle zu Bonn neun gleichzeitig eingetretene Aktive aus Köln die Aktivitas. Die Verbindung katholischer Theologen lebte neu auf und erfreute sich an zahlreichem Nachwuchs. Seit 1998 gibt es keine Aktivitas in Bonn. Die neun Kölner Theologiestudenten[1], die den Altherrenkonvent am 7. November 1979 um Aufnahme in die Rhenofrankonia baten und somit die Aktivitas wiederbegründeten, waren:

  • Biskupek, Christoph (Coll. Albertinum) [2]
  • Denecke, Gustav (Coll. Albertinum)[3]
  • Fischbach, Andreas (Coll. Albertinum)
  • Heidkamp, Frank (Coll. Albertinum)[4]
  • Herz, Ulrich (Coll. Albertinum)[5]
  • Kronenberg, Friedhelm (Coll. Albertinum)[6]
  • Scheiblich, Hans-Bernd (Coll. Albertinum)
  • Woelki, Rainer (Coll. Albertinum)[7]
  • Zogalla, Thomas (Coll. Albertinum)

Bekannte Bundesbrüder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Christoph Biskupek, Die Neubegründung der Activitas am 07.11.1979, auf rhenofrankonia.de, abgerufen am 9. Juli 2018
  2. Inge Wozelka Pfarrei St. Franziskus von Assisi Eine Gemeinde kämpft für ihren Pfarrer, auf www.express.de, 14. Juli 2010
  3. Gustav Denecke, Pfarrvikar zur besonderen Verfügung des Dechanten, auf santobene.de, abgerufen am 9. Juli 2018
  4. Interview mit Pfarrer Frank Heidkamp, Hin zu den Menschen, auf meinegemein.de, abgerufen am 9. Juli 2018
  5. Ulrich Herz, auf st-michael-paulus-velbert.de, abgerufen am 9. Juli 2018
  6. Pfarrvikar Friedhelm Kronenberg, auf st-michael-paulus-velbert.degemeinden.erzbistum-koeln.de, abgerufen am 9. Juli 2018
  7. Das Goldene Buch der Stadt Bonn Kardinal Woelki: "Ich bin Bonn emotional sehr nahe", Abgerufen am 8. Juli 2018


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