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August Heine (Pädagoge)

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August Heine (auch: Friedrich August Heine; * 11. März 1809 in Jühnde bei Göttingen; † 30. März 1881[1]) war ein deutscher Pädagoge.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich August Heine wurde während der sogenannten „Franzosenzeit“ im Jahr 1809 als Sohn eines in Jühnde tätigen Lehrers geboren. Seinen Schulunterricht erhielt er dort von seinem Vater, ähnlich wie von dem „Dr. Baring“. Anschließend bereitete er sich in Grone selbst auf den Beruf des Lehrers vor, wirkte dann übergangsweise für kurze Zeit als Interimslehrer in Friedland und wurde schließlich „in die Vorbereitungsanstalt des [... hannoverschen] Schullehrerseminars aufgenommen.“[2]

Nach dreijährigem Unterricht als Seminarist in Hannover ging Heine zunächst nach Altlinden, um ab 1832 die Aufgaben der dortigen Lehrerstelle zu übernehmen.[2]

Nur wenige Jahre später vertauschte Heine seine Altlindener Stelle 1835 gegen die eines Hauptlehrers der achten Schulklasse an der hannoverschen Höheren Bürgerschule,[2] die der Mathematiker und Pädagoge Adolf Tellkampf im selben Jahr gegründet hatte und die später als Tellkampfschule fortgeführt wurde.[3]

Nach dem Abgang des Pädagogen Friedrich Peter übernahm August Heine 1840 die Führung der siebten Klasse der unter Direktor Tellkampf geführten Schule.[2] An Ostern 1877 ging er in den Ruhestand.[1]

Friedrich August Heine heiratete Elisabeth, Tochter des Christian Niemeyer; aus der Ehe gingen mehrere Töchter hervor. 1848 ließ sich Heine das nach seiner Ehefrau benannte „Elisabethhaus“ auf dem - heutigen - Lindener Grundstück Hohe Straße 7 errichten. Erst knapp ein halbes Jahrhundert später verkauften die Heine-Töchter das Wohnhaus an den „Baron Karl von Alten“.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Heine, August. In: Franz Kössler: Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts. Band: Haack – Hyss. Vorabdruck, Universitätsbibliothek Gießen, 2007, S. 205. (pdf)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Adolf Tellkampf: F. August Heine, in ders.: Die höhere Bürgerschule in Hannover geschildert nach zehnjährigem Bestehen von dem Direktor derselben Prof. Dr. A. Tellkampf. Helwing'sche Hofbuchhandlung, Hannover 1845, S. 75, 107 u.ö. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  3. Klaus Mlynek: Tellkampf, Johann Dittrich Adolf. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen (Hrsg.): Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 357 u.ö.; Online in der Google-Buchsuche


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